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Cowboy Bike 3 im Test: Sportliche Konkurrenz fürs Vanmoof-Pedelec

Wir haben die dritte Generation des belgischen E-Bikes von Cowboy für ein paar Wochen ausreiten können. Wie sich das sportliche Pedelec fährt und wie es sich von Vanmoofs S3 unterscheidet, verrät user Test.

Lesezeit: 10 Min.

Cowboy 3 im Test. (Foto: t3n)

Cowboys mittlerweile dritte Pedelec-Generation ist im Juni 2020, nur wenige Monate nach Vanmoofs S3 (Test), vorgestellt worden. Mittlerweile hat der Hersteller mit dem Cowboy 4 zwar einen Nachfolger angekündigt, das C3 wird dennoch parallel zum einem günstigeren Preis verkauft. Daher ist es auch weiterhin eine interessante Option im Pedelec-Markt.

Ähnlich wie das Vanmoof-Modell unterscheidet es sich nicht maßgeblich von seinen Vorgängern, hat aber ein paar neue Funktionen verabreicht bekommen – mit seinem aktuellen Preis von  2.190 Euro ist es näher an das 2.000 Euro teuer S3 herangerückt. Das Cowboy lässt sich als puristisches Pedelec mit Smartphone-Anschluss beschreiben, bei dem der Fahrspaß im Vordergrund steht.

Das Cowboy 3 kommt zu euch nach Hause

Ähnlich wie Vanmoof setzt Cowboy auf Direktvertrieb: Das bedeutet, der Hersteller verkauft seine Fahrräder ausschließlich online – Retailstores, von denen Vanmoof weltweit eine Handvoll in Großstädten eröffnet hat, gibt es nicht. Kunden erhalten ihr bestelltes Rad per Spedition nach Hause geliefert. Auch unser Testfahrrad kam auf diesem Wege bei uns an. Das Pedelec wird in einem großen Karton geliefert und ist nahezu vollständig zusammengebaut. Lediglich Kleinigkeiten müssen vom Besitzer selbst erledigt werden.

„I’m a Cowboy“: Das Cowboy 3 wird per Spedition zu euch nach Hause geliefert. (Foto: t3n)

So muss der Lenker gerade gerichtet und die Pedalen angeschraubt werden. Das lässt sich leicht mit den im Lieferumfang befindlichen Werkzeugen erledigen. Im Lieferumfang liegen in einem kleinen Päckchen neben Pedalen und besagtem Werkzeug zusätzlich eine Klingel und Batterielampen für die Front und Rückseite bei, damit ihr hinsichtlich der StVZO auf der sicheren Seite seid. Warum das zusätzliche Licht eine gute Idee ist, erfahrt ihr weiter unten.

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Das Cowboy 3 nach dem Auspacken. (Foto: t3n)

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Ist das Fahrrad zusammengebaut, was nicht länger als zehn bis 15 Minuten dauern dürfte, muss nur noch die Smartphone-App installiert und ein Nutzerkonto angelegt werden – dann kann es losgehen.

Cowboy 3: Ähnliche Zielgruppe, aber sportlicher als ein Vanmoof

Mit dem Cowboy 3 will das Brüsseler Startup in erster Linie Pendler und Pedelec-Fans in Städten ansprechen – es ist als Citybike konzipiert. Allerdings ist seine Geometrie sportlicher als die von Vanmoofs S3. Durch seinen geraden Lenker, die harte Bauart und die Position des Sattels sitzt man gestreckter auf dem Cowboy, was nicht unbedingt jedermanns Sache sein dürfte. Mir sagt die Sitzposition indes etwas besser als beim bequemeren Vanmoof zu, da ich auch sonst ein eher sportliches Rad fahre.

Das Cowboy 3 in Mattschwarz. (Foto: t3n)

Der eher sportliche Charakter des Cowboy 3 setzt sich bei den Reifen fort. Sie sind zwar nicht sonderlich dünn, da sie aber keinerlei Profil haben, bieten sie wenig Rollwiderstand und sind nahezu geräuschlos. Damit das Rad trotz der profillosen Reifen keinen Platten bekommt, setzt der Hersteller auf pannensichere Pneus. Das Cowboy ist während der Fahrt absolut leise – der in die Hinterradnabe integrierte Motor ist auch nicht zu hören. Auch das Fehlen eines Ständers zeugt von seinem Sportcharakter – der Hersteller bietet derzeit nicht einmal eine offizielle Nachrüst-Option an – beim C4 schon.

