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Klarna kommt nach Berlin: Europas wertvollstes Fintech eröffnet Tech-Hub

Nach N26 und Revolut zieht es auch Europas wertvollstes Fintech in die deutsche Hauptstadt: Klarna eröffnet Anfang 2020 eine Niederlassung für mehr als 500 Mitarbeiter.

Von Vicky Isabelle Bargel
2 Min. Lesezeit
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Zahlungsanbieter Klarna wird zur Plattform. (Foto: Klarna)

Lange lag das Epizentrum für die wachsende Fintech-Szene in London, jetzt wird Berlin die Anlaufstelle Nummer 1: Nach der Smartphone-Bank N26 und ihrem Konkurrenten Revolut will auch Klarna ein Büro in Berlin eröffnen. Der schwedische Zahlungsanbieter hat einen Tech-Hub für mehr als 500 Mitarbeiter angekündigt und plant damit den zweitgrößten Standort des Unternehmens nach Stockholm.

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Ziel des neuen Hubs, der auf 7.400 Quadratmetern in Mitte entstehen soll, sei es, das Produktportfolio und die Services von Klarna weiter auszubauen. Außerdem wolle Klarna der wachsenden Anzahl an Kunden in Europa und den USA besser gerecht werden. Die Geschäftsbereiche Produktentwicklung, Sales und Marketing sollen hier ab Anfang 2020 Platz finden und die deutschen Klarna-Büros in München und Linden ergänzen.

Berlin wird Fintech-Hauptstadt

Die Wahl des Standortes fiel für den Zahlungsanbieter nicht zufällig auf Berlin. Dass die Hauptstadt das zweitgrößte Klarna-Büro bekommt, begründete der Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski mit dem großen Potenzial, qualifizierten Nachwuchs zu finden. „Berlin zieht als eines der spannendsten Technologie- und Gründerzentren die besten Talente aus aller Welt an. Wir sind sehr stolz und fühlen uns geehrt, Teil dieses florierenden Ökosystems zu werden“, sagte Siemiatkowski im Zuge der Bekanntgabe. Auch Klarnas Deutschlandchef Robert Bueninck begründete die Standortwahl. In einem Gespräch mit Business Insider sagte er: „Für Klarnas Wachstum ist Personal ein wichtiger Aspekt. Es liegt in der Mitte Europas, hat eine junge und lebendige Kulturszene und relativ günstige Mieten.“

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Hinzu kommt: In Europa ist Deutschland angeblich Klarnas größter Markt. Zahlen, die sich nur auf Deutschland beziehen, veröffentlichte das Unternehmen zwar nicht, nach eigener Aussage habe man aber rund 30 Millionen Kunden in der gesamten DACH-Region, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Dass Europas wertvollstes Fintech nach Berlin kommt, ist der bisherige Höhepunkt eines Branchen-Booms, der sich in Deutschlands Hauptstadt seit einiger Zeit abzeichnet. So sitzt die Smartphone-Bank N26 bereits seit 2013 in Berlin. Anfang des Jahres eröffnete N26 das dritte Büro, um das rasante Wachstum bewältigen zu können und beschäftigt mittlerweile rund 1.300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Berlin. Auch der britische Rivale Revolut positioniert sich in Berlin. Im Juli kündigte das Unternehmen an, ein Büro in Berlin zu eröffnen.

Klarna ist das am höchsten bewertete Fintech-Unicorn

Derzeit beschäftigt Klarna, einer der weltweit führenden Zahlungsanbieter, über 2.500 Mitarbeiter in Europa, aber auch Los Angeles und New York. Erst im August 2019 erhielt das schwedische Unternehmen eine Finanzierungsrunde von 460 Millionen US-Dollar und steigerte seine Unternehmensbewertung damit auf 5,5 Milliarden Dollar. Klarna gilt damit als das am höchsten bewertete Fintech-Unicorn. Zu den Investoren des Unternehmens gehören unter anderem Sequoia Capital, Bestseller Group, Atomico, Visa und Permira.

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