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So läuft das Pilotprojekt Twitter Shopping in den USA

Twitter will die Plattform um Einkaufserlebnisse erweitern. (Foto: Safwan Abd Rahman/ Shutterstock)

Lesezeit: 1 Min.
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Nach einem geheimen Anlauf 2015 startet der Kurznachrichtendienst noch mal mit Kauf-Funktionen durch. Damit ist er spät dran.

Anscheinend ist die interne Erprobung von Twitter Shopping abgeschlossen, denn nun kündigte das Unternehmen ein Pilotprojekt für das neue Shop-Modul an. Der spezielle Bereich, in dem Firmen ihre Erzeugnisse feilbieten dürfen, soll zunächst nur in den USA und auf iOS-Geräten getestet werden. Nach Angaben Twitters startete das Projekt schon 2015, doch das Team musste es aufgrund von anderen Vorhaben lange liegen lassen.

Emotionelle oder dauerhafte Produkte

Eine Handvoll Anbieter hat der Betreiber sich ausgesucht, um herauszufinden, „wie unser engagiertes, aufgeschlossenes und gesprächsfreudiges Publikum auf Produkte reagiert, die emotional aufgeladen sind (…) – oder eine dauerhafte Wirkung haben (…).“ Als Beispiel für diese beiden Kategorien, nach denen anscheinend die ersten Marken ausgewählt wurden, nennt Twitter „ein neues Trikot der Lieblingsmannschaft“ und „eine neue Haarpflegekur“. So wollen die Macher der neuen Shoppingwelt herausfinden, welche Einkaufserlebnisse die Menschen auf Twitter bevorzugen.

Twitter Shopping

So hat Twitter die Shop-Sektion in die Profile integriert. Gamestop scheint von Anfang an mit von der Partie zu sein. (Bild: Twitter)

Twitter gründet Wirtschaftsrat

Flankierend möchte sich die Plattform enger mit kommerziellen Anbietern kurzschließen. Dazu gründete sie das „Merchant Advisory Board“, auf dem sich die „Best-in-class“-Beispiele für etablierte Händler tummeln sollen. Der Beirat soll Twitter dabei helfen, besser auf Unternehmen jeder Couleur einzugehen.

Professionelle Profile mit modularen Ausbaustufen

Das Modul erweitert das Einkaufen auf Twitter und baut auf den Professional Profiles auf, die Twitter zu Jahresbeginn eingeführt hat. Modulare Komponenten sollen kommerzielle Akteure vom Großkonzern bis hin zum Künstler mit Mini-Shop ermöglichen, maßgeschneiderte Profile mit Funktionen zu erhalten, „die das Engagement und die Geschäftsergebnisse fördern sollen“.

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Twitter auf dem Weg zu einem gewinnträchtigen Unternehmen

Das Shopping-Modul ist einer der Wege, mit denen Twitter in Zukunft Geld verdienen will. Beobachter geben der Plattform-Führung recht: Social-Commerce besitze hohe Wachstumsraten und ist Twitter spät dran, heißt es. Auf der anderen Seite hat es mit Twitter Blue jüngst einen Bezahl-Account für Nutzer geschaffen, der einige Sonderfunktionen offeriert. Zurzeit läuft eine Probephase in Kanada und Australien dazu.

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