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Payment Service Provider (PSP): Das sind die Rundum-Sorglos-Pakete für den Zahlungsverkehr

Die Wahl des passenden PSP kann die Conversion positiv beeinflussen. (Foto: Shutterstock)

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Vor allem in Onlineshops ist die Umsetzung der Zahlungsprozesse komplex. Wer den richtigen Payment-Service-Provider wählt, kann sein Geschäft erheblich nach vorne bringen.

Sinnvollerweise bietest du deinen Kunden eine große Zahl an weit verbreiteten Zahlungswegen. Doch gerade hier beginnen die Schwierigkeiten: Denn oftmals ändern sich APIs, Funktionen werden nicht korrekt unterstützt oder die Zusammenarbeit mit den Anbietern von Bezahlverfahren erfordert entsprechende Verträge.

Wer seine Kunden unkompliziert zur Kasse bitten will, investiert daher meist bereitwillig in die Dienste eines Payment Service Providers (PSP). Der PSP ist dann Dein einziger Verhandlungspartner bei den Payment-Prozessen und bietet in der Regel eine einfache SaaS-Lösung an, über die du mit wenigen Klicks die einzelnen Zahlungswege freischalten kannst.

Hinzu kommt der Umgang mit Problemkunden – Payment-Service-Provider bilden nämlich in vielen Fällen auch das Mahn- und Inkassowesen ab, warnen bei Auffälligkeiten vor möglichen Betrugsdelikten oder regeln die Rückzahlung bei Retouren oder sonstigen Rückbuchungen.

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Generell ist bei der Wahl des richtigen Payment-Dienstleisters zu beachten, dass der Grundsatz „viel hilft viel“ hier nicht gilt. Es ist einerseits zwar sinnvoll, möglichst viele Bezahlmöglichkeiten anzubieten, jedoch nicht immer praktikabel. Auch hängt es von der Zielgruppe (jünger vs. älter, mehr oder wenig technikaffin) ab, welche Zahlungsweisen besonders gefragt sind.

Zudem lässt sich – auch wenn immer noch viele Deutsche den Rechnungskauf bevorzugen – die Akzeptanz beispielsweise für Vorauskasse mit entsprechenden Rabatten (etwa 3% Skonto) erhöhen. Generell aber gilt: Wer möglichst wenig Kaufabbrüche in der Kassenphase provoziert, indem er eine möglichst einfache und angenehme Bezahlatmosphäre schafft, erhöht damit seine Conversion.

Doch der Markt ist vielfältig. Wir haben für Dich 14 weit verbreitete Payment-Anbieter unter die Lupe genommen.

Wirecard: Multichannel und Dienstleistungen bis hin zum Inkasso

Mit mehr als 24.000 Shops gehört Wirecard zu den größten Providern für Payment Services weltweit. Das Unternehmen, das Bezahlvorgänge in den verschiedensten Währungen weltweit unterstützt, bietet ein extrem umfangreiches Portfolio an Bezahlverfahren an und eignet sich so auch zur Abdeckung spezieller Bedürfnisse der Kunden in verschiedenen Ländern. Hinzu kommt ein umfangreiches Serviceangebot in Bezug auf Betrugsprävention und Umgang mit Problemen beim Bezahlvorgang (Risikomanagement und Inkassoprozesse).

Der Dienstleister aus Aschheim bei München verfügt über langjährige Erfahrungen (seit 1999) in der Abwicklung von Payment Services und verfügt zudem über eine eigene Bankenlizenz. Last but not least kann Wirecard auch die gesamte Prozesskette rund um die Rechnungserstellung übernehmen.

Klarna: Kerngeschäft Rechnungskauf

Klarna nimmt dem Händler das Problem ab, auf Rechnung liefern zu müssen, was insbesondere in Deutschland immer noch beliebt ist. (Bild: Klarna)

Kürzlich machte das schwedische Unternehmen von sich reden, da es den Anbieter Billpay übernahm und hierdurch seine Marktposition in der DACH-Region ausgebaut hat. Klarna ist in einer Reihe von Shopsystemen bereits vorinstalliert oder lässt sich über einfache Erweiterungen einbinden.

