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Fundstück

Pokémon Blau und Rot sollten in 65.000 Varianten erscheinen – so kam es dazu

Statt in zwei oder drei Editionen wollte Spielestudio Game Freak „Pokémon“ in 65.535 Iterationen herausbringen. Doch eine Nintendo-Legende hatte Bedenken. [Aus dem Archiv]

2 Min.
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Das Pokemon-Franchise gründete der Japaner Satoshi Tajiri 1995. (Bild: Satoshi Tajiri/ Shutterstock.com)

Rot und Blau sind die Original-Editionen von „Pokémon“ – meist kommt noch eine gelbe Pikachu-Special-Edition dazu. Doch der ursprüngliche Plan von Hersteller Game Freak sah etwas anderes vor. Demnach sollten die Pokémon-Spiele der ersten Stunde in 65.535 unterschiedlichen Versionen erscheinen und so zum ultimativen Sammler-Objekt werden. Am Ende hielt jedoch der Vater der Super-Mario-Reihe, Nintendo-Urgestein Shigeru Miyamoto, den Firmenchef von Freak Games, Satoshi Tajiri, davon ab. Das belegen nun aufgetauchte Interviews, die sich der Youtube-Kanal „Did you know gaming“ angesehen hat.

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Kleine Veränderungen – zum Tauschen groß genug

Der Kanal fand seitenweise Interviews der ehemaligen Manager in einem japanischen Magazin und setzte sich an die Übersetzung. Darüber kam heraus, dass Tajiri die Modifikationen an das Trainer-ID-System binden wollte. Je nachdem, welche Nummer zwischen 1 und 65.535 das Spiel erhielt, war es anders ausgestaltet. So sollten sich die Varianten in dem Auftreten der Pokémon, den Farben, aber auch in Details auf den Maps unterscheiden. Die Veränderungen sollten subtil, aber wahrnehmbar ausfallen. Tajiri hoffte, die Spiele so zum Sammlerobjekt zu machen.

Nintendo-Legende Miyamoto rät ab

Am Ende kam die Führung von Game Freak von der Idee ab, nachdem man Nintendo-Manager Shigeru Miyamoto zu Besuch hatte. Satoshi Tajiri erinnert sich: „Ich habe mit Miyamoto darüber gesprochen, wie wir den Spielern beim Kauf verständlich machen, dass jede Kassette anders ist, und er sagte mir, dass das System interessant aussieht, aber etwas schwer zu verstehen ist.“ Es werde nicht funktionieren, wenn die Spieler es nicht einfach erkennen können. Miyamoto sagte: „Es ist besser, wenn die Spiele farblich oder optisch unterschiedlich sind.“ Tajiri kam von dem Plan ab.

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2022: 2 Editionen, aber 4 Koop-Spieler

Game Freak entschied sich, „Pokémon“ in Japan in Rot und Grün herauszubringen. Im Rest der Welt sind die beiden Versionen Rot und Blau. Pokémon Yellow war die dritte Edition, die immer nach den beiden Hauptversionen erschien und Pickachu in die Hauptrolle hievte. Mit der nächsten Iteration kommen zwei weitere Farben ins Spiel – allerdings nur im Titel: Karmesin und Purpur. In dem Open-World-Abenteuer können zum ersten Mal vier Spieler im Koop-Modus miteinander spielen.

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