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Ratgeber

10 Skills, die in keinem Designer-Lebenslauf fehlen sollten

(Screenshot: Robby Leonardi)

Du sagst, Designer gibt es wie Sand am Meer? Dann wird es Zeit, sich von der Masse abzuheben und mit diesen Skills zu punkten.

In wohl kaum einer anderen Branche bietet eine Bewerbung so viel Spielraum für Kreativität. Und das ist auch notwendig: Einer großen Masse an kreativen Menschen und Möchtegernkreativen steht eine geringe Zahl an Jobangeboten gegenüber. Ein Designer muss also überzeugen – und das mit allen Mitteln: Von Behance über Social-Media Profile wie Xing und Linkedin bis hin zu persönlichen Portfolios. Du bist Feuer und Flamme für das, was du tust? Dann zeig es in deinem Lebenslauf. Zeig, worauf du Lust hast, was du kannst und wo deine Stärken sind.

1. Lösungsorientiert

Als Designer löst du jeden Tag Probleme, das ist der Kern deiner Arbeit. Eine visuelle Lösung, die mit dem Betrachter kommuniziert. Dein Lebenslauf sollte also zeigen, dass du mehr kannst, als einfach nur ein schönes Design zu erstellen – er muss zeigen, dass du Lösungen entwickeln kannst. Lege Arbeitsproben bei und beschreibe Probleme, die vor, während oder nach dem Projekt aufgekommen sind. Beschreibe, welche Herausforderungen in deinen Projekten auftauchten und wie du sie, alleine oder im Team, bewältigt hast.

2. Marketing

(Gefunden auf: Behance.net / Den Serduke)
(Screenshot: Behance.net / Den Serduke)

Marketing-Skills werden bereits in deinem Lebenslauf ersichtlich. Sie sind wichtig, um deine Design-Projekte, aber auch dich selbst als potentiellen Bewerber zu verkaufen. Du musst kein Experte in diesem Gebiet sein, aber du solltest gewisse Dinge so verstehen, dass du dich logisch darüber unterhalten kannst. So gut, dass sie in deinen Lebenslauf gehören.

3. Print

Zwar sind Designer heute für eine Vielzahl an Tasks zuständig und Unternehmen verlangen flexibles Arbeiten, doch das Know-How in Sachen Printprodukten gehört nach wie vor zum Pflichtrepertoire eines jeden Designers.

Während sich ein Großteil der Arbeit um digitale Designkonzepte dreht, sollte die Umsetzung von Printprodukten wie Produktlabels, Werbetafeln oder Flyern nicht in Vergessenheit geraten. Auch wenn der Job für eine Online- oder Webposition ausgeschrieben ist, solltest du zeigen, dass du ebenfalls die Gestaltung und Umsetzung von Printprojekten beherrschst.

4. Digitalkenntnisse

Genauso wichtig wie das Know-How im Printbereich ist auch das Testen von neuen Technologien – für Web- wie auch Printdesigner. Wenn dir Webdesign und -technologien schon lange kein Fremdwort mehr sind und du mit verschiedenen Programmiersprachen per du bist, erwähne diese Informationen. Ebenso das Arbeiten mit einem CMS (Content-Management-System) und weiteren relevanten Tools, die du mit Leichtigkeit bedienen kannst.

Verschiedene Tools bedienen zu können, ist nicht selbstverständlich – erwähne also alles, womit du bisher gearbeitet hast.

5. Basic HTML und CSS

(Lebenslauf gefunden auf: Behance.net / Matteo Innominato)
(Screenshot: Behance.net / Matteo Innominato)

Wie viel HTML und CSS am Ende wirklich benötigt wird, hängt von der Jobposition ab, doch auf dem heutigen Arbeitsmarkt ist es immer von Vorteil, wenigstens die Basics zu beherrschen. Du kannst also HTML und CSS lesen und sogar ein wenig schreiben? Dann erwähne das. Besser wenig als gar nichts.

6. Software

In der Regel steht in der Jobaussschreibung, welche Software-Skills benötigt werden, im besten Fall erfüllst du diese. Aber auch jede andere Software, die du beherrscht oder mit der du besondere Auszeichnungen erworben hast, sollten nicht fehlen.

Es reicht nicht, zu schreiben, dass du Adobe Creative Suite beherrschst. Welche Programme davon nutzt du regelmäßig und wie gut beherrschst du jedes einzelne davon? Das sind die relevanten Informationen.

7. Social Media

Dein digitales Netzwerk ist überall. Arbeitgeber wollen sehen, dass du soziale Netzwerke verstehst und beherrschst. In welchem Netzwerk werden welche Größen und Grafiken verwendet? Wie setzt man sie ein? Dein Know-How auf den verschieden Plattformen lässt sich auch von deinen Accounts ablesen, sofern diese für jeden ersichtlich sind.

Es ist von Vorteil, deine Arbeit auf Plattformen wie Behance zu teilen, so hast du automatisch ein Online-Portfolio mit deinen Arbeiten. Man weiß nie, wo das nächste Jobangebot reinkommt.

8. Zeitmanagement

Keiner mag „Diva-Designer“, die über Monate Projekte bunkern und bei einem Änderungswunsch anfangen, kleinteilig zu werden. Auch Arbeitgeber nicht. Zeig, dass du flexibel bist, im Team arbeiten kannst und in der Lage bist, deine Projekte und Zeit perfekt zu organisieren.

Ein gutes Zeit- und Projektmanagement lässt sich im Lebenslauf schlecht visuell darstellen. Allerdings kannst du einzelne Arbeiten, die in deinem Portfolio zu finden sind, beschreiben. Mit Sicherheit gab es Projekte, die einige Herausforderungen mit sich gebracht haben.

9. Typografie

Zumindest die Basics der Typografie richtig zu beherrschen, ist als Designer ein Muss – unabhängig von Web oder Print. Viele halten das nicht für erwähnenswert, aber was hebt dich dann von anderen Designern ab? Hast du vielleicht eine eigene Schrift entworfen? Hast du einen bestimmten Stil, den du gerne verwendest? Ebenfalls ist es eine Überlegung wert, zu erwähnen, dass du die Zusammenarbeit von verschiedenen Schriften beherrscht und weißt, wie du den Betrachter nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Staunen animierst.

10. Kommunikation

Am Ende zählt die Kommunikation. Nicht nur die visuelle Kommunikation ist wichtig, auch die reale Kommunikation macht einen guten Designer aus. Bist du vielleicht ein guter Speaker? Hast du bereits ein Publikum unterrichtet oder Vorträge gehalten?

Auch solche Fähigkeiten sind Leistungsnachweise und gehören in den Lebenslauf. Gute Kommunikation kann dich von der Masse abheben. Kommunikation ist eine wertvolle und täglich verwendete Fähigkeit, die ein Team besser und einfacher zusammenarbeiten lässt, einfacher und schneller Ideen produziert und am Ende ein gutes Team ausmacht. Selbst der beste Designer kann auf menschlicher Ebene versagen.

Fazit

Von technischen Skills wie der Bedienung verschiedener Softwares bis zu den Soft-Skills wie Teamwork und Flexibilität: Dein Lebenslauf zeigt jemanden dein professionelles Du. Er sollte bestimmte Keywords enthalten, um das erste Scannen nach bestimmten Fähigkeiten zu überstehen und trotzdem genug detaillierte Informationen liefern, um aus der Masse hervorzustechen.

Achte darauf, dass dein Lebenslauf aktuell ist und ergänze ihn mit einem Online-Portfolio. Du weißt nie, wo die nächste Chance auf dich wartet.

Weitere Links, die dir bei der Umsetzung helfen:

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