Das System unterstützt alle gängigen Zahlungsverfahren (von diversen Kreditkarten über Sofortüberweisung bis hin zur Rechnung) und überzeugt besonders bei der Variante „Klarna Checkout“ durch einfache Bedienung auf Seite der Endkunden. Der Kunde gibt lediglich seine Mailadresse sowie Postleitzahl an und kann, sofern seine persönlichen Daten bereits von einem vorherigen Kaufvorgang im System hinterlegt sind, mit wenigen Klicks den Bezahlvorgang zu Ende bringen.

Kerngeschäft von Klarna war das Angebot von Rechnungskauf, ohne dass der Shop hierfür gerade stehen muss. Inzwischen entwickelt sich das Unternehmen aber zum ausgewachsenen Payment Service Provider. Entwicklern stellt das Unternehmen eine API zur Verfügung. So eignet sich das System auch für exotischere Shopsysteme, für die bislang keine Einbindung vorhanden ist.

Payone: Auch Bezahlung im Laden vor Ort möglich

Payone ist ein Payment-Service-Plattform aus Kiel, die sich ursprünglich vor allem auf den deutschsprachigen Raum fokussiert hat, inzwischen aber durchaus auch internationale Märkte im Visier hat – zum Beispiel etwa den chinesischen Markt. Unterstützt werden alle gängigen Verfahren von diversen Kreditkarten über Sofortüberweisung und Lastschrift bis hin zu Rechnungskauf, Vorkasse oder Nachnahme.

Modular aufgebaut: Auf der Informationsseite innerhalb des Moduls können Nutzer sich aktuelle Informationen zum Modul und über Payone holen. (Bild: Payone)

Etwas Besonderes, das gerade für weniger internetaffine Zielgruppen interessant ist, ist die Barzahlung eines Online-Kaufs bei einem Partner vor Ort. Hier lässt sich die Conversion insbesondere bei besonders sicherheitsbewussten Kunden erhöhen.

Zusätzlich bietet auch Payone diverse Dienstleistungen rund um die Bezahlung, beispielsweise Risikomanagement, Rechnungsstellung oder aggregiertes Micropayment. Auch wiederkehrende Zahlungen wie Abonnements lassen sich mit Payone realisieren. Zu den Referenzkunden gehören Namen wie Globetrotter, Zalando, Mytheresa oder Bauhaus.

Heidelpay: Mehr als 200 Zahlungsverfahren unterstützt

Ein weiterer Full-Service-Provider für Payment-Dienstleistungen ist Heidelpay. Das Unternehmen aus Heidelberg unterstützt mehr als 200 Zahlungsverfahren in 160 Ländern weltweit und stellt so auch für international tätige Webshops und E-Commerce-Unternehmen die ausreichende Bandbreite der Bezahlverfahren. Gerade wer einige exotische Bezahlvarianten anbieten möchte, wird hier oftmals fündig.

Multichannel-Fähigkeit, Risiko- und Forderungsmanagement gehören ebenso zum Angebot wie Debitorenmanagement und ausführliche Reportings. Das Unternehmen bietet Einbindungen für alle gängigen Shopsysteme von Magento über Shopware, Oxid, Plentymarkets bis hin zu Virtual Mart, XT Commerce oder Lightspeed. Falls der Webshop eine Eigenentwicklung ist, lassen sich auch individuelle Lösungen durch das Unternehmen realisieren.

Paypal Plus: Nur vier Bezahlverfahren verfügbar

Eine etwas andere Strategie verfolgt Paypal Plus. Der Dienst bietet lediglich vier gängige Zahlungswege (Kreditkarte, Paypal, Lastschrift oder Kauf auf Rechnung), punktet aber aufgrund seiner hohen Bekanntheit. Paypal Plus lässt sich übrigens auch durch Endkunden nutzen, die nicht über ein Paypal-Konto verfügen.

