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Nextcloud 16 bündelt Chats, Dateien und den Kalender in Projekten

Nextcloud ist in Version 16 erschienen. (Grafik: Nextcloud)

Version 16 der Cloud-Software Nextcloud ist da. Die Open-Source-Software für den eigenen Server bekommt neue Features zur Kollaboration und für die Sicherheit.

Das Team der Open-Source-Software Nextcloud hat am Donnerstagvormittag die neue Major-Version 16 veröffentlicht. Die kommt unter anderem mit einem neuen Projekt-Feature zur Zusammenfassung verschiedener Ressourcen, Sicherheits-Optimierungen und einer Übersicht, wo die eigenen Daten liegen.

Das neue Privacy-Center zeigt Nutzern an, wo die eigenen Dateien liegen und wer Zugriff darauf hat. Angezeigt werden dort sowohl die Nutzer, für die die Dateien freigegeben sind, aber auch Administratoren.

Nextcloud 16: Ressourcen lassen sich in Projekten bündeln

Die neue Projektansicht ermöglicht es Nutzern, unterschiedliche Ressourcen in einer Übersicht zusammenzufassen. Neben Dateien können das auch Chats, Kalendereinträge oder Aufgaben sein, die damit gruppiert werden. Ein Projekt ist automatisch für alle Nutzer sichtbar, für die auch die Dateien freigegeben sind. Jeder Nutzer kann aber auch eigene, private Ressourcen hinzufügen, die nur für ihn sichtbar sind.

Unterschiedliche Ressourcen lassen sich in Nextcloud 16 jetzt zu einem Projekt zusammenfassen. (Screenshot: Nextcloud)

Unterschiedliche Ressourcen lassen sich in Nextcloud 16 jetzt zu einem Projekt zusammenfassen. (Screenshot: Nextcloud)

Mit Nextcloud 16 wurde außerdem die Sicherheit beim Login verbessert, dort setzen die Macher jetzt Machine Learning ein. Mit jedem Login wird ein neuronales Netz trainiert, das Administratoren eine Warnung bei ungewöhnlichen Aktivitäten anzeigt. Diese können die Session eines Nutzers daraufhin beenden und einen Passwort-Reset erzwingen.

Neu sind auch Vorschläge, welche Dateien und Ordner Nutzer gerade brauchen könnten, damit diese schneller darauf zugreifen können. Administratoren können jetzt außerdem granular die Rechte für Dateien und Ordner festlegen, die sich in geteilten Ordnern befinden. Standardmäßig werden die Rechte vererbt, das lässt sich jetzt aber beeinflussen.

Nextcloud 16: Chat-App Talk bekommt Slack-ähnliche Commands

Die Nextcloud-App Talk integriert in der neuen Version 6 jetzt auch Commands, um beispielsweise Begriffe in der Wikipedia nachzuschlagen. (Screenshot: Nextcloud)

Die Nextcloud-App Talk integriert in der neuen Version 6 jetzt auch Commands, um beispielsweise Begriffe in der Wikipedia nachzuschlagen. (Screenshot: Nextcloud)

Mit Nextcloud 16 bekommt auch die integrierte Chat-App namens Talk ein Update auf Version 6. Die bringt sogenannte Commands mit, die man auch aus beispielsweise Slack kennt. Mit einem Slash am Anfang lassen sich Kommandos ausführen, die Administratoren festlegen können. Das kann beispielsweise ein /calc 3+3 sein. Neu dabei ist auch die Funktion, über eine @all-Mention alle Personen in einem Chat zu erwähnen. Einzelkonversationen können jetzt nicht mehr zu Gruppenchats gemacht werden, um ein Versehen zu vermeiden. Über die mobilen Apps lassen sich jetzt auch Dateien in Chats hochladen, außerdem funktionieren Audio- und Video-Anrufe jetzt auch in Safari und Edge.

Mit der letzten Version 15 hatte Nextcloud unter anderem die Zwei-Faktor-Authentifizierung verbessert und eine Integration von Mastodon eingeführt. Die neue Version 16 steht ab sofort auf der Nextcloud-Website zum Download zur Verfügung.

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Ein Kommentar
dennis
dennis

Die NextCloud – von Webentwicklern, für Webentwickler gemacht.
Die Update Funktion ist total verbuggt, dass man keine Updates verpassen darf, verpasst man dann doch eine, muss man die Revisionsnummer erst Manuell einpflegen und kann danach erst das Update fahren. Weiß man nicht, ob man ein Update verpasst hat und führt die Updatefunktion aus, ist danach die komplett Cloud nicht mehr gangbar. Nur ein Beispiel, dass es sich dabei nur um ein Spielplatz für Entwickler handelt. Der Enduser kann das alles nicht richtig nutzen, da die Warten viel zu hochgesteckt ist und derart Zeitraubend, dass man sich dann nur noch damit beschäftigt. Ein System für Entwickler für Entwickler – wie so oft bei solchen Dingen.

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