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Meta: Nach Musk will nun auch Zuckerberg offenbar Tausenden kündigen

Meta plant nach Informationen des Wallstreet Journals, noch diese Woche Tausenden Mitarbeiter:innen zu kündigen. Der US-Konzern würde damit dem Beispiel von Elon Musk bei Twitter folgen.

Von Christian Bernhard
1 Min.
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Bei Meta deutet sich eine große Entlassungswelle an. (Bild: Shutterstock/Daniel Constante)

Dem Bericht zufolge soll die Entscheidung am Mittwoch verkündet werden – und werde „viele Tausend Mitarbeiter:innen betreffen“, schreibt die nach Auflage zweitstärkste Tageszeitung der USA. Ende September beschäftigte Meta mehr als 87.000 Mitarbeiter:innen.

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Musk hat bei Twitter diesen Schritt bereits vollzogen

Namentlich nicht genannte Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen, berichteten, dass Meta-Mitarbeiter:innen aufgefordert worden seien, bereits in dieser Woche nicht unbedingt nötige Reisen abzusagen.

Der neue Twitter-Boss Elon Musk hat diesen Schritt bereits vollzogen. Laut dem Wallstreet Journal spart Twitter durch die Entlassung von rund 3500 Mitarbeiter:innen etwa zehn Millionen US-Dollar – und zwar pro Tag. Solche finanziellen Einsparmöglichkeiten dürften auch bei Meta der ausschlaggebende Punkt für diesen Schritt sein. Auch wenn Twitter Berichten zufolge inzwischen schon wieder einige der Gekündigten zurückholen will.

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Zwei Faktoren entscheidend

Die New York Times, die ebenfalls über die angeblichen Meta-Pläne berichtete, geht davon aus, dass es seit der Gründung des Konzerns im Jahr 2004 keine solch massiven Stellenstreichungen gegeben habe.

Entscheidend für diese drastische Entscheidung sind wohl zwei Faktoren. Zum einen ist die Onlinewerbung auf Facebook und Instagram, das Kerngeschäft Metas, nicht mehr so ertragreich, da Werbetreibende aufgrund der schwierigen Konjunktur nicht mehr so viel Geld in die Hand nehmen. Das zeigte sich in den jüngsten Quartalszahlen, welche einen Gewinneinbruch von 52 Prozent offenbarten.

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Metaverse-Entwicklung frisst enorm viel Geld

Der zweite Faktor, der bei Meta stark zu Buche schlägt, ist das Metaverse. Das lässt sich speziell an der Sparte Reality Labs ablesen, in der an der virtuellen Welt gearbeitet wird. Allein in diesem Jahr sammelte sich dort laut der Tagesschau ein Fehlbetrag von 9,4 Milliarden Dollar an, dem gegenüber steht ein Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar.

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All das wirkt sich auch auf den Aktienkurs von Meta aus, der in den vergangenen sechs Monaten rund die Hälfte verlor. Ausbaden müssen diese negative Gemengelage nun wohl Tausende Mitarbeiter.

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Kommentare (2)

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Me

Facebook ist ja, wie man durch Francis Haugen weiß, auch so schon absolut unterbesetzt. Das heißt dann wohl, dass Meta in Zukunft noch weniger gegen den Missbrauch von Facebook für z.B. Menschenhandel unternehmen möchte. Naja aber wer braucht schon noch diese Realität, wenn man im Metaverse bei unterirdischer Grafik mit Zuckerberg chillen kann.

Low Tech

Das diese gigantische Gier-Blase irgendwann platzt war klar. Es ist auch nicht das erste mal.

Jetzt dreht sich der Fachkräftemangel evtl. in eine andere Richtung. Dieses Thema “Arbeitermangel” wird sowieso viel zu einseitig und blumig dargestellt.

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