Paypal Plus ist bislang nur für Kunden mit deutschem Firmensitz verfügbar. (Screenshot: Paypal)

Gut für Händler: Der Verkäuferschutz schützt vor Ausfällen durch geplatzte Zahlungen. Zusätzlich kann der Shopbetreiber weitere Bezahlverfahren wie Vorkasse einbinden. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Der PSP ist bislang tatsächlich lediglich für Händler verfügbar, die ihren Firmensitz in Deutschland haben, dann aber auch für grenzüberschreitende Transaktionen.

Mpay24: Sonderkonditionen für Gründer

Der österreichische Anbieter Mpay24 eignet sich aufgrund seines Abrechnungsmodells besonders für Webshops mit höheren Abrechnungssummen. Abgerechnet wird nämlich nicht prozentual, sondern nach Kaufvorgängen. Eine monatliche Grundgebühr fällt, anders als bei den meisten anderen Systemen, nicht an.

Besonders ist auch der Umgang mit Start-ups, die in den letzten 12 Monaten gegründet wurden: Ihnen bietet der PSP-Anbieter besondere Konditionen an, etwa eine Ersparnis bei der Einrichtungsgebühr und den laufenden Gebühren sowie technische Unterstützung und Payment-Know-how. Mpay24 unterstützt ebenfalls eine Vielzahl an Zahlungswegen (Kreditkarten, diverse Online-Zahlungssysteme sowie Ratenkauf, Rechnungskauf und Lastschrift) und lässt sich individuell an die Corporate Identity des Shops anpassen. Die Bezahlseite lässt sich zudem um Elemente wie Warenkorb, Lieferdetails oder Benutzerdaten erweitern.

Payolution:  Rechnung und Ratenzahlung im Fokus

Payolution ist ein White-Label-Payment-Anbieter, der zwar nicht so eine riesige Menge an Zahlungsverfahren anbietet wie andere PSPs, dafür aber die in Deutschland wichtigsten wie Lastschrift, Rechnung und Ratenzahlung. Dabei versichert das Unternehmen dem Shopanbieter, dass dieser sein Geld auch dann erhält, wenn der Kunde seine Rechnung nicht oder mit Verzögerung bezahlt.

Das Unternehmen tritt als White-Label-Lösung konsequent beim Shopbetreiber in den Hintergrund, um die Kundenbindung und die Conversion des Shops sicher zu stellen. Zu den Kunden gehören unter anderem Limango, Windeln.de, die XXXLutz-Gruppe mit Mömax sowie Teufel und Runtastic.

Six Payment Services: Umfassender M-Payment-Ansatz

Nach eigenen Angaben besonders einfach und gleichzeitig sicher soll das Bezahlen mit Six Payment Services sein. Der Schweizer Anbieter unterstützt Unternehmen bei der Zahlungsabwicklung bis hin zum vollständigen Debitorenmanagement. Wer den Payment-Markt schon etwas länger verfolgt, könnte das Unternehmen noch unter dem alten Namen Pay Life kennen, den es bis 2015 führte.

Six Payment Services unterstützt Händler beim Einstieg ins E-Commerce. (Foto: Six Payment Services)

Wichtiges Element ist hier der Omnichannel-Ansatz, die Kombination unterschiedlicher Vertriebskanäle. Neben Vor-Ort-Zahlungen und Online-Payment-Verfahren unterstützt der Anbieter auch die Abwicklung von Telefon- und E-Mail-Bestellungen.

Angeboten werden weltweit alle gängigen Bezahlarten, wobei der Schwerpunkt auf einer großen Zahl an M-Payment-Verfahren liegt. Mit diesem Fokus auf mobilem Bezahlen hat das Unternehmen nicht nur früh auf den Mobile-Trend gesetzt, sondern empfiehlt sich dadurch auch für Wirtschaftsräume, in denen der klassische desktop-gebundene E-Commerce eine kleinere Rolle spielt als hierzulande. Unterstützt werden beispielsweise neben Saferpay oder Payunity auch In-App-Käufe, die über die gängigen iOS- oder Android-SDKs realisert werden.

