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Pakete werden teurer: Warum DHL im neuen Jahr an der Preisschraube dreht

Die zur Deutschen Post gehörende DHL hat angekündigt, die Preise für Pakete, die Geschäftskunden verschicken, zu erhöhen. Warum das auch unsere Online-Einkäufe teurer machen könnte.

2 Min.
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(Foto: Hadrian / Shutterstock.com)

Zum 1. Januar 2022 hat die zur Deutschen Post gehörende DHL angekündigt, die Paketpreise für Geschäftskunden zu erhöhen. Das Unternehmen begründet das mit steigenden Transport- und Personalkosten. Darüber hinaus, so erklärt DHL, investiere man massiv in den Ausbau von Infrastruktur und stütze so das Wachstum der Geschäftskunden. Das Unternehmen will so sicherstellen, die steigenden Paketmengen so sicher wie bisher transportieren zu können.

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Bislang hat DHL allerdings weder genaue Preise genannt noch genau kommuniziert, um wie viel Prozent die Pakete teurer werden. Das Unternehmen erklärt aber, dass Pakete mit einem Gewicht von mehr als 20 Kilogramm in höherem Maße betroffen seien, da sie aufwendiger in der Sortierung und Auslieferung seien. In der Tat klassifiziert DHL im Gegensatz zu vielen anderen Logistikunternehmen die Pakete in erster Linie nach ihrem Gewicht und nicht wie viele Mitbewerber nach dem Gurtmaß, also der Summe aus größter und kleinster Kantenlänge.

Die Erhöhung betrifft vor allem jene Händler, die mit Listenpreisen arbeiten, weil sie etwa weniger als 5.000 Pakete jährlich versenden. Experten gehen allerdings davon aus, dass auch die Abnehmer größerer Beförderungsmengen, die meist individuelle Verträge mit DHL verhandelt haben, betroffen sein werden, wenn auch in deutlich geringerem Umfang.

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Logistikwirtschaft kann sich Aufschläge leisten

Schon in der Vorweihnachtszeit dürfte einmal mehr die Logistikbranche an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. War es in der Vergangenheit gängige Praxis, dass Großkunden bei vielen Versanddienstleistern spontan entstehende Mehrmengen zu den vereinbarten Konditionen abwickeln konnten, verlangen mehrere Unternehmen inzwischen für spontan georderte zusätzliche Beförderungen reguläre Preise oder zumindest einen Aufpreis – ein Umstand, der insbesondere unter Händlern immer wieder zu Verärgerung führt.

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Endkunden bekommen die Erhöhung zwar nur unmittelbar zu spüren, da die Privatkundenpreise zumindest in diesem Zusammenhang nicht angehoben werden sollen. Allerdings sind die vor allem im Onlinehandel veranschlagten Preise natürlich ein Kostenfaktor, den der Händler über kurz oder lang auch an die Kunden weiterreicht. Zu erwarten ist dabei, dass vor allem schwere, sperrige Pakete auch hier teurer werden oder – wie bereits in der Vergangenheit – immer häufiger über andere Dienstleister transportiert werden.

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Kommentare (1)

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Louis S

Also in Soest hat man nun drei Packstationen abgerissen und keine neuen gebaut. Mittlerweile muss ich durch die halbe Stadt fahren um ein Paket abzuholen… so ganz verstehen kann ich es nicht :(

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