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Kündigungsgründe in den ersten 100 Tagen und wie es mit Kleinanzeigen weiter geht

Hallo und willkommen zum t3n Daily vom 16. Mai. Heute geht es um Kündigungsgründe bei neuen Mitarbeiter:innen. Außerdem: Kleinanzeigen und Ebay trennen sich, ein gewaltiges Offshore-Wind-Projekt, Betrug bei Apple und ein KI-Trinkspiel bei Google.

3 Min.
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Wenn Arbeitgeber:innen in der Einarbeitungsphase versagen, kündigen neue Angestellte schnell wieder. (Foto: SeventyFour/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Kündigungsgründe in den ersten 100 Tagen

Der Bewerbermanagement-Software-Hersteller Softgarten hat in seiner Onboarding-Reloaded-Studie 2022 herausgefunden, warum 17,8 Prozent der befragten Mitarbeiter:innen bereits innerhalb der ersten drei Monate nach ihrer Anstellung wieder gekündigt haben. Hauptgrund dafür ist in den meisten Fällen ein unzureichender Einarbeitungsprozess. Das sogenannte Onboarding funktioniert wohl in vielen Unternehmen remote noch nicht besonders gut.

Ein weiteres Problem ist, wenn Erwartungen aus dem Bewerbungsprozess im tatsächlichen Arbeitsalltag nicht erfüllt werden. Priorität in der ersten Zeit hat bei den meisten Mitarbeiter:innen, im Eingliederungsprozess offiziell im Team vorgestellt zu werden, einen konkreten Einarbeitungsplan zu erhalten und einen vollständig eingerichteten Arbeitsplatz vorzufinden.

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Die Studie zeigt auch, wie sehr sich der Arbeitsmarkt inzwischen zu einem Kandidat:innenmarkt verändert hat. Arbeitgeber:innen müssen inzwischen auch Ansprüchen der Bewerber:innen gerecht werden, nicht mehr nur umgekehrt.

Kleinanzeigen ab jetzt ohne Ebay

Ab heute trennt sich kleinanzeigen.de offiziell von Ebay. Grund dafür ist der Verkauf von Ebay Classifieds an die Adventina Group. Für Kund:innen wird deshalb aber keine Neuinstallation der App oder eine erneute Registrierung erforderlich. Im Großen und Ganzen soll alles beim Alten bleiben, allerdings zukünftig mit vielen Verbesserungen und Innovationen.

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Wie Kleinanzeigen-CEO Paul Heimann im t3n-Interview verrät, versucht man bei Kleinanzeigen jetzt besonders auf die Bedürfnisse von gewerblichen Kund:innen einzugehen: „Unser aktueller Ansatz ist, diesen Teil weiter auszubauen, indem wir verstehen, was diese Kund:innen brauchen, um weiter zu wachsen und von der Plattform zu profitieren. Unser Ziel ist es, gewerblichen Kund:innen die für sie passenden Services anzubieten und gemeinsam mit diesen zu wachsen.“ Außerdem will man mit KI-Maßnahmen besser gegen Betrugsmaschen vorgehen. Ebay tritt als Gebrauchtwarenhändler-Plattform künftig in Konkurrenz mit Kleinanzeigen.

Norwegische Firma plant Windrad-Mauer

Mit einer Offshore-Windrad-Anlage in der Höhe des Eiffelturms will das norwegische Unternehmen Wind Catching Systems künftig besonders effektiv Strom produzieren. Die 300 Meter breite und 350 Meter hohe Mauer, die aus 126 Turbinen besteht, soll das Fünffache einer gewöhnlichen Windkraftanlage an Energie umsetzen können, dabei aber deutlich weniger Platz im Meer beanspruchen. 80.000 Haushalte könnten von einer solchen Konstruktion versorgt werden.

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Allerdings handelt es sich bei den Plänen gerade noch um reine Theorie. Dieses Jahr soll ein Pilotmodell an den Start gehen, aber ob es wirklich so weit kommt, ist noch nicht gewiss. Ziel des Unternehmens ist es, die erste Wind-Mauer 2027 in Betrieb zu nehmen.

Betrugsermittlungen gegen Apple

Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Tech-Konzern Apple. Vorausgegangen war die Beschwerde einer französischen Verbraucherschutzorganisation. Der Vorwurf: Apple soll absichtlich dafür sorgen, dass iPhones nach einer gewissen Zeit kaputtgehen, und vorsätzlich die Reparatur der Geräte in Fremdwerkstätten sabotieren. Dafür verknüpft der Smartphone-Hersteller angeblich die Seriennummer der Geräte mit der gesamten darin verbauten Hardware. Bei einer Reparatur können dann keine anderen Ersatzteile benutzt werden. Apple könne laut der Vorwürfe sogar aus der Ferne gezielt iPhones beschädigen.

Schon 2018 hatte das Unternehmen eine hohe Strafe zahlen müssen, weil es die Leistung älterer Smartphones gedrosselt hatte, um den Verkauf neuer Geräte anzukurbeln. Bisher hat sich Apple noch nicht zu den neuen Vorwürfen geäußert.

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Google-Mitarbeiter:innen spotten über KI-Obsession

Die Mitarbeiter:innen von Google haben aus der KI-Besessenheit ihrer Vorgesetzten auf der I/O-Konferenz angeblich ein Trinkspiel gemacht. Wann auch immer ein:e Manager:in während der Präsentationen das Wort „KI“ in den Mund genommen hat, wurde Berichten zufolge von den Angestellten ein Schnaps getrunken. Dabei fiel das Buzzword wohl so oft, dass sie mit dem Trinken gar nicht hinterherkamen.

Generell sorgt der extreme Fokus auf das Thema künstliche Intelligenz in der Tech-Welt mittlerweile für eine Menge Spott in Form von Memes und Clips. Bei Tiktok kursiert beispielsweise ein Zusammenschnitt, wie Google-CEO Sundar Pichai in seinem Vortrag das Wort „AI“ unzählige Male ausspricht. In der Häme dürfte sich auch die Unzufriedenheit der Mitarbeiter:innen darüber widerspiegeln, dass Pichai kürzlich trotz Stellenabbau und Kostensenkung im Unternehmen eine Aktienprämie von 200 Millionen US-Dollar erhalten hat.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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