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Oppo kündigt ColorOS-11-Update auf Android-11-Basis an – das sind die neuen Funktionen

Oppo Find X2 Neo. (Foto: t3n)
Lesezeit: 3 Min.
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Der Smartphonehersteller Oppo hat seine Neuerungen für das große Update auf Android 11 vorgestellt: ColorOS 11 erhält weit mehr Individualisierungsoptionen als Googles Variante, während es optisch näher heranrückt.

Auf ColorOS 7 folgt ColorOS 11 – damit passt sich Oppo dem Namensschema von Googles Android an, während Huawei den Pfad mit EMUI 11 verlässt. Mit ColorOS 11 bringt Oppo neben den bekannten Android-11-Neuerungen zusätzliche Features auf seine Smartphones, die dem Nutzer mehr Freiheiten bei der Gestaltung lassen sollen.

ColorOS 11 auf Android-11-Basis: Näher an Google, aber mit mehr Anpassungs-Optionen

ColorOS 11 bietet laut Oppo nicht nur zahlreiche neue Features, sondern soll auch flüssiger laufen. (Bild: Oppo)

Während Oppo mit seinem Android-Fork OS bislang eher einen eigenen Weg gegangen ist und die Nutzeroberfläche sich massiv von Googles unterschied, beabsichtigt der Hersteller sich mit dem anstehenden Update mehr an Googles Android anzupassen. Neben der Navigation, den Privacy-Optionen und der Benachrichtigungsleiste soll unter anderem auch Googles hauseigene Keyboard-App Gboard standardmäßig installiert werden. Darüber hinaus bringt Oppo noch zahlreiche weitere neue Features, mit denen ein größerer Anpassungs-Spielraum geboten werden soll. Der Hersteller betont, dass Google und Oppo künftig enger zusammenarbeiten wollen, um neue Features zu integrieren.

ColorOS 11 Anpassungs-Optionen

ColorOS 11 bietet viele Anpassungs-Optionen für die Nutzeroberfläche. (Screenshot: Oppo)

Eines der ersten gemeinsam entwickelten Tools ist die sogenannte Drei-Finger-Übersetzungs-Funktion: Nach dem Erstellen eines Screenshots per Drei-Finger-Geste kann per Google Lens Text automatisch übersetzt werden.

ColorOS 11 Drei-Finger-Übersetzung

ColorOS 11: Die Drei-Finger-Übersetzung ist zusammen mit Google entstanden. (Screenshot: Oppo)

Als weitere Highlights der neuen ColorOS-11-Funktionen nennt Oppo etwa erweiterte Optionen, das Layout des Startbildschirms sowie Widgets, Übergänge, Hintergrundbilder, Schriftgrößen, Farbschemata und Symbolstile frei anpassen zu können. Ebenso bringt ColorOS 11 neue Animationen für den Fingerabdrucksensor mit. Erreichbar seien die Optionen durch einen Druck mit zwei Fingern auf den Homescreen.

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Android 11: Oppo erweitert mit ColorOS 11 den Dark Mode

ColorOS 11 mit erweitertem Dark-Mode

ColorOS 11 mit erweitertem Dark Mode. (Bild: Oppo)

Darüber hinaus bohrt Oppo den Dark Mode auf: Auf Wunsch der Kunden bietet der Hersteller mehr Optionen als Google in Android 11 an Bord hat. Neben einem einfachen Dark Mode gibt es unter anderem auch ein Dunkelgrau, zudem lässt sich laut Oppo einstellen, wann der Dunkelmodus aktiviert werden soll.

ColorOS 11 bringt neue Designs und Optionen für das Always-on-Display. (Screenshot: Oppo)

Mit einem größerem Optionsumfang wartet Oppo zufolge auch beim Always-on-Display auf: Ihr könnt eigenen Text einfügen und Muster mit dem Finger in einem Editor gestalten, die minimal animiert sein sollen. Weiter lassen sich für Bildschirmhintergründe eigene Bilder hochladen und anschließend bearbeiten, selbst Klingeltöne können anhand von Vorlagen selbst kreiert werden. Zehn Melodien seien vorinstalliert.

Relax 2.0. (Vild: Oppo)

Besonders interessant ist die Möglichkeit, aus einer geballten Anzahl eingehender Benachrichtigungen eines einzigen Absenders, eine Melodie zu erzeugen, damit sie weniger nervig sind. Zur Entspannung ist die Relax-App in Version 2.0 vorinstalliert, die euch auf Wunsch Sounds aus verschiedenen Städten der Welt vorspielt.

ColorOS 11: Mit Flexdrop lässt sich eine Mini-App auf dem Homescreen platzieren. (Bild: Oppo)

Mit der Funktion Flexdrop könnt ihr in einem kleinen Fenster eine Mini-App über dem Homescreen schweben lassen. Damit lassen sich laut Oppo zwei Apps parallel nutzen. Weiter ist ein „Super-Power-Saving-Modus“ Teil von ColorOS 11, der den Funktionsumfang des Smartphones radikal auf sechs Apps reduziert. Für Gamer interessant: Mit der neuen ColorOS-Version führt der Hersteller einen Gaming-Modus ein, der in ähnlicher Form auch auf Samsung-Smartphones und Geräten der Oppo-Schwester Oneplus integriert ist. ColorOS 11 enthält laut Oppo noch viele weitere kleine Optimierungen der eigenen System-Anwendungen wie der Wetter-App und mehr.

So sieht der Super-Power-Saving-Mode von ColorOS 11 aus. (Bild: Oppo)

ColorOS 11: Großes Update ist zu 99 Prozent fertig

Laut Oppo ist das Update auf ColorOS 11 respektive Android 11 zu 99 Prozent fertig. Damit sei man mit der Entwicklung schneller als im letzten Jahr bei ColorOS 7: Oppo zufolge benötigte der Hersteller 80 Tage länger als in diesem Jahr, was unter anderem der engeren Kooperation mit Google zu verdanken sei.

Bis die ersten Oppo-Smartphones auf ColorOS 11 gebracht werden, dauert es noch eine kleine Weile: Zwar will der Hersteller eine Beta für diverse Geräte bereitstellen, sie jedoch aus DSGVO-Gründen nicht in der EU anbieten.

Oppo-Roadmap auf ColorOS 11. (Screenshot: Oppo)

Im Dezember wird laut Oppo dann die finale ColorOS-11-Version auf erste Geräte verteilt: Den Anfang sollen das Find X2 und X2 Pro mitsamt der Lamborghini-Edition machen. Im Laufe des ersten Quartals 2020 sind dann das X2 Neo und das X2 Lite an der Reihe. Später erhalten diverse Modelle der A- und F-, K- und Reno-Serie das große Update auf Android 11 – insgesamt sollen 28 Modellvarianten ColorOS 11 erhalten. Einen genauen Zeitplan will der Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

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