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Microsoft goes Metaverse: Teams bekommt Avatare und virtuelle Meetingräume

Microsofts Videokonferenzlösung Teams soll bald auch Meetings im virtuellen Raum ermöglichen. Microsoft spricht vollmundig von einem „Tor ins Metaverse“.

2 Min.
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Virtueller Meeting-Raum in Mesh for Teams. (Screenshot: Microsoft)

Videokonferenzen wurden für viele Menschen spätestens in der Coronapandemie Alltag. Microsoft will jetzt aber noch einen Schritt weitergehen. Unter dem Namen Mesh for Teams soll die Kommunikationssoftware des Konzerns auch um eine Art Virtual-Reality-Komponente ergänzt werden. Anstelle einer klassischen Videokonferenz können Meetings dann in virtuellen Räumen stattfinden.

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Bei Mesh for Teams können Team-Mitglieder in Form von virtuellen Avataren auftreten. Die können dann entweder anstelle der üblichen Bildübertragung in klassischen Videokonferenzen genutzt werden oder sogar in dreidimensionalen Räumen aufeinandertreffen. Der Einsatz von personalisierten Avataren soll es beispielsweise ermöglichen, trotz abgeschalteter Kamera Augenkontakt zu halten oder unterschiedliche Emotionen über die künstliche Mimik das Avatars auszudrücken.

Jeder wie er es mag: Avatare können zukünftig auch in Videokonferenzen genutzt werden, wenn ihr eure Kamera nicht einschalten wollt. (Screenshot: Microsoft)

„Zu Beginn werden wir Audiohinweise verwenden, sodass dein Gesicht animiert wird, wenn du sprichst“, erläutert Microsoft-Projektmanagerin Katie Kelly die Funktionsweise. Außerdem sollen Teilnehmer:innen zwischen unterschiedlichen Animationen wählen können, um nonverbal auf die Aussagen anderer reagieren zu können. In späteren Versionen der Software soll künstliche Intelligenz die Mimik der einzelnen Teilnehmer:innen per Kamera erkennen und auf das Gesicht ihrer jeweiligen Avatare übertragen.

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Mesh for Teams: Kollaboratives Arbeiten in einer virtuellen Umgebung

In den virtuellen Räumen von Mesh for Teams können einfache Meetings abgehalten werden, aber es soll auch die Möglichkeit zur kollaborativen Arbeit bestehen. Die jeweiligen Räume sollen sich je nach Meeting-Art anpassen lassen. Der Raum für das tägliche Standup-Meeting wäre dann beispielsweise ein anderer, als bei einer virtuellen Weihnachtsfeier.

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Teilnehmen könnt ihr an solchen Treffen zwar auch über herkömmliche Notebooks oder Smartphones, aber auch Mixed-Reality-Brillen wie Microsofts Hololens werden unterstützt. Die erste öffentliche Vorschauversion von Mesh for Teams soll in der ersten Jahreshälfte 2022 veröffentlicht werden. Die Version soll bereits eine große Anzahl an Anpassungsmöglichkeiten für die eigenen Avatare mitbringen.

Microsoft: Neue Teams-Funktion ist ein „Tor ins Metaverse“

In einer Pressemitteilung bezeichnet Microsoft die neue Teams-Funktion als „Tor ins Metaverse“. Letztlich ist es vor allem eine Demonstration der im März 2021 vorgestellten Mesh-Technologie, über die Firmen ihre eigenen virtuellen Räume erschaffen können. Durch die hohe Verbreitung von Teams könnte die Technik schnell an Verbreitung gewinnen. Microsoft reagiert damit nicht zuletzt auch auf die Ambitionen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Der hatte seine Firma erst kürzlich in Meta umbenannt und erklärt, sie zum Metaverse-Unternehmen umzubauen. Mit Horizon Workrooms hatte der Zuckerberg-Konzern schon vor zwei Monaten eine Software für die kollaborative Zusammenarbeit in virtuellen Räumen vorgestellt.

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