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Microsoft will Game Pass auf PS5 und Switch bringen – aber wie stehen die Chancen dafür?

Bei Microsoft tickt die Spielesparte anders. Statt verkaufter Konsolen zählt man die Kund:innen, die man erreicht – auch mit dem Game Pass. Damit künftig viele weitere dazukommen, will das Unternehmen das Abo auf die Playstation 5 und die Switch bringen.

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Gibt es den Xbox Game Pass bald auch für die Playstation? Dass Sony da mitspielt, scheint nicht wahrscheinlich zu sein. (Foto: Miguel Lagoa / Shutterstock)

Glaubt man einer Statistik von Statista zu weltweiten Verkaufszahlen, lag Microsoft mit der Xbox Series S und X bis September 2023 im Rennen um den Konsolenthron deutlich hinter Sony und der Playstation 5 und der Nintendo Switch zurück. Genauer lässt sich das nicht sagen, denn anders als die Konkurrenz veröffentlicht Microsoft keine Verkaufszahlen zu den Konsolen.

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Auf dem Wells Fargo TMT Summit erklärte Xbox-Finanzchef Tim Stuart laut Gamespot, dass er den Erfolg der Marke Xbox anhand der Kund:innen messe. Wichtig ist also, wie viele Menschen schon in Berührung mit der Marke gekommen sind und dafür Geld ausgegeben haben – für Konsolen oder Dienste wie dem Xbox Game Pass.

Game Pass für fremde Konsolen

Dieses Abo bietet Besitzer:innen eines PCs oder einer Xbox Zugriff auf einen Spielekatalog, der neben Microsofts eigenen etwa auch viele EA-Titel umfasst. Wer die teuerste Option Ultimate abonniert, kann ausgewählte Titel auch aus der Cloud streamen. Dafür braucht man dann weder PC noch Konsole. Das klappt auch auf Smartphone, Tablet oder ausgewählten Smart-TVs.

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Dabei soll es nicht bleiben. Stuart sprach ganz offen darüber, dass man den Game Pass für weitere Geräte anbieten wolle. Die Microsoft-Inhalte sollen idealerweise „auf jedem Bildschirm, der Spiele abspielen kann“, laufen, heißt es in einem weiteren Gamespot-Bericht. Das schließe auch die Playstation und Nintendo ein. Beide habe man früher als Konkurrenten betrachtet. Nun könnten sie dabei helfen, Xbox-Spiele für weitere Kund:innen verfügbar zu machen.

Für Microsoft klingt das in jedem Fall lohnenswert. Nach Aussage von Stuart sorgt das Abomodell für hohe Margen. Auch Playstation- und Nintendo-Gamer:innen dürften sich freuen, via Cloud-Streaming einen Ausflug in die ansonsten PC- und Xbox-exklusiven Titel Starfield, Flight Simulator oder Forza zu machen.

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Sony und Nintendo haben eigene Abos

Dass die Konkurrenten aber wirklich zu Kooperationspartnern werden, ist mehr als fraglich. So hat Sony im Rahmen des Playstation-Plus-Abos einen eigenen Spielestreaming-Dienst für die Playstation im Angebot. Immerhin könnt ihr auf der Sony-Konsole aber auch EA Play nutzen. Der Abodienst bietet Zugriff auf einen Katalog des Unternehmens. Richtig neue Spiele befinden sich aber nur wenige darunter. Klar, die soll man im Idealfall eben kaufen – am besten über den Playstation-Store. Dessen hohe Preise bringen Sony übrigens gerade gehörigen Ärger im Vereinigten Königreich ein.

Ähnlich liegt der Fall bei Nintendo. Hier richtet sich das Erweiterungspaket des Switch-Online-Abos vorrangig an Nostalgiker. Es umfasst Nintendo-64-, Game-Boy-Advance-, NES- und Super-Nintendo-Spiele. Bei Nintendo kommt hinzu, dass Publisher ihre Spiele wohl nicht mehr für die Konsole portieren (und an die limitierte Hardware anpassen) würden, könnte man sie direkt über den Game Pass streamen.

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