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Fundstück

Meteorit kracht durch Hausdach und verfehlt schlafende Kanadierin nur knapp

Einen Besuch aus dem All stellt man sich wohl anders vor. In Kanada hat ein Meteorit ein Hausdach durchschlagen und ist in einem Bett gelandet, in dem eine Frau lag und gerade schlief.

2 Min.
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Meteorit schlug durch Dach (links) und landete im Bett (rechts). (Fotos: Ruth Hamilton, via vicnews.com)

Schätzungen von Wissenschaftler:innen zufolge schaffen es pro Jahr rund 500 Meteoriten, die Erdatmosphäre zu durchdringen – sie stürzen dann oft als glühende Feuerbälle auf die Oberfläche der Erde. Nur in zwei Prozent der Fälle werden die Gesteinsbrocken gefunden. Meteoritenjäger:innen machen sich daher schon einmal mithilfe von Dashcam-Aufnahmen auf die Suche. Künftig sollen Drohnen mit KI-Software helfen. Im Fall eines Meteoriteneinschlags in Kanada waren solche Anstrengungen nicht nötig.

Faustgroßer Meteorit landet auf Kopfkissen

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Denn der faustgroße Meteorit, der Anfang Oktober über dem nordamerikanischen Land niederging, landete im Bett einer älteren Frau. Zuvor hatte der Gesteinsbrocken das Dach durchschlagen. Den Angaben der Frau zufolge soll der Meteorit knapp neben ihrem Kopfkissen gelandet sein, sie aber nicht verletzt haben – auch wenn sie gerade in dem Bett gelegen und geschlafen habe. Von dem Krach und kleineren Steinchen, die auf ihrem Gesicht landeten, sei sie letztlich aus dem Schlaf gerissen worden, wie sie Victoria News erzählte.

Zunächst habe sie gedacht, es sei jemand bei ihr eingebrochen. Als sie dann den Stein neben sich liegen sah, habe sie zunächst die Polizei gerufen. Diese ging zunächst davon aus, dass der Gesteinsbrocken von einer Explosion auf einer nahen Baustelle herrühre. Als geklärt war, dass es dort zu diesem Zeitpunkt keine Sprengungen gegeben habe, waren die Ermittler:innen überzeugt, dass es sich um einen Meteoriten handeln müsse. Sicher erschien die These dann, als immer mehr Sichtungen eines Feuerballs am Himmel bekannt wurden.

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Loch im Dach: Zahlt die Versicherung?

Nachdem sie ihren ersten Schock verdaut hatte, erklärte die Kanadierin, dass sie den Stein behalten wolle. Ihre Enkelkinder fänden ihn jedenfalls ziemlich cool. „Ich bin einfach total erstaunt darüber, dass es sich um einen Stern handelt, der vom Himmel kam. Er ist vielleicht Milliarden von Jahren alt“, so die Frau gegenüber Victoria News. Außerdem wisse sie aufgrund des Vorfalls ihr Leben jetzt noch besser zu schätzen. Fraglich ist jetzt aber, ob ihre Versicherung den von dem Meteoriten angerichteten Schaden bezahlen wird.

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