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Jobwechsel: 12 Anzeichen, warum du kündigen solltest

(Bild: Shutterstock / Marcos Mesa Sam Wordley)

Kein Bock mehr auf Tretmühle? Wenn Frust zum Dauerzustand wird, hilft nur noch ein Jobwechsel. Wir haben 12 Anzeichen gesammelt, die für eine Kündigung sprechen.

Ein gutes Drittel seines Lebens verbringt der Durchschnittsdeutsche auf der Arbeit. Was er dort erledigt, wie er bezahlt und generell behandelt wird, hat auch einen großen Einfluss auf sein Privatleben. Mehr noch: Der Job wirkt sich langfristig prägend auf die eigene Identität aus.

Die Arbeit hat somit einen großen Stellenwert im Leben eines Menschen – und doch verbringen viel zu viele ihr berufliches Dasein in einer unbefriedigenden Anstellung. Häufig, weil sie Angst vor einem Neuanfang haben – immerhin scheint der aktuelle Job sicher und vielleicht ist auch die Bezahlung zumindest okay. Wen kümmert da die Langeweile oder der Dauerkonflikt mit unliebsamen Kollegen? Doch wer so denkt, wird mit der Zeit ziemlich sicher unglücklich. Um das zu vermeiden, sollte jeder betroffene Arbeitnehmer in sich hineinhorchen und den Schritt in ein neues berufliches Kapital wagen.

Kündigung: Manchmal ist ein Jobwechsel die einzige Lösung

In der Folge haben wir einige Anzeichen gesammelt, die Hinweise darauf liefern, dass ein Arbeitsplatzwechsel vielleicht nicht die schlechteste Idee wäre.

1. Keine Aufstiegschancen

Wie steht es aktuell um die eigenen Aufstiegschancen? (Foto: Shutterstock / gubernat)

Wie steht es aktuell um die eigenen Aufstiegschancen? (Foto: Shutterstock/gubernat)

Seit einigen Jahren tust du alles für die Firma, aber eine Beförderung bleibt aus. Das kann viele Gründe haben: Die angestrebte Stelle wird beispielsweise von einem Vorgesetzten besetzt, der gar nicht daran denkt, weiterkommen zu wollen. Vielleicht wirst du aber auch ständig umgangen.

All das kann Frust hervorrufen, vor allem, wenn du die Energie und Erfahrung hast, um größere Aufgaben zu bewältigen. In diesem Fall solltest du darüber nachdenken, ob du deine Fähigkeiten nicht in einem anderen Unternehmen einbringen kannst. Arbeite nicht unter deinem Potenzial.

2. Schlechte Bezahlung

„Andere Chefs würden alles geben, um so einen guten Mitarbeiter zu haben!“

Solange das Geld reicht, um das eigene Leben zu finanzieren, ist doch alles gut – sollte man annehmen, oder? Ganz so einfach ist es aber nicht, beziehungsweise: So sollte es nicht sein. Das Gehalt hängt auch mit der Wertschätzung durch den Arbeitgeber zusammen.

Wenn du mehr Verantwortung übernimmst, als du müsstet, und auch keine Scheu davor hast, für die Firma mehr als nur die im Arbeitsvertrag vereinbarten Stunden zu leisten, ist es nur fair, wenn sich das auch auf deinem Konto widerspiegelt. Andere Chefs würden alles geben, um so einen guten Mitarbeiter zu haben!

3. Zweifel am Sinn der Arbeit

Es gibt Menschen, denen ist es egal, ob ihre Arbeit einen tieferen Sinn innehat. Wiederum andere Personen können gar nicht ohne sinnstiftende Tätigkeit sein. Wer zur zweiten Kategorie gehört, wird vermutlich öfter im Leben das eigene Handeln überdenken und sich nicht zuletzt fragen: Was mache ich hier eigentlich?

Wer an diesem Punkt angelangt ist und sich die Frage nicht eindeutig beantworten kann, sollte sich schleunigst eine neue Arbeit suchen. Denn wie eingangs schon erwähnt: Vor allem diese Arbeitnehmer werden relativ schnell in ein großes schwarzes Loch fallen, sobald sie das Gefühl haben, nichts Wichtiges beizusteuern.

4. Fragwürdiger Unternehmenskurs

Probleme mit den Produkten werden ignoriert? Kunden-Feedback interessiert nicht? Kollegen werden wegen Lappalien gekündigt? Mehrarbeit wird nicht honoriert? Überhaupt werden Dumping-Löhne gezahlt? Viele Entscheidungen im Management sind unverständlich und machen wütend. Klar, auch im Job ist nicht immer alles nur schön. Doch manch ein eingeschlagener Kurs mutet geradezu katastrophal an. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Arbeitgeber viel zu oft gegen deine Prinzipien handelt, ist es sinnvoll, das Unternehmen zu verlassen. Tue nichts, was du nicht mit dir selbst vereinbaren kannst!

5. Keine Teamzugehörigkeit

Im Team nicht akzeptiert zu werden, kann weh tun (Foto: Shutterstock / lightwavemedia)

Im Team nicht akzeptiert zu werden, kann weh tun. (Foto: Shutterstock/lightwavemedia)

Du kannst machen, was du willst: Top-Leistungen bringen, die Kollegen unterstützen, wo es nur geht, oder hin und wieder einen ausgeben. Dennoch wirst du im Team nicht akzeptiert. Das kann wirklich weh tun und es liegt häufig nahe, die Ignoranz der anderen persönlich zu nehmen.

Bevor du aber in eine tiefe persönliche Krise gerätst, solltest du lieber einen Jobwechsel vornehmen. Das Arbeitsklima wird sich deutlich verbessern, wenn man gute Kollegen findet, die den gleichen Humor haben oder die sich füreinander interessieren. Ausgehend von einem Achtstundentag verbringst du mit den Kollegen fast genauso viel Zeit wie mit der eigenen Familie. Da sollte die Chemie schon stimmen.

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