Cowboy 3. (Foto: t3n)

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Als Grund für fehlendes Zubehör beim Cowboy 3, habe man sich stattdessen auf die Entwicklung der Software und des Fahrrads selbst konzentriert.

Die Schutzbleche des Cowboy 3 sind seit Mai 2020 Teil des Lieferumfangs. Zuvor verlangte der Hersteller 90 Euro extra. (Foto: t3n)

Immerhin: Das Bike kann mit Standardzubehör von Drittherstellern um Komponenten wie Ständer, Gepäckträger und mehr erweitert werden. Auf der Drittanbieter-Website Cowboy-Tools wird empfohlenes Zubehör aufgelistet. Auf weiteres Original-Zubehör können wir uns aber auch bald gefasst machen: Das Unternehmen arbeitet an eigenen Produktentwicklungen wie Accessoires, „die zur Ästhetik unserer Cowboy Bikes passen“, erklärt das Unternehmen. Mit Ankündigung des C4 bietet der Hersteller Smartphone-Quadlock-Cases und eine Halterung für diverse iPhones an. Cases für weitere Smartphones seien in Arbeit.

Das Cowboy Bike ist optisch trotz smarter Funktionen, auf die wir später eingehen, noch reduzierter als Vanmoofs S3. Während im Vanmoof ein Matrix-Display mit 166 LEDs und ein Lautsprecher integriert sind, kommt das elektrische Pferd aus Brüssel mit einer kleinen LED-Anzeige zur Akkustandanzeige daher. Als Pedelec zu erkennen gibt es sich lediglich durch den an der Sattelstange entlang angebrachten Akku, der sich im Unterschied zum Vanmoof abnehmen und auch in der Wohnung im vierten Stock aufladen lässt. Am Rad gesichert wird der durch ein Schloss, wodurch er nicht so schnell gestohlen werden kann.

Auf dem Oberrohr des Cowboy 3 ist eine LED-Leiste, die den Akkuladestand anzeigt. (Foto: t3n)

Der Akku hat eine Nennleistung von 360 Wattstunden und bringt 2,4 Kilogramm auf die Waage. Hinsichtlich der Reichweite sind damit je nach Fahrweise um die 70 Kilometer drin, wie der Hersteller sagt. Das deckt sich mit unserer Erfahrungswerten. Ist er leer, lässt er sich mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladegerät in etwa 3,5 Stunden aufladen.

Das Gesamtgewicht des Cowboy 3 beträgt inklusive Akku 18,2 Kilogramm (inklusive Schutzblechen) und ist damit etwa genauso schwer wie das Vanmoof S3. Es ist damit zwar nicht so leicht wie ein minimalistisches Pedelec von Ampler oder Gogoro, aber weit leichter als die meisten elektrifizierten Fahrräder mit ihren wenig filigranen Designs, die manche auch „Trecker mit zwei Rädern“ nennen. Eines von ihnen, das Harley Davidson Serial1 Rush/Cty haben wir für euch schon getestet.

Wie fährt sich das Cowboy 3?

Cowboy 3. (Foto: t3n)

Der elektrische Antrieb des Cowboy 3 ist durch einen 250-Watt-Motor mit 30 Newtonmetern realisiert, der Teil der Hinterradnabe ist. Der Motor des Cowboy 4 wurde auf 45 Newtonmeter aufgebohrt, mit dem Anstiege leichter erklommen werden können. Statt einer klassischen Kette wird ein Riemen von Gates eingesetzt, der wartungsärmer ist, nicht geölt werden muss und keine Fettflecken an der Hose hinterlassen kann. Mit einer versprochenen Laufleistung von 30.000 Kilometern sollte er einige Jahre halten.

Auf eine Gangschaltung hat Cowboy wieder verzichtet, dafür aber die Übersetzung auf 63/22 (2,86) reduziert, um unter anderem das Anfahren und das Erklimmen von Steigungen zu erleichtern. Das Besondere am Cowboy ist das Fahrverhalten, denn der Hersteller hat die elektrische Unterstützung so optimiert, dass man den Motor während der Fahrt – egal bei welchem Tempo – nicht merkt. Zudem ist der Motor in jeder Situation vollkommen leise – Cowboy gelingt damit das Kunststück, dem Fahrer vorzugaukeln, er fahre aus eigener Kraft.