Stripe: Beliebt bei Entwicklern

Ein gerade unter Entwicklern und Internetunternehmen beliebter Service, um den gesamten Zahlungsprozess zu vereinfachen, ist Stripe. Das Unternehmen aus San Francisco ist bereits seit 2011 am Markt und kann Unternehmen wie Adidas, Best Buy, Deliveroo und die Khan University zu seinen Kunden zählen. Stripe ist einfach und gut anpassbar und lässt sich mit Hilfe der ausgereiften API in alle gängigen Shopsysteme implementieren. Der Buy-Button lässt sich individuell an die Corporate Identity des Shops anpassen.

Mit Stripe lassen sich neben den gängigen Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express) viele internetspezifische Zahlungsmittel (Giropay, Sofortüberweisung, iDeal, etc.) einsetzen. Die Vergütung besteht aus einer Provision, die sich nach der Herkunft der Zahlung (europäisch vs. außereuropäisch) richtet und einem Sockelbetrag von 25 Cent. Setup- oder Grundgebühren fallen nicht an.

Stripe fällt außerdem mit einigen Sonderfunktionen auf, beispielsweise einen Verkaufsprozess in einen Tweet einbetten zu können oder innerhalb anderer mobiler Apps zu verkaufen. Unterstützt werden auch Abo-Modelle oder Zahlungen in Fremdwährungen. Ausgereift wirkt auch die Betrugsprävention, bestehend aus einer Kombination aus Kundenprofil,  Transaktionsverlauf, Ausstellungsdaten zur Kreditkarte und dazugehörigen Bank sowie IP-Adresse und Geräte-ID.

Paymill: Weltweit in rund hundert Währungen

Paymill kommt ohne monatliche Gebühren und systembedingte Setup-Kosten aus. Das seit 2012 am deutschen Markt befindliche Unternehmen unterstützt die gängigen (und ausgefallenere!) Kreditkarten, Paypal sowie SEPA-Lastschriften.

Neben regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen werden auch Bezahlvorgänge per App unterstützt – bei bereits hinterlegten Kundendaten sogar über eine One-Tap-Funktion. Der Dienst ist aktuell in mehr als 30 Ländern verfügbar und verarbeitet rund hundert Währungen. Die Integration der gängigen Shopsysteme ist laut Anbieter einfach.

Securion: Einfaches Preismodell

Der Schweizer Payment Service Provider Securion stammt aus der Schweiz und überzeugt mit einem einfachen Preismodell, das sich aus einem Fixpreis pro Zahlvorgang und einem Prozentsatz vom Umsatz zusammensetzt. Anmeldung und Implementierung sind dafür kostenlos. So eignet sich das System gerade für Shops mit derzeit noch geringem Umsatz oder Websites, die eine einfache Debit- und Kreditkartenzahlung anbieten wollen. Möglich sind aber wiederkehrende Zahlungen wie Abonnements, flexible Tarife und Schenkungen (Codes).

Securion bietet eine Vielzahl von Checkout-Varianten, die sich einfach in die eigene Website einfügen lassen. (Screenshot: Securion)

Um weitere Verfahren, etwa auch Rechnungskauf oder Ratenzahlung muss sich der Shopbetreiber dann allerdings extra kümmern. Das Zahlungsformular lässt sich in vielen unterschiedlichen Varianten einfach in die Website oder den Shop einbinden und sieht auch auf Mobilgeräten ansprechend aus.

Evo Payments: Vielseitig und mit Betrugsabwehr

Online-Bezahlvorgänge sind nur ein Geschäftsfeld unter vielen bei Evo Payments. Das Unternehmen verwaltet Zahlungsströme in allen Konstellationen – beispielsweise auch im klassischen Versandhandel – und ist dabei auch auf das Erkennen und Bekämpfen von Betrugsversuchen spezialisiert. Full-Service-Lösungen stehen aber auch rund um das Geschäftsfeld des M-Commerce bereit.

Evo Payments unterstützt die üblichen Kreditkarten, „klassische“ Verfahren wie Vorkasse, Nachnahme und Rechnung, aber auch kontenbasierte Verfahren von Pay Direct über Giropay bis hin zu iDeal und Sofortüberweisung bis hin zu Paypal, Paysafe-Card oder Amazon Payments.

