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Nuklearer Bitcoin: Standard Power nutzt kleine Atomreaktoren für Datencenter

Standard Power plant den Bau von zwei nuklearbetriebenen Rechenzentren in Ohio und Pennsylvania, um die wachsende Nachfrage nach nachhaltiger Energie für Blockchain-Mining und KI-Computing zu bedienen.

1 Min.
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Bitcoin und KI sollen mit Nuklearenergie betrieben werden. (Foto: Fineart1 / Shutterstock)

Standard Power bietet Infrastrukturlösungen für Unternehmen an, die einen hohen Bedarf an Rechenleistung haben. Auf der eigenen Website hebt das Unternehmen insbesondere die Unterstützung von Unternehmen hervor, die sich mit Blockchain-Mining befassen.

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Dies schließt auch Bitcoin ein – die Kryptowährung, die die meiste Rechenpower für das Mining verbraucht. Kürzlich hat Standard Power Pläne bekannt gegeben, zwei neue Datencenter bauen zu wollen, die mit sogenannten Small Modular Reactors (SMR) betrieben werden.

Im Wesentlichen handelt es sich bei SMR um modulare Atomreaktoren im Miniformat. Diese Reaktoren werden von Nuscale produziert und sind darauf ausgelegt, direkt bei den Kunden vor Ort eingesetzt zu werden, um eine effiziente Energieversorgung für die anspruchsvollen Rechenoperationen zu gewährleisten.

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2 neue Datencenter mit viel Power

Die beiden neuen Datencenter sind in den US-Bundesstaaten Ohio und Pennsylvania geplant. In jedem dieser Zentren sollen 24 SMR mit einer Kapazität von jeweils 77 Megawatt elektrisch installiert werden.

Zusammen werden diese Datencenter knapp zwei Gigawatt Nuklearenergie produzieren. Standard Power legt Wert darauf, zu betonen, dass es sich hierbei um saubere, kohlenstofffreie Energie handelt, was im Einklang mit den zunehmenden globalen Bestrebungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen steht.

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Neben der Versorgung von Bitcoin-Minern bietet Standard Power auch anderen Unternehmen Infrastruktur und Energie an. Hierzu gehören zum Beispiel KI-Rechenzentren, die eine stetig wachsende Branche darstellen und einen erheblichen Energiebedarf haben.

„Wir sehen, dass viele alte Grundlast-Kraftwerke vom Netz gehen, während es auf dem Markt besonders an neuen nachhaltigen Grundlast-Erzeugungsoptionen mangelt, insbesondere da der Strombedarf für KI-Computing und Rechenzentren wächst“, sagte Maxim Serezhin, Gründer und Chief Executive Officer von Standard Power.

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Starklar in 2029

Bis die neuen Datencenter mit Atomenergie in Betrieb genommen werden, könnte es noch einige Jahre dauern. Der aktuelle Plan sieht vor, dass sie im Jahr 2029 an den Start gehen sollen. Allerdings können sich bei solchen großen Projekten die Zeitpläne noch ändern.

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Kommentare (2)

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Michael

Was ist daran CO2 neutral? Man muss ganze Landschaften verseuchen, Menschen ausbeuten und hat am Ende Müll der Millionen Jahre vor sich hinstrahlt und Generationen von Menschen riesige Kosten aufbürdet. Toll. Danke. Sehr sauber. Klar.

Gunar Gürgens

Vielleicht kann mir der Autor mal den Unterschied zwischen
„Nuklearer Bitcoin: Standard Power nutzt kleine Atomreaktoren für Datencenter“
und
„Standard Power plant den Bau…“
erklären.
Nach meinem Verständnis wird durch die Überschrift gesagt, dass Standard Power schon dabei ist, kleine Atomreaktoren für Datencenter zu nutzen.
Was ja offensichtlich gelogen ist, da man es ja nur plant.

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