Die gut greifenden Scheibenbremsen des Cowboy 3 stammen von Tektro. (Foto: t3n)

Was den Einsatzbereich anbelangt, ist das Cowboy mit seinem Single-Speed-Antrieb eher aufs Flachland ausgelegt – sobald man eine Steigung erklimmen will, wird dem Fahrer mehr Kraftaufwand abverlangt. Hier ist das Vanmmoof S3 mit seinem Boostknopf stärker. Auch an der Ampel dürfte das Vanmoof mit seiner Boostfunktion, der bis zu 59 Newtonmeter liefert, locker am Cowboy vorbeizischen. Dennoch gelingt die Beschleunigung mit elektrischer Unterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde in Nullkommanichts, die man mit Muskelkraft auch gerne übertreffen möchte, was ob seines schnittigen Charakters auch möglich ist – man muss nur etwas stärker in die Pedale treten.

Das Fahrgefühl des Cowboy 3 ist aufgrund seiner fehlenden Federung, dem geraden Lenker und hart aufgepumpten Pneus in erster Linie als sportlich und direkt zu beschreiben. Die Reifen vermitteln aufgrund ihrer Breite ein sicheres Fahrgefühl. Auf Asphalt und eben gepflasterten Radwegen geht der elektrische Drahtsesel ab wie Schmitz berühmte Katze. Auf unbefestigten Wegen ist das Cowboy 3 nutzbar, am wohlsten fühlt es sich dennoch auf festem Untergrund. Fährt man, wie es etwa in Berlin nicht selten der Fall ist, in eine Seitenstraße mit Kopfsteinpflaster, vergeht einem der Spaß ein wenig, da man wegen nicht vorhandener Federgabel und recht harten Lenkergriffen jede einzelne Unebenheit zu spüren bekommt. Das ist beim Vanmoof S3 jedoch nicht anders. Um ein wenig Komfort zu erhalten, ist davon abzuraten, die Reifen auf ihre vollen fünf Bar aufzupumpen – zu weich sollten sie aber auch nicht sein.

Cowboy 3 von vorn – die Lenkergriffe sind hart und griffig ohne jegliche Ergonomie. Nach längerer Fahrt kribbelten uns die Hände. Wir empfehlen, die Griffe auszutauschen oder zusätzliche Lenkerhörnchen anzubauen. (Foto: t3n)

Positiv sind uns auch die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro aufgefallen, die am Vorder- und Hinterrad angebracht sind; sie leisten eine hervorragende Bremsleistung. Das in den Rahmen integrierte Frontlicht könnte derweil etwas heller auf die Straße vor dem Rad scheinen: Um von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt zu werden, reicht es aus, um sich auf schlecht ausgeleuchteten Wegen zu orientieren, ist der Strahler nicht zu gebrauchen. Das scheint aber auch Cowboy bewusst sein, weshalb Batterieleuchten für vorn und hinten beiliegen.

Cowboy 3: Besser mit Smartphone

Das Cowboy 3 ist wie sein Vorgänger und das Vanmoof S3 ein vernetztes Pedelec. Das bedeutet, ihr benötigt die vom Hersteller entwickelte korrespondierende Smartphone-App, um auf verschiedene Funktionen zuzugreifen. Beim Cowboy ist das Smartphone sogar noch wichtiger als beim Mitbewerber aus den Niederlanden. Denn während ihr beim Vanmoof-Bike zum Entsperren optional auch einen von euch vorgegebenen Code per Lenkerknopf eingeben könnt, lässt sich das Cowboy beinahe nur mit dem Smartphone entriegeln und benutzen.

Da die Smartphone-Anbindung nicht immer möglich ist – etwa wenn das Smartphone leer ist –, hat Cowboy den „Manual Unlock“ integriert. Dabei handle es sich quasi um einen „Hack“, mit dem sich das Rad auch ohne Smartphone entsperren lässt. Dafür müsse die Batterie mithilfe des Schlüssels aufgeschlossen und herausgenommen und binnen 20 Sekunden wieder eingesetzt werden. Danach schaltet sich das Bike ist fahrbereit. Cowboy weist darauf hin, dass die Funktion nur im Notfall genutzt werden sollte. Zudem lasse sie sich aus Sicherheitsgründen in der App deaktivieren.

