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Netflix will das Basis-Abo auch für Bestandskunden streichen

In Deutschland kann man das Basis-Abo von Netflix seit Monaten nicht mehr buchen. Bald könnte es auch für Bestandskunden wegfallen. Und das ist erst der Anfang.

2 Min. Lesezeit
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Netflix verbessert das werbegestützte Angebot, während werbefreie Abos wegfallen. (Foto: MAXSHOT.PL/Shutterstock)

Netflix dreht an der Preisschraube. Nach der Preiserhöhung letztes Jahr und der Abschaffung des Basis-Tarifs für Neukund:innen, geht der Streaming-Konzern nun einen Schritt weiter: Gemäß der Quartalsmeldung für Investor:innen will Netflix in Zukunft auch Bestandskunden von dem günstigsten Abo ohne Werbung vertreiben.

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Unklar ist, ob sie auf den nächsten teuren Tarif gehoben werden oder auf die Abo-Option mit Werbung zurückfallen. Dazu kommt: Auch kostenlose Paketbestandteile könnten in Zukunft etwas kosten. Derweil „strukturieren“ auch die anderen Streamingdienste um.

Netflix will die Anzeigensparte stärken

Der Umsatz von Netflix stieg im letzten Quartal um zwölf Prozent. Das Dokument nennt die Gründe: starker Marktauftritt und die Preiserhöhung. Ein „gesundes zweistelliges Wachstum“ soll 2024 durch noch höhere Preise und Mitgliederwachstum entstehen.

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Der Fokus: Das aktuell recht kleine Anzeigengeschäft soll kräftig wachsen und bereits ab 2025 eine „bedeutendere Einnahmequelle“ werden. Netflix habe nur einen Anteil von fünf Prozent am 600-Milliarden-Dollar-Markt für Pay-TV, Filme, Spiele und Markenwerbung.

Angelockt von 5-Euro-Abos: Mitgliederzahlen steigen

Netflix schafft durch den Wegfall des Basis-Tarifs neue Abonnent:innen im Anzeigenbereich. Ein Plus von 70 Prozent verkündet das Unternehmen in diesem Bereich. Ein Netflix-Abo mit Werbung kostet nur fünf Dollar im Monat.

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„Der Werbetarif macht inzwischen 40 Prozent aller Netflix-Anmeldungen in unseren Werbemärkten aus, und wir beabsichtigen, den Basic-Tarif in einigen unserer Werbeländer auslaufen zu lassen.“ Kanada und Großbritannien machen den Anfang. „Und von dort aus weiter“, schreibt Netflix und könnte damit unter anderem Deutschland meinen.

Netflix mit Werbung soll aufgewertet werden

Vizechef Greg Peters kündigte an, die Priorität für Netflix liege nun darin, das werbegestützte Angebot zu skalieren. Dazu sollen es Upgrades attraktiver machen.

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Vergangenes Jahr hat die Führung etwa die Auflösung für das Einstiegsangebot auf 1080p (FullHD) erhöht. Zudem sind Downloads und Multistreams hinzugekommen. Denkbar sind weitere Upgrades in diese Richtung.

Games & Co. könnten in Zukunft kosten

Netflix hat auch die anderen Abos sukzessive aufgewertet, etwa mit 4K-Streams oder Gaming-Angeboten. Diese Verbesserungen sollen aber nicht immer kostenfrei bleiben.

Peters und seine Kollegen schreiben: „Da wir in Netflix investieren und es verbessern, werden wir unsere Mitglieder gelegentlich bitten, einen kleinen Aufpreis zu zahlen, um diese Verbesserungen zu berücksichtigen.“

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