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„Ihr müsst Bots besser erkennbar machen“ – Twitter-Chef holt sich Rat bei Elon Musk

Twitter-App. (Foto: Sattalat phukkum / Shutterstock)

Elon Musk hat Twitter-Chef Jack Dorsey empfohlen, die Plattform noch besser darauf zu trimmen, Bots von realen Menschen zu unterscheiden. Das beuge Manipulationsversuchen vor.

Ob Jack Dorsey das so erwartet hat? Bei einem Event hatte der Twitter-Chef Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk per Videoschaltung auf die Bühne gebracht. Dorsey wollte von Musk wissen, ob er Verbesserungsvorschläge für den Kurznachrichtendienst habe – und die hatte dieser. Musk erklärte, es wäre hilfreich, wenn Twitter besser zwischen Bots und realen Personen unterscheiden würde, berichtet CNBC. Der Tesla-Chef hat rund 30 Millionen Follower – schlägt beim Twittern aber schon mal über die Stränge.

Elon Musk: Bessere Kennzeichnung für Personen

Mit einer besseren Kennzeichnung, so Musk, könnten auch Nutzer besser einschätzen, ob sie die Meinung einer realen Person sähen oder ob es sich um ein Bot-Netz oder eine Trollarmee handele, die versuchten, das System zu manipulieren. Es gebe viele Interessengruppen, die sich der Manipulation des Systems widmeten. „Ich sehe Leute, die versuchen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen“, sagte Musk. „Und manchmal ist es schwierig herauszufinden, was die wirkliche öffentliche Meinung ist und was nicht.“

Neben seinem Feedback zu Twitter hatte Musk auch positive Nachrichten für Dorsey. Er glaube, so Musk, dass der erste Mensch schon in fünf Jahren einen Tweet vom Mars aus absetzen werde. Zumindest, gab sich Musk etwas mehr Spielraum, sei es bis zu einer solchen Wortmeldung per Twitter von dem roten Planeten aus nicht mehr als neun Jahre hin. Vor rund einem Jahr hatte Musk erklärt, dass der erste Mensch bis 2024 zum Mars fliegen werde. Bis 2050 soll dort eine sich selbst versorgende Stadt entstanden sein.

Twitter: Kampf gegen Fake-Accounts

Twitter war spätestens nach der bisher letzten US-Präsidentschaftswahl unter Druck geraten, als es hieß, dass russische Fake-Accounts die Wahl zugunsten Donald Trumps beeinflusst hätten. Im Sommer 2018 wurden in diesem Zusammenhang mehr als 70 Millionen Konten gelöscht. Erst Ende Dezember wurden tausende Fake-Accounts gelöscht, über die politisch motivierte Desinformationskampagnen betrieben worden sein sollen. Auch Konkurrent Facebook und andere soziale Medien müssen regelmäßig gefälschte Konten löschen.

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