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KI im Cockpit: Dieser Roboter kann ein Flugzeug fliegen

Koreanische Forscher:innen entwickeln einen humanoiden Roboter, der jeden Flugzeugtyp fliegen können soll. Möglich macht das KI. Gespräche mit Airbus sollen bereits laufen.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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In Zukunft könnten Roboter als Piloten zum Einsatz kommen. (Foto: Virrage Images / Shutterstock.com)

Ein Team aus Ingenieur:innen und Forscher:innen des Korea Advanced Institute of Science & Technology (Kaist) arbeitet an der Entwicklung eines humanoiden Roboters mit KI, der Flugzeuge fliegen können soll, ohne dass das Cockpit modifiziert werden muss. Der Name des Roboters ist Pibot – und er entsteht in Südkorea.

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Pibot soll auch starke Vibrationen aushalten

David Shim, Professor für Elektrotechnik am Kaist, sagte gegenüber Euronews Next, dass der Roboter alle Bedienelemente im Cockpit benutzen könne. Möglich macht das eine hochpräzise Steuerungstechnik, mit der seine Arme und Finger gesteuert werden. Dadurch soll er auch bei starken Vibrationen im Flugzeug in der Lage sein, die Fluginstrumente verlässlich zu bedienen.

Ausgestattet ist er mit sensiblen Kameras, über die er nicht nur den Zustand des Flugzeuges überwachen kann, sondern die ihm auch dabei helfen, die Schalter am Bedienfeld im Griff zu haben.

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KI leistet wichtigen Beitrag

Um das Ziel zu erreichen, jeglichen Flugzeugtyp fliegen zu können, kommt KI ins Spiel. Die Forscher:innen greifen auf KI-Chatbots wie ChatGPT zurück, damit der Roboter die unterschiedlichen Pilotenhandbücher speichern und anwenden kann. Aktuell arbeiten sie sogar an der Entwicklung eines eigenen großen Sprachmodells (LLM) für Pibot. Damit soll er in der Lage sein, Abfragen durchführen zu können, ohne auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.

Dank seines LLM soll Pibot einen fehlerfreien Flug durchführen und in Notsituationen viel schneller reagieren können als seine menschlichen Kolleg:innen. Der Roboter könne sich auf Knopfdruck an eine neue Cockpit-Umgebung anpassen. „Wenn wir dem Roboter die individuelle Flugzeugkonfiguration beibringen, können Sie das Flugzeug fliegen, indem Sie einfach auf den Flugzeugtyp klicken“, erklärte Shim.

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2026 anvisiert – Gespräche mit Airbus

Seine Speicherkapazität soll so groß sein, dass er sich alle Flugnavigationskarten merken kann, was laut dem Kaist-Team für menschliche Pilot:innen unmöglich ist.

Entwickelt wird Pibot in Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Verteidigungsministerium, wodurch er zuerst wohl im militärischen Kontext eingesetzt wird – allerdings nicht vor dem Jahr 2026, teilt Shin mit, da bisher nur Simulationen stattgefunden haben. Das Forscher:innen-Team befindet sich laut Futurism aber auch in Gesprächen mit Airbus, um Pibot für Testflüge in dessen neu entwickeltem Elektroflugzeug einzusetzen.

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Sicherlich ein Aprilscherz. Der Autopilot kann heute schon starten und landen. Wozu sollte man eine externe Maschine daran setzen, anstatt es im Bordcomputer zu integrieren?

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