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Montagsblues: Warum fast jeder Zweite montags nicht gerne zur Arbeit geht

Fast jeder zweite Deutsche geht montags nicht gerne zur Arbeit. Die Gründe gehen häufig auch auf ein zu geringes Gehalt, hoher Druck und wenig Wertschätzung zurück, wie diese Studie zeigt.

2 Min. Lesezeit
Mondayblues: Viele Arbeitnehmer gehen montags nicht gerne zur Arbeit. (Foto: Shutterstock-Diana Grytsku)

Dass man sich gut überlegen soll, was man denn werden möchte, ist bis heute ein gut gemeinter Ratschlag vieler Eltern und Lehrer. Immerhin, so die Erfahreneren, müsse man doch sein ganzes Leben lang diesen Beruf ausüben. Schlimm sei es, wenn man dann nicht gern zur Arbeit geht. Dass schlechte Laune jedoch gar nicht so oft mit dem falschen Berufswunsch einhergeht, zeigt eine Umfrage von Monday Makers und der Karriereberatung Von Rundstedt. Demnach haben 42 Prozent der Deutschen die sogenannte Montagsdepression. Sie hassen es förmlich zur Arbeit zu gehen. Die Gründe sind vielfältig.

Akute Unlust: Das sorgt für den Montagsblues

Fast jeder Zweite hat den Montagsblues. (Grafik: Statista)

So haben die Studienführer ermittelt, dass 35 Prozent der Befragten den Arbeitsweg nur ungern antreten, da sie ihren Verdienst als zu niedrig für ihre Leistung empfinden. Ganze 33 Prozent der Umfrageteilnehmer machen einen zu hohen Stress- und Drucklevel für ihre mangelnde Motivation verantwortlich. Und rund 31 Prozent geben fehlende Wertschätzung für die eigene Leistung als Grund an. Besonders kritisch zu sehen sind Arbeitsverhältnisse, in denen alles zusammenkommt. Wo wenig Verdienst, hoher Druck und kaum Wertschätzung aufeinandertreffen, ist die Arbeit oft eine Tortur.

„Jeder Mensch trägt den Code für sein berufliches Glück in sich.“

Doch welche Faktoren sorgen für berufliches Glück? Auch danach haben Monday Makers und Von Rundstedt unabhängig davon, ob die Teilnehmer gerne zur Arbeit gehen oder nicht, gefragt. Der Top-Faktor sei bei Männern und Frauen gleich: Für eine spannende Aufgabe, die Spaß macht, stehe der Großteil der Befragten montags gern auf. Das haben 64 Prozent der Männer und 52 Prozent der Frauen geantwortet. Auch die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und ständig Neues zu lernen, steht bei beiden Geschlechtern hoch im Kurs. Zu dieser Antwort kamen immerhin 36 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen.

„Die Ergebnisse unterstreichen, dass jeder Mensch den Code für sein berufliches Glück in sich trägt. Das bedeutet auch, dass jeder, der seine Zufriedenheit steigern möchte, selbst die Verantwortung übernehmen muss“, erläutert Caterine Schwierz, Co-Creatorin der Monday Makers. „Die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Talenten, Bedürfnissen und Wünschen, ist ein wichtiger Schritt, um das eigene Arbeitsumfeld und die berufliche Aufgabe optimal zu gestalten.“ Gemeint ist damit dann in letzter Instanz auch ein Jobwechsel, insofern ein Arbeitgeber nicht auf angesprochene Probleme eingeht.

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