Concardis: Mehr als Kartenzahlung

Concardis ist ein Anbieter, der seinen Ursprung bei klassischen Kartenzahlungssystemen am POS hat, inzwischen aber auch den Bereich E-Commerce und Internetzahlung umfassend abdeckt. Egal ob Giropay, Rechnungskauf, Sepa-Überweisung oder alles rund um Kreditkarten – Concardis unterstützt neben national gebräuchlichen Zahlungsverfahren auch die international verbreiteten Services.

Concardis kommt eigentlich von der klassischen Kartenzahlung am POS, bietet aber auch E-Payment-Lösungen. (Bild: Concardis)

Auch hier lassen sich die gängigen Shopsysteme über entsprechende Plug-ins ansteuern. Dank responsive design wird die virtuelle Kassenzone auf sämtlichen Endgeräten gut dargestellt. Concardis bietet nach eigenen Angaben höchste Sicherheitsvorkehrungen, schützt vor Betrugsversuchen und unterstützt höchstmögliche Datensicherheit durch PCI-DSS-Zertifizierung.

Masterpayment: Auch asiatische Zahlungssysteme unterstützt

Masterpayment, ein Anbieter aus Starnberg bietet nicht nur die hierzulande gängigen Zahlungsverfahren (diverse Kreditkarten, Paypal, Giropay, Sofortüberweisung, Sepa-Lastschrift sowie Barzahlung über Barzahlen.de), sondern unterstützt auch eine Vielzahl in Asien gebräuchlicher Bezahlverfahren wie JCB, Alipay, Wechatpay und China Union. Somit eignet sich der Payment-Dienstleister insbesondere für Shops, die auch mit asiatischen Kunden Geschäfte machen oder dies für die Zukunft planen.

Insgesamt überzeugt der Dienstleister vor allem aufgrund der schieren Zahl an internationalen Bezahlverfahren. Dank ausgereifter Betrugsschutz-Mechanismen sind Webshops gegen Betrugsmechanismen aller Art geschützt. Es stehen eine Vielzahl an Risiko-, Bonitäts- und IP-Checks zur Verfügung, ebenso das 3DSecure Verfahren. Mit Hilfe von Risikomanagement-Algorithmen lassen sich vollautomatisch bei jeder Transaktion die Echtheit der Bezahldaten sowie die persönlichen Daten des Endkunden überprüfen. Praktisch: Soweit die Zahlungssysteme das unterstützen, fasst Masterpayment alle Zahlarten in einer einzigen Abrechnung und Auszahlung für den Online-Shop zusammen.

Postpay: Im eigenen Haus im Einsatz

Eine umfassende Zahlungsabwicklung für Onlinehändler bietet auch die Deutsche Post mit Postpay. Das Plug-in ermöglicht das einfache Bezahlen mit Diensten wie Sofortüberweisung und Giropay, per Vorkasse sowie über Visa- und Mastercard-Kreditkarte. Für den Kunden ist die Bedienung vergleichsweise einfach und soll dank nur einem Klick (bei bereits angemeldeten Kunden) eine hohe Conversion Rate sicherstellen.

Die Kosten belaufen sich auf eine Grundgebühr, eine Transaktionsgebühr pro Zahlungsvorgang sowie eine Provision, die sich nach dem Wert der Zahlung richtet und das Zahlungsausfallrisiko für den Händler abdeckt. Für die Deutsche Post ist der Zahlungsdienst ein Heimspiel: Er kommt sowohl beim Portokauf per Internet zum Einsatz als auch beim DHL-eigenen Marktplatzportal Allyouneed. Erwartungsgemäß ist die Integration in die dortigen Shops besonders einfach geregelt.