Ein Blick in die Cowboy-App. (Screenshot: t3n)

Die Funktionen der App gestalten sich zwar nicht so umfangreich wie bei Vanmoof, sind aber ausreichend und spiegeln den puristischen Charakter des Pedelecs wider. Ihr könnt die gefahrenen Kilometer sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit eurer Touren einsehen und schauen, wie viele Kilogramm CO2 ihr durch das Radeln gespart habt. Außerdem lassen sich Licht und die elektrische Unterstützung an- und ausschalten und der Akkustand einsehen. Ebenso könnt ihr hier auch die Autolock-Funktion einschalten.

„Abschließen“, wie Cowboy es in der App nennt, bedeutet indes nur, dass die elektrische Unterstützung deaktiviert wird. Die Unterstützung lässt sich laut Hersteller „nur über den sicheren, persönlichen, digitalen Schlüssel in der App wieder aktivieren“. Die Funktion schützt also nicht vor Diebstahl, sondern dient eher zum Energiesparen. Bequem ist die Funktion dennoch, da es möglich ist, das Rad zu „entriegeln“ oder besser zu aktivieren, selbst wenn ihr das Smartphone tief in der  Tasche vergraben habt.

Echte Sicherheits-Features wie Vanmoofs Kicklock zum Blockieren des Hinterrads hat das Cowboy nicht. Auch ertönt keine ohrenbeäubende Alarmanlage wie beim Vanmoof, wenn ein Unbefugter das Rad zu bewegen versucht – dafür flackert die integrierte Beleuchtung nervös auf. Laut Hersteller können Diebe daher zwar das per App abgesperrte Bike bewegen und damit fahren, allerdings nur ohne elektrische Unterstützung und ohne Verbindung zur App. Dadurch gehe der eigentliche Spaß am Cowboy-Rad flöten, so das Unternehmen.

Das Cowboy 3 hat eine kostenlose Unfallerkennung und weitere kostenpflichtige Optionen in petto. (Screenshot: t3n)

Cowboy bietet allerdings einen zusätzlichen Diebstahlschutz, der monatlich mit acht Euro („Easy Rider“-Abo) zu Buche schlägt. Die Funktion „Diebstahlerkennung“, die im Juni eingeführt wurde, steht nicht nur für das Cowboy 3, sondern auch für das Cowboy 2 zur Verfügung. Der Diebstahlschutz wird zwei Minuten nach Verriegelung des Pedelecs aktiviert. Sobald eine fremde Person es dann für mehrere Sekunden bewegt, erhält der Besitzer eine Benachrichtigung über die App und kann einsehen, wo sich das Rad befindet.

Falls das Fahrrad tatsächlich gestohlen werden sollte, können Nutzer über die App-Funktion „Find My Bike“ die ungefähre Position des Fahrrads ermitteln. Befindet man sich in der Nähe des Rades, soll die präzise Position per Bluetooth angezeigt werden. Laut Cobwoy hätten einige Kunden ihre gestohlenen Fahrräder mittels GPS-Ortung und mit Unterstützung der lokalen Polizei so bereits wiederfinden konnten. Trotz der diversen Sicherheitsfunktionen raten wir euch aber, das Rad unterwegs mit einem guten Schloss zu sichern.

Ach ja: In den Vorgängerversionen der Cowboy-App hatte der Hersteller einen sogenannten „Off-Road-Modus“ integriert, mit dem ihr das Rad mit elektrischer Unterstützung auf bis zu 30 Kilometer pro Stunde beschleunigen konntet. Diese hat Cowboy eingestampft, da sie in Europa nicht erlaubt ist. Besitzer eines Vanmoof-Bikes, das über eine ähnliche Funktion in der App verfügt, hatten das in den letzten Monaten zu spüren bekommen: Fahrräder des Herstellers wurden von der Polizei stillgelegt, Fahrer müssen mit Bußgeldern rechnen, da der Modus aus den Bikes ein S-Pedelec macht, für das unter anderem ein Führerschein der Klasse AM und eine Versicherung mit Kennzeichen erforderlich ist.

