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Neuer Edge-Browser auf Chromium-Basis: Tool verhindert Zwangsupdate

Microsoft Edge auf Windows 10. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat mit dem Verteilen des Chromium-basierten Edge-Browsers begonnen. Edge unterstützt unter anderem Chrome-Erweiterungen. Wer die neue Browserversion nicht will, kann etwas tun.

Ende 2018 hatte Microsoft eine neue Version seines Edge-Browsers auf Chromium-Basis angekündigt. Nach einer gut einjährigen Testphase beginnt der Softwareriese jetzt mit dem Verteilen der finalen Version. Bei Windows-10-Nutzern ab Version 1803 (Home- und Pro-Version) wird der bestehende Edge-Browser per Update durch die neue Chromium-Version ersetzt. Microsoft stellt allerdings ein Tool bereit, über das sich das Zwangsupdate verhindern lässt – wichtig ist das vor allem für Business-Nutzer, wie The Verge berichtet.

Updates per Blocker-Toolkit verhindern

Ein sogenanntes Blocker-Toolkit, das sich jeder Windows-10-Nutzer hier herunterladen kann, soll die automatische Installation des Chromium-basierten Edge-Browsers verhindern. Das dahinterstehende Script erstellt laut Microsoft einen Registrierungsschlüssel und legt fest, ob das automatische Update blockiert oder freigegeben werden soll. Manuelle Updates sind aber davon ausgenommen, sodass jeder Nutzer noch nachträglich den neuen Edge-Browser installieren kann, wenn er will.

Von der Umstellung auf die Chromium-Basis erhofft sich Microsoft eine größere Verbreitung seines Edge-Browsers. Auf der Chromium-Engine basieren neben Google Chrome auch Opera und Vivaldi. Laut Statcounter liegt Edge derzeit mit einem Anteil von gerade einmal 2,13 Prozent hinter Opera und Firefox sowie Safari und dem Marktführer Chrome zurück. Die Möglichkeit, Chrome-Erweiterungen zu verwenden, könnte Nutzer jetzt dazu bewegen, dem Microsoft-Browser einmal eine Chance zu geben.

Edge auf Chromium-Basis für Windows und macOS

Der Chromium-basierte Edge-Browser ist neben Windows 10 auch auf macOS und älteren Windows-Versionen einsetzbar. Er ist vor allem auf Unternehmen zugeschnitten. In dem sogenannten Enterprise-News-Tab etwa ist eine unternehmensinterne Intranet-Suchfunktion eingebaut. Diese bietet einen Schnellzugriff auf Office-365-Apps. Auch Informationen über Mitarbeiter, Bürostandorte, Gebäude-Grundrisse und Definitionen für Firmenkürzel können angezeigt werden.

Microsoft hat dem Edge-Browser natürlich die hauseigene Suchmaschine Bing als Standard verpasst. Es können aber Alternativen eingestellt werden. Ansonsten soll Edge Chromium Nutzern ein schnelleres Internet-Surfen ermöglichen. Ein eingebauter Tracking-Schutz soll das Surfen sicherer machen. Zudem ist eine Synchronisierungsfunktion für Passwörter, Verlauf, Favoriten und Einstellungen über Windows, macOS, iOS und Android hinweg an Bord.

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2 Kommentare
Zero
Zero

Ok, und welchen Nutzen hat man, wenn man das Update verhindert und beim alten Edge bleibt? Der neue hat doch nur Vorteile, oder übersehe ich da was?

Antworten
dennis
dennis

Was ist das denn bitte für ein völlig bescheuerter Artikel?
Soll der Edge der neue IE werden oder was? Was soll denn das für ein Vorteil sein, wenn man auf dem alten Edge stehenbleibt?

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