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Cowboy 4 (ST): Sportliches Pedelec und ein Hollandrad auf Steroiden

Das belgische Startup Cowboy hat sein Pedelec gleichen Namens neu aufgelegt. Das Cowboy 4 ist stärker als der Vorgänger und wird erstmals in zwei Rahmenvarianten angeboten. Das Modell mit tiefem Einstieg, das C4 ST, fährt sich wie ein Hollandrad auf Steroiden.

5 Min. Lesezeit
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Cowboy 4 ST. (Foto: Cowboy)

Mit seinen Cowboy-Bikes bietet das Unternehmen seit 2018 sportliche und verhältnismäßig erschwingliche E-Bikes mit Smartphone-Anbindung als Alternative etwa zu Vanmoofs S3 (Test). Im Unterschied zu Vanmoofs Modell lässt sich der Akku entfernen und separat aufladen, was gerade in der Stadt eine willkommene Eigenschaft ist. Mit der nunmehr vierten Cowboy-Generation erweitert der Hersteller sein Portfolio um eine neue Variante mit tiefem Einstieg, die nicht nur eine weniger sportliche Geometrie mit sich bringt, sondern auch für Menschen ab einer Körpergröße von 1,60 Metern geeignet ist.

Cowboy 4 und C4 ST. (Bild: Cowboy)

C4 und C4 ST: Das steckt in den neuen Cowboy-4-Modellen

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Laut Cowboy richtet sich das normale C4 an Fahrer und Fahrerinnen mit Körpergrößen von 1,70 bis 1,95 Metern, während das Step-Thru-Modell von Menschen zwischen 1,60 und 1,90 Metern gefahren werden kann. Dabei entspricht die Geometrie des C4 der des Vorgängers, mit der es sich leicht gestreckt und sportlich fährt. Beim Step-Thru-Modell, das auf den gleichen Design- und Konstruktionsprinzipien wie die klassische Rahmenvariante basiert, sitzt der Radler oder die Radlerin viel aufrechter auf dem Pedelec, eher wie auf einem Hollandrad. Durch das neue Modell mit der aufrechten Sitzposition will Cowboy ein breiteres Publikum ansprechen.

Cowboy 4 ST in Sand. (Bild: Cowboy)

Um die neuen Modelle noch edler anmuten zu lassen, hat der Hersteller sie von nahezu jeglichen sichtbaren Kabeln befreit. Die Bremsschläuche zu den Hydraulikscheibenbremsen verschwinden schon im Lenker aus dem Blick. Apropos Lenker: Cowboys Lenk-Vorbaueinheit wurde selbst entwickelt und gestaltet und enthält eine Quad-Lock-Halterung, in der mithilfe eines entsprechenden Case ein Smartphone angebracht werden kann. Die Schutzhüllen, die jeweils um die 29 Euro kosten, sollen für viele angesagte Smartphone-Modelle angeboten werden, so der Hersteller. Praktisch: Unterstützt das Smartphone kabelloses Laden, wird es während der Fahrt über eine integrierte Qi-Ladestation aufgeladen.

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Neu und optional ist neben dem Case weiteres maßgeschneidertes Zubehör, wie ein Gepäckträger (99 Euro) oder ein Fahrradständer (29 Euro). Die Schutzbleche sind im Unterschied zum Vorgänger nun standardmäßig vormontiert. Sie bestehen nicht mehr aus Metall, sondern aus einem robusten Kunststoff.

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Cowboy 4 in Khaki. (Bild: Cowboy)

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Cowboy 4 und 4 ST mit dickeren Reifen und mehr Power

Cowboy 4. (Foto: Cowboy)

Um den Designaspekt der E-Bikes hervorzuheben, hat Cowboy die neuen, weniger harten Griffe mit dem gleichen Rautenmuster versehen wie die Reifen. Auch die Winkel der Bremsen wurden angefasst und neue Pedale verbaut. Der neue Sattel ist in Zusammenarbeit mit Selle Royal entstanden. Für ein mehr an Komfort setzt Cowboy außerdem auf 47 Millimeter dicke Reifen mit Pannenschutz-Beschichtung – die Reifen des Vorgängers sind 42 Millimeter dick.

Beide Modelle haben wie die Vorgänger einen 250-Watt-Motor an Bord. Um eine bessere elektrische Unterstützung bei Steigungen zu erhalten, wurde das Drehmoment um 50 Prozent von 30 auf 45 Newtonmeter erhöht. Bei der ersten kurzen Testfahrt mit Prototypen ist das Plus bei der Unterstützung nicht nur bei der Anfahrt, sondern auch bei Steigungen zu spüren. Einen regelrechten Boostmodus wie Vanmoofs aktuelle E-Bike-Modelle, mit denen kurzzeitig bis zu 59 Newtonmeter entfaltet werden können, besitzen sie indes nicht. Beibehalten hat Cowboy das Ein-Gang-Automatikgetriebe, mit dem ein geschmeidiger Gangwechsel und benutzerfreundlicher Antrieb realisiert wird.