Mit Ankündigung des Cowboy 4 hat der Hersteller eine neue App-Version vorgestellt, die um ein neues Fitness-Dashboard und Gamification-Akzenten erweitert wurde. Sie zeigt vor der Fahrt schon Wetter, die Luftqualität auf der Route, die voraussichtliche Reichweite und den Verbrauch des Akkus sowie eine Zusammenfassung früherer Fahrten an. Eine neue Navigationsansicht liefert laut Cowboy zudem sowohl eine neue 3D-Kartendarstellung sowie einen „intuitiveren Zugriff“ auf Favoriten und letzte Orte als auch klare Abbiegehinweise. Die neue App-Version werden wir uns beim Test des neuen Modells ansehen.

Fazit: Toller Cityflitzer mit Smartphone-Pflicht

Die dritte Generation des Cowboy überzeugt mit seinem minimalistischen Design und dem Fokus aufs Wesentliche: dem Spaß am Radfahren. Und den hat man mit dem Pedelec zweifelsohne, da der Hersteller es geschafft hat, die Antriebstechnik perfekt aufeinander abzustimmen. Man düst damit durch die Stadt, ohne die elektrische Unterstützung zu spüren. Im Unterschied zum Citypedelec von Vanmoof richtet es sich eher an Radfahrer, die auf eine sportlichere Fahrposition Wert legen. Allerdings steht euch beim Cowboy die Möglichkeit offen, die Geometrie durch den Austausch von Lenker und Vorbau zu ändern, was bei Vanmoof nicht möglich ist, da der niederländisch Hersteller stärker auf Komponenten aus eigene Herstellung setzt.

Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit, den Akku abnehmen und ihn so in der Wohnung oder dem Büro aufladen zu können. Das geht beim Vanmoof wegen seines fest verbauten Akkus nicht. Interessenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie für den Betrieb des Bikes stets ein Smartphone bei sich haben müssen. Das dürfte aber wohl das geringste Problem sein.

Das Cowboy 3 kostet mit 2.190 Euro knapp 200 Euro mehr als die Vorgänger und 200 Euro günstiger als der Nachfolger. Der etwas höhere Preis des C3 im Vergleich zum Cowboy 2 resultiert unter anderem aus pannensicheren Mänteln und der Weiterentwicklung der App. Er bewegt sich dennoch weiterhin im unteren Preisbereich der Pedelecs, die auch problemlos über 4.000 Euro kosten können. Ob das Cowboy das richtige Rad für euch ist, oder ihr doch besser zum Vanmoof oder einer weiteren Alternative greifen solltet, müsst ihr am Ende selbst entscheiden. Als Hilfestellung bietet euch Cowboy trotz nicht vorhandener Stores ein Testride-Programm in vielen deutschen Städten an. Vielleicht sagt euch auch eher das neue Cowboy 4 zu, das auch als Step-Thru-Modell angeboten wird. Die neue Generation startet indes voraussichtlich erst im Oktober. Testen werden wir es sicherlich auch und schauen uns dabei die neuen Softwarefunktionen der App an.

Der Artikel ist ursprünglich im September 2020 erschienen, die neue Artikel-Version wurde um Details zum Cowboy 4 ergänzt. 

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2 Kommentare
Pia
Pia

Schöner Beitrag, werde mir gleich eines kafen!

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Rikardo
Rikardo

Mein Bruder hat sich die zweite Generation gekauft und ist vom Preis-Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Allerdings kann man im Falle eine Reklamation nur wenig Unterstützung erwarten. Bei ihm war es eine Unwucht in der vorderen Bremsscheibe, die Schleifgeräusche verursachten. Da es keine Vertragswerkstatt gibt, findet man niemanden, der innerhalb der Garantie an dem Bike Reparatur vornehmen wird. Es gibt, so der Plan vom Cowboy, Besitzer, die als Servicepersonal fungieren sollen. In Fall meines Bruders, konnte er aber auch nicht weiterhelfen. Eine Ersatzbremsscheibe wurde, ich sage mal wohlwollenden, „semiproffesinell“ zugeschickt, kam aber nicht zu Einsatz. Der ortsansässige Fahrradlanden, bei dem mein Bruder den Fehler beseitigen lies (erstmal mit Vorkasse), verbaute eine andere Bremsscheibe inkl. Beläge. Die Rechnung wollte Cowboy nur teilweise begleichen.
Die Reklamationsbearbeitung darf also gerne noch optimiert werden.
Es sei zu erwähnen, das es sich um ein mehr als zweimonatiges Szenario handelte.
ABER, wenn alles funktionier, hat man ein tolles E-bike zu einem guten Preis!!!

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