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Lukaschenko: Besser Kryptowährungen schürfen als Erdbeeren in Polen pflücken

Alexander Lukaschenko, umstrittener belarussischer Präsident, rät seinen Landsleuten, eher Kryptowährungen zu minen als sich als Erntehelfer im Ausland zu verdingen. Auch der Staat solle in Bitcoin und Co einsteigen.

1 Min. Lesezeit
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Auch in Belarus sollen künftig Kryptowährungen geschürft werden. (Bild: Shutterstock)

Alexander Lukaschenko gehört zu jenen Staatenlenkern, die sehr offen gegenüber Kryptowährungen eingestellt sind. Das mag viel damit zu tun haben, dass er selbst und das von ihm regierte Land von internationalen Sanktionen betroffen sind. Wie westliche Politiker nicht müde werden zu betonen, gehören Kryptowährungen aufgrund ihres pseudonymen Charakters zum Portfolio Finanzkrimineller aus aller Welt. Das können sich auch Staaten unter internationalem Druck zunutze machen. Und während es schwierig sein kann, an Devisen zu kommen, braucht man für Bitcoin nur ein paar leistungsfähige Mining-Rigs.

Lukaschenko ruft zum Kryptomining auf

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So wundert es nicht, dass Alexander Lukaschenko Belarus zu einem Land des Krypto-Minings umbauen will. Es gäbe genügend überschüssigen Strom und es gebe genügend Industriebrachen, die zu Mining-Anlagen umgebaut werden können, ist der Präsident überzeugt. Der Staat solle sich das zunutze machen und Kryptowährungen schürfen.

Aber auch die in Belarus lebenden Menschen sollten sich – wenn es nach Lukaschenko geht – mit dem Thema befassen. Es wäre doch besser, im eigenen Land Bitcoin zu schürfen, als in Polen Erdbeeren zu pflücken, zitiert die russische Nachrichtenagentur RBC den Präsidenten von Belarus.

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Die Aussagen traf Lukaschenko anlässlich der Eröffnung einer neuen Düngemittel-Fabrik. Das neue Werk des Konzerns Belaruskali baut Kalisalze ab und verarbeitet sie zu Produkten auf der Basis von Kaliumcarbonat weiter. Belarus gilt mit einem Marktanteil von 20 Prozent als einer der wichtigsten Kalidünger-Hersteller weltweit, muss sich aber wachsenden Einschränkungen im internationalen Handel stellen und sucht daher aktiv nach Alternativen.

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Kryptowährungen sind in Belarus schon seit 2017 aktiv erwünscht. Die Kryptoindustrie vor Ort ist sogar temporär steuerbefreit. Bürgerinnen und Bürger können Kryptowährungen verwenden, ohne dabei Einschränkungen zu unterliegen. Neben Belarus hatten jüngst auch Kuba und El Salvador ihr Interesse an Kryptowährungen entdeckt.

Dass das Schürfen von Kryptowährungen auch niederschwellig angelegt werden kann, zeigen unter anderem diese gasbetriebenen Minen in Kanada oder die neunjährige Aanya und ihr Bruder im texanischen Frisco.

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