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Management-Unis: Wo die Dax-Vorstände studiert haben

Timotheus Höttges studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. (Foto: dpa)

Telekom-Vorstand Timotheus Höttges hat die Universität zu Köln besucht und Bayer-Chef Werner Baumann war an der RWTH Aachen. Welche Hochschulen zählen noch zu den zehn wichtigsten Management-Unis in Deutschland?

Wer die Lebensläufe der Dax-Vorstände aufmerksam durchliest, dem fällt auf, dass vor allem zwei deutsche Universitäten öfter darin auftauchen: Die Ludwig-Maximillians-Universität (LMU) in München hat zehn Konzernbosse hervorgebracht – unter anderem Merck-Chef Stefan Oschmann und Munich-Re-Chef Joachim Wenning. Daneben taucht auch die RWTH Aachen mit acht Vorstandvorsitzenden häufig auf – unter ihnen RWE-Chef Rolf Schmitz und BMW-Chef Harald Krüger. Insgesamt haben die 195 amtierenden Vorstandsmitglieder der 30 Dax-Unternehmen an 155 Universitäten und Hochschulen in 21 verschiedenen Ländern studiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Berliner Startups Charly Education.

Insgesamt 57 der Universitäten befinden sich in Deutschland. Wer es jedoch an die Spitze eines Dax-Konzern schaffen will, kommt um Auslandsjahre in der Regel nicht herum: 30 weitere Universitäten befinden sich in den USA und 15 in Großbritannien. Auch französische Universitäten und Hochschulen bringen vergleichsweise viele DAX-Vorstände hervor: 11 der analysierten Bildungsstätten befinden sich im größten Nachbarland Deutschlands. Zu den renommiertesten ausländischen Universitäten zählen unter anderem die Harvard University in Boston, die Northwestern University aus Illinois sowie die Universität St. Gallen – jeweils drei der heutigen Dax-Vorstände haben dort den Unterricht besucht.

Dax-Kaderschmieden: Das sind die besten Management-Unis. (Grafik: t3n)

„Wer Mitglied in einem Dax-Vorstand ist, hat den Gipfel der deutschen Konzernkarriere erreicht. Doch der Weg dahin muss durch viel Arbeit und Bildung geebnet werden“, kommentiert Cecil von Croÿ, CEO von Charly Education. „Wer beruflichen Erfolg anstrebt, sollte den Grundstein dafür bereits in der Ausbildung setzen.“ Die Karriereschritte der Spitzenleute sind in der Tat gut durchdacht. Anfang des Jahres hat beispielsweise die Personalberatung Heidrick & Struggles ermittelt, welche fachlichen Hintergründe die Bosse der wichtigsten deutschen Unternehmen aufweisen. Vor allem drei Bereiche kristallisieren sich heraus: Der Finanzbereich, das Ingenieurswesen und der Anlagen- und Maschinenbau.

Die besten Gründer-Universitäten in Deutschland

Die Wahl der Universität kann übrigens auch für angehende Unternehmer und Unternehmerinnen entscheidend sein. Während es Hochschulen gibt, die bekannt dafür sind, erfolgreiche Manager hervorgebracht zu haben, gibt es auch in der Gründerszene einige wichtige Adressen. Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. hat beispielsweise Anfang des Jahres im Rahmen des deutschen Startup-Monitors die besten Gründer-Universitäten in Deutschland ausgemacht. Sie überzeugen durch exzellente Ausbildungen sowie eine intensive Gründungsberatung aus dem Studium heraus. Dazu zählen unter anderem die Technische Universität München, die Freie Universität Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie.

Top-10 der deutschen Gründer-Unis
Platz zehn: WHU Otto Beisheim School of Management. Laut Startup-Monitor 2018 haben 1,3 Prozent der 3.700 befragten Gründer ihren Abschluss dort gemacht. (Foto: dpa)

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