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400 Millionen Dollar? Geklaute Kryptowährungen finanzieren Raketenprogramm Nordkoreas

Nordkoreanische Hacker:innen sollen in den vergangenen Jahren Kryptowährungen im Wert von vielen Millionen US-Dollar gestohlen haben. Die daraus generierten Einnahmen habe Nordkorea für die Finanzierung seines Raketenprogramms genutzt, so die UN.

1 Min. Lesezeit
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(Foto: Shutterstock)

Die Einnahmen aus Diebstählen bei Kryptobörsen seien für Nordkorea eine wichtige Quelle zur Finanzierung des Raketenprogramms, wie die UN herausgefunden hat. Bei mindestens drei Cyberattacken auf Börsen in Nordkorea, Europa und Asien seien zwischen 2020 und Mitte 2021 über 50 Millionen Dollar gestohlen worden, heißt es. Eine konservative Einschätzung. Denn die Blockchain-Analysefirma Chainalysis geht eher von sieben Angriffen und 395 Millionen Dollar Einnahmen allein 2021 aus – nach rund 300 Millionen Dollar im Jahr 2020.

UN: Kryptodiebstähle finanzieren Nordkorea

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Egal welche Zahl stimmt, die Einnahmen aus den Kryptodiebstählen sind so eine Art Lebensversicherung für das Regime in dem bitterarmen und abgeschotteten Land. Die dutzenden Millionen Dollar halten die Nuklearwaffen- und Raketentests am Laufen. Die UN versucht, diese Tests und die Weiterentwicklung von Nuklearwaffen über harte Sanktionen zu unterbinden – offenbar ohne Erfolg. Allein im Januar soll Nordkorea neun Raketentests durchgeführt haben. Dabei seien schnellere Einsatzbereitschaft, größere Mobilität und bessere Widerstandsfähigkeit zu beobachten gewesen, wie die BBC berichtet.

Die Situation soll im Laufe dieser Woche von Vertreter:innen Japans, Südkoreas und der USA besprochen werden. China und Russland haben bisher auf ein Statement zu den Tests und dem UN-Bericht verzichtet. Die UN haben zudem die humanitären Bedingungen in Nordkorea unter die Lupe genommen. Die Situation für die nordkoreanische Bevölkerung habe sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Als Grund wird neben den internationalen Sanktionen vor allem die Coronakrise genannt. Nordkorea hatte sich seit dem Beginn der Pandemie noch stärker abgeschottet.

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2 Milliarden Dollar mit Cyberattacken „verdient“

Aber noch einmal zurück zur Finanzierung. Denn neben gestohlenen Kryptowährungen nutzen die Staatshacker:innen auch ganz klassische Methoden der Cyberkriminalität. Allein 2019 sollen diese zwei Milliarden Dollar in die Kassen von Kim-jong Uns Reich gespült haben. Auch dieses Geld soll vorrangig in die Entwicklung von Waffen und Raketen geflossen sein.

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