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Weiterhin verfügen die neuen Modelle über einen wartungsfreundlichen Carbon-Riemenantrieb von Gates, der ohne Öl auskommt und erst nach etwa 30.000 Kilometern gewartet werden muss. Das C4 hat eine Übersetzung von 60/21 (2.85), das ST-Modell 57/21 (2.71). Nichts geändert hat sich ferner am herausnehmbaren 360-Wattstunden-Akku, der je nach Fahrstil eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern leisten soll.

Das Cowboy C4 und C4 ST sind etwas schwerer als das Vorgängermodell, was unter anderem mit den dickeren Reifen zusammenhängt: Das C4 bringt inklusive Akku 18,9 Kilogramm auf die Waage, das ST 19,2 Kilogramm.

Neue Cowboy-App mit Fitness-Dashboard und Gamification

Ein Blick auf die neue Cowboy-App. (Screenshots: Cowboy)

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Nicht nur auf der Hardware-, sondern auch auf der Softwareseite hat Cowboy Neuerungen parat: Die Smartphone-App bietet zahlreiche neue Funktionen, die über die automatische Entsperrfunktion, Diebstahlerkennung und Unfallerkennung hinausgehen. Ein neues Dashboard zeigt euch schon vor Antritt der Fahrt das Wetter, die Luftqualität auf der Route, die voraussichtliche Reichweite und den Verbrauch des Akkus sowie eine Zusammenfassung früherer Fahrten. Eine neue Navigationsansicht liefert zudem sowohl eine neue 3D-Kartendarstellung sowie einen laut Cowboy intuitiveren Zugriff auf Favoriten und letzte Orte als auch klare Abbiegehinweise.

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Die App liefert euch außerdem allerlei Fitnessdaten wie etwa eure zurückgelegten Strecken, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeiten, den Kalorienverbrauch und Höhengewinn. Sie zeigt außerdem in Watt an, mit welcher Kraft ihr in die Pedale getreten seid, erklärt der Hersteller.

Community: Ein Blick auf die neue Cowboy-App. (Screenshots: Cowboy)

Mit einer weiteren Neuerung will Cowboy seine Community weiter ausbauen und zu mehr Aktivität anspornen: Ihr könnt eure Fahrleistungen, sofern ihr wollt, mit Dritten teilen und euch mit ihnen messen. Hierfür ziehen Ranglisten und Abzeichen in die App ein. Darüber hinaus will Cowboy kuratierte Gruppenfahrten durch europäische Hauptstädte anbieten.

Was den Kunden-Support angeht, bietet der Hersteller ein kostenloses Reparaturnetzwerk von 63 zertifizierten Fahrradspezialisten an. Es sei landesweit in Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Luxemburg verfügbar. Ferner bietet Cowboy zusätzlich Kundensupport an, der sieben Tage die Woche bereitstehe. Überdies gibt es kostenpflichtige Schutzpakete namens „Easy Rider“: Sie beinhalten unter anderem Diebstahlerkennung, Diebstahlversicherung und eine europaweite Straßenassistenz, so der Hersteller.

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Cowboy 4 und C4 ST: Etwas teurer als der Vorgänger

Cowboy 4. (Foto: Cowboy)

Nachdem Cowboy schon bei der dritten Generation an der Preisschraube gedreht hatte, ist das bei der neuen vierten E-Bike-Generation abermals der Fall. Beide Modelle schlagen inklusive vormontierten Schutzblechen für 2.490 Euro zu Buche. Der Vorgänger kostete 2.290 Euro ohne Schutzbleche. Es ist also eine Preiserhöhung von 200 Euro zu verzeichnen, wobei die Schutzbleche des C3 89 Euro kosten und damit ein Preis von 2.379 Euro zustande kommt.

Die neuen Modelle in den Farben Black (Schwarz), Khaki (Grün) und Sand (Beige) sind ab sofort gegen eine Anzahlung von 100 Euro vorbestellbar. Interessenten müssen sich indes eine Weile gedulden, denn ausgeliefert werden sollen die Cowboy-Bikes erst ab September. Probefahrten sollen hingegen schon im Juli angeboten werden. Der Vorgänger wird auch nach dem Launch der C4-Modelle weiter angeboten und ab sofort um 100 Euro im Preis gesenkt – er wird dann mit Schutzblechen für 2.190 Euro verkauft.

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