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Wie 1 Liter Diesel: Plugsurfing hebt Ionity-Preise auf 1,09 Euro pro Kilowattstunde an

Der Mobilitätsanbieter Plugsurfing hebt die Festpreise für das öffentliche Laden von Elektroautos in Deutschland deutlich an. Besonders hart trifft es das Schnellladenetz Ionity.

1 Min. Lesezeit
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Tanken an Ionity-Ladesäulen wird für Plugsurfing-Kunden teurer. (Bild: Volkswagen)

Ende Januar 2020 hatte das Hochgeschwindigkeitsladenetz Ionity seine Preisgestaltung von einem Pauschal- auf ein verbrauchsbasiertes Modell umgestellt. Unabhängig von der Ladedauer mussten Elektroautofahrer 79 Cent für das schnelle Laden via Ionity zahlen – es sei denn, sie nutzten ein Abomodell wie jenes von VW Wecharge. Aktuell werden 77 Cent fällig. Der Mobilitätsanbieter Plugsurfing verlangte für die Nutzung der Ionity-Ladesäulen von seinen Kunden bisher 84 Cent – steigert die Preise jetzt aber kräftig.

Plugsurfing: Höhere Preise, Aus für Plus-Abo

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Ab 15. Januar 2021 soll eine Kilowattstunde bei Ionity 1,09 Euro kosten, eine Steigerung um fast ein Drittel. Das entspricht zudem in etwa dem Preis von einem Liter Diesel, wie Golem schreibt. Zuvor hatte Plugsurfing schon das Aus für sein Plus-Abo bekanntgegeben. Damit konnten E-Autofahrer gegen eine monatliche Gebühr von 19,99 Euro zum Preis von 34 Cent – auch an Ionity-Ladesäulen – Strom tanken. Tesla verlangt bei seinen Superchargern seit Herbst 35 Cent pro Kilowattstunde.

Ebenfalls saftig, wenn auch nicht ganz so heftig fällt die Erhöhung der Kilowattstunden-Preise bei Plugsurfing für Wechselstromsäulen aus. Hier geht es um elf Prozent auf 49 Cent nach oben. Bei Gleichstromsäulen verlangt der Anbieter künftig 69 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einem Anstieg um 28 Prozent. Insbesondere auf langen Strecken kann es für Elektroauto-Fahrer, die via Plugsurfing an Ionity-Säulen laden wollen, schnell sehr teuer werden.

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Preiserhöhung notwendig für Service-Qualität

Plugsurfing erklärte die Preiserhöhung nicht zuletzt mit der Vielzahl an Ladenetzbetreibern in Deutschland. Nur mit höheren Preisen könne „die Kontinuität eines qualitativ hochwertigen Services“ sichergestellt werden, hieß es in einer Mitteilung an die Kunden. Inwieweit andere Mobilitätsanbieter in puncto höhere Preise nachziehen werden, ist noch nicht klar. Branchenbeobachtern zufolge sollen steigende Einkaufspreise für andere Ladeanbieter mittlerweile zum Alltag gehören.

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5 Kommentare
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E-Auto Fan

„Das entspricht zudem in etwa dem Preis von einem Liter Diesel“
Joa, nur bringt mich der Liter Diesel 3x weiter.
Wirklich schade, dass der Fahrspaß eines Elektroautos weiterhin Luxus bleibt.

Antworten
Hans Werth

Ein Volvo XC40 P8 verbraucht zu dieser Jahreszeit > 30 kwh bei konstant 90 – 120 km/h auf 100 km. Das bedeutet 33€ auf 100km. Da kommt man mit einem vergleichbaren Diesel 400 -500 km weit.

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Gunar Gürgens

Das schöne ist ja, dass man nicht doch aufladen muss…
Da bleibe ich lieber bei meinen 25 cent daheim.

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Robert

EnBW mach hier noch faire Preise, hoffe das bleibt so.

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Klaus Neumann

Ich rechne mit deutlich mehr in Zukunft. Da werden ja vom Staat noch Steuern draufkommen, wie eben heute auch Mineralölsteuer und darauf dann Mehrwertsteuer, weiterhin CO2 Umlage, und dann vom Lieferanten deutlich mehr Umlagen wegen Infrastruktur, wenn die nicht mehr vom Steuerzahler bezahlt werden. Da dürfen wir uns auf 2-3 Euro pro kWh freuen, auch privat, denn bei Steuer lässt der Staat ja nicht ab (Heizöl und Fahrzeug-Diesel ist ja auch unterschiedlich besteuert).

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