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Produktionsprobleme: Preis für Teslas Cybertruck könnte bei 1 Million Dollar liegen

Eine Million US-Dollar pro Stück könnte ein Cybertruck laut Tesla-Chef Elon Musk kosten, wenn das Unternehmen die Produktion der neuen 4680-Batteriezellen nicht in den Griff bekommt.

2 Min. Lesezeit
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Tesla Cybertruck. (Bild: Tesla)

Der optisch äußerst ungewöhnliche Cybertruck soll ab 2022 produziert und zu einem Preis ab rund 50.000 Dollar verkauft werden. Das war die bisherige Annahme. Anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen hat Musk jetzt gewarnt, dass jeder Cybertruck „buchstäblich eine Million Dollar“ kosten könnte.

Produktionsprobleme der 4680-Batterie nicht gelöst

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Das gelte freilich nur, wenn Tesla die bestehenden Probleme mit der Produktion der anlässlich des Battery Day im vergangenen Herbst vorgestellten modernen Batteriezelle 4680 nicht gelöst bekommt. Sowohl der Cybertruck wie auch der Semi-Truck, die in Entwicklung befindlichen Zugmaschine Teslas, sind rund um die 4680-Zelle konzipiert.

Sollte Tesla den Cybertruck nur in Kleinserie bauen können, weil die Zellen nicht in entsprechender Qualität und Stückzahl zur Verfügung stehen, würde sich das nach Musks Einschätzung extrem auf den Stückpreis auswirken. Sogar Preise von oberhalb einer Million Dollar könnte sich der Tesla-Chef dann vorstellen. Skaleneffekte aus der Massenproduktion seien wichtige Elemente, um die Kosten für das einzelne Fahrzeug im Griff zu behalten, gab Musk zu bedenken.

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Perspektive für 4680-Zelle unklar

Wann die Probleme mit der Massenproduktion der 4680-Zellen behoben sein werden, kann Musk nicht sagen. Es habe es schon viele nächtliche Besprechungen mit Lieferanten gegeben, um Wege zu finden, die Volumenproduktion zu sichern. Es bleibe aber schwer einschätzbar, wann das letzte technische Problem nachhaltig gelöst sein wird.

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Derzeit hält Tesla an der Planung fest, mit der Produktion des Cybertrucks bis Ende dieses Jahres zu beginnen. Den Semi-Truck hatte Tesla jüngst auf 2022 verschoben. Bis Ende dieses Jahres soll nun eine Produktion aufgebaut werden, die die Herstellung von fünf Semis pro Woche ermöglicht.

Weltweite Mikrochip-Knappheit schmälert Profitabilität nicht

Hinzu komme die weltweite Mikrochipknappheit, die den gesamten Technologiesektor unter Druck setzt, auch Tesla. Eine eigene Chip-Produktion aufzubauen, würde den Autohersteller „12 bis 18 Monate“ kosten und das würde dann schon „blitzschnell“ sein, so Musk.

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Die Engpässe haben die Profitabilität des Herstellers bislang nicht geschmälert. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass Tesla im Kerngeschäft der Stromerproduktion überaus erfolgreich bleibt.

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