Postpay wird bereits bei Allyouneed, dem DHL-Marktplatz, verwendet. (Screenshot: Deutsche Post)

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11 Kommentare
Jürgen
Jürgen

Was soll das denn sein? Ein Wiederkäuen von Pressemeldungen?
Die wichtigste Entscheidungsgrundlage für den Einsatz fehlt: Auszahlungshöhe.
Wieviel bleibt mir nach Abzug von Steuer, Provision, Fixanteil und Einmalzahlung?
Wenn von 1,99 Euro bei Mikropayment am Ende nur 79 Cent übrigbleiben, dann nützt mir auch das schickste Plugin zum Einbinden nichts.
Macht mal eine vernünftige tabellarische Übersicht mit Schwellenwerten.

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Nils
Nils

Dachte ich auch dran, einer der Besten Anbieter aufm Markt.

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Tobias Weidemann

Danke für den Hinweis. Die gehören da in der Tat noch rein, was wir jetzt nachgeholt haben.

Bernd Bezahlprofi
Bernd Bezahlprofi

Auf der einen Seite die Bedeutung einer „möglichst einfachen und angenehmen Bezahlatmosphäre“ für die Conversion hervorheben, und dann die Conversion Killer Klarna Checkout und PayPal Plus loben? Das kann nur nachvollziehen, wer davon ausgeht, daß hier Geld fließt. Schauen Sie sich diese Seiten doch mal an: Ein kompletter optischer wie logischer Bruch. Bei PayPal Plus brechen reihenweise alle Kunden ab, die diesen Dienst nicht mögen oder ihm nicht vertrauen, und bei Klarna gibt es ein gruseliges Opt In, daß man „Klarna Checkout Nutzer“ werden möchte. Schlimmer geht’s nimmer.

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Björn
Björn

Irgendwie fehlen mir hier noch einige Anbieter. Adyen und Novalnet.

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Jan
Jan

Bei der PSP Wahl zählt mehr als nur der Preis.

Ein paar der gelisteten habe ich mit einer Frage zur Integration kontaktiert, von vielen kam keine Antwort, von anderen wiederum in unter 30 Minuten (mpay zB).

Mpay ist in meinen Augen der einzige gute PSP aus der Liste. Klar, es fehlen Zahlungssysteme wie Amazon, Payolution und co, dafür ist deren Support Spitzenklasse. Egal wann und was du sie fragst, die zwei Herren (ja es scheinen nur zwei zu sein) antworten in wenigen Minuten und immer gab es eine Lösung.

Ich empfehle meinen Kunden nur noch mpay.

MfGruss Jan

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Benjamin (mPAY24 Support)
Benjamin (mPAY24 Support)

Vielen Dank für das Lob, ich bin einer von diesen zwei genannten Herren ;)
An der Schnittstelle zu Payolution wird übrigens gerade gearbeitet und Payolution sollte somit in einigen Wochen als Zahlungssystem bei mPAY24 zur Verfügung stehen.

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Christian
Christian

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.
Amazon Payments wäre noch ein großer Pluspunkt.

@Patrick, Benjamin: Macht weiter so!

Lg
Christian

Antworten
PAYMILL
PAYMILL

Vielen Dank für den spannenden Artikel und den transparenten Vergleich.
Wenn es um die Qual der Wahl geht, worauf man achten sollte, um den richtigen Payment Service Provider zu finden, möchte ich Sie gerne auf unseren kürzlich veröffentlichten Blog Artikel hinweisen: https://goo.gl/SJIc4T

Antworten
PAYREXX.COM
PAYREXX.COM

Besten Dank für den spannenden und transparenten PSP-Vergleich!

Nebst den genannten Zahlungsprovidern gibt es mit PAYREXX den ersten kostenlosen META Payment-Service-Provider im deutschsprachigen Raum. PAYREXX ermöglicht die Anbindung und Kombination aller möglichen Zahlungsprovidern resp. Zahlungsmitteln, damit Händler jeweils von den günstigsten Konditionen profitieren können!

Zudem vollendet PAYREXX die genannten Payment-Service-Provider um einen cleveren One Page Shop, sowie virtuellen Terminals und einfachen Zahlungsformulare.

Damit kann jeder über alle Online-Kanäle einfach und sofort verkaufen. Sie benötigen weder eine eigene Website noch Programmierkenntnisse, um Onlinezahlungen zu akzeptieren.

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