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Project Athena 2.0: Das ist Intels Evo-Plattform für die neue Notebook-Generation

Parallel zu den neuen Tiger-Lake-Prozessoren der elften Generation führt Intel die neue Evo-Plattform ein. Dabei handelt es sich um das Projekt Athena 2.0 mit verschärften Zertifizierungsbedingungen, die für modernere Geräte sorgen werden.

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Project Athena 2.0: Intels Evo-Plattform spezifiziert noch bessere Geräte. (Bild: INtel)

Intels Projekt Athena ist ein Zertifizierungsprogramm, das Mindeststandards für moderne, energieeffiziente, leistungsstarke und ausdauernde Notebooks geschaffen hat. Erstmals im Jahr 2019 eingeführt, setzen namhafte Hersteller bei der Ausstattung ihrer Geräte seither auf diese Mindeststandards.

Neue Evo-Plattform basiert auf Tiger Lake

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Mit der Evo-Plattform hat Intel nun den Nachfolger des Projekt Athena vorgestellt. Die setzt bei den Tiger-Lake-Prozessoren der elften Generation an und baut auf weitere Neuheiten wie die Iris-Xe-Grafik, die neue Willow-Cove-Architektur und das sogenannte Superfin-Design. Die Verbesserungen betreffen nicht nur die Performance der neuen Generation, sondern auch deren übrige Leistungsmerkmale, etwa den Energieverbrauch.

Entsprechend sehen sich Hersteller, die den Evo-Aufkleber Intels auf ihre Geräte kleben wollen, mit verschärften Zertifizierungsbedingungen konfrontiert. So erhöht Intel die Mindestlaufzeit des Akkus für die Evo-Compliance auf mindestens neun Stunden. Zudem müssen sie über eine Option zum schnellen Aufladen verfügen und nach dem Aufklappen des Deckels in unter einer Sekunde aus dem Standby-Betrieb zurückkehren. Sogar die Geschwindigkeit der Schnellladung gibt Intel mit vier Stunden Betriebsdauer nach 30 Minuten Ladevorgang vor.

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Evo-Zertifikat: Dedizierte Vorgaben sind einzuhalten

Ebenso müssen Evo-Notebook über ein Touch-Display mit mindestens 12 und maximal 15,x Zoll bei Full-HD-Auflösung und einer Helligkeit von mindestens 250 Nits verfügen. Ebenso gelten nur Core-i5- und i7-Prozessoren als Evo-konform. Der Grund: Bei den kleineren Varianten wird nicht die Xe-Grafik, sondern weiterhin die ältere UHD-Grafik eingesetzt.

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Mindestens eine NVM-SSD mit einer Kapazität von 256 Gigabyte sowie acht Gigabyte Dualchannel-Arbeitsspeicher zählen da noch zu den einfacher zu erreichenden Vorgaben. An neuen Technologien verlangt die Evo-Zertifizierung Wi-Fi 6 und Bluetooth 5. Ein Anschluss nach Thunderbolt-4-Standard wird ebenfalls gefordert.

Über ein näher spezifiziertes Dual-Array-Mikrofon, also eines, das sich auf Soundquellen unterschiedlicher Richtung fokussieren kann, müssen Evo-Geräte das Aufwecken per Sprachassistent unterstützen. Die Frontkamera muss mindestens eine Auflösung von 720p und die Aufnahme mit 30 Frames pro Sekunde bieten.

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Sogar bei der Bauhöhe hat Intel eine Zertifizierungsvoraussetzung etabliert. So darf das Gehäuse nicht höher als 15 Millimeter sein. Damit fallen vor allem die aktuellen 2-in-1-Convertibles durch das Raster. Hie werden Hersteller typischerweise um die zwei Millimeter einsparen müssen.

Ohne Windows 10 kein Evo

Ebenfalls Voraussetzung für das Evo-Zertifikat ist die ausschließliche Verwendung von Windows 10. Will ein Hersteller sein Gerät ohne Betriebssystem oder gar mit Linux ausliefern, kann er dafür kein Evo-Zertifikat erhalten.

Ziel Intels ist es, den Konsumenten die Wahl unter vergleichbaren Geräten zu erleichtern. Klebt der Evo-Sticker auf einem Notebook kann der Kunde sicher sein, ein Gerät nach den neuesten Spezifikationen Intels erworben zu haben. Das ist letztlich auch im Sinne der Hersteller, denn so wird vermieden, dass der Kunde den berühmten Äpfel-Birnen-Vergleich vornimmt und sich dann fälschlicherweise für ein anderes Gerät entscheidet.

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Mehr Tests erforderlich, erste Geräte im Herbst

Schon bisher mussten die Hersteller für eine Projekt-Athena-Zertifizierung nachweisen, dass sie ihre Geräte mit 15 verschiedenen Anwendungen in unterschiedlichen Szenarien getestet hatten. Intels Evo-Plattform erweitert den Testkatalog auf 25 Anwendungen, darunter Browser und Browseranwendungen wie Streamingdienste, aber auch Bürosoftware wie Office 365 und Kollaborations-Apps wie Slack und Zoom.

Die ersten Notebooks auf der Basis von Intels Evo-Plattform befinden sich in Arbeit und sollen im Herbst auf den Markt kommen. Namhafte Hersteller wie MSI, Acer, Dell, Lenovo, HP, Microsoft und Samsung werden Evo-Geräte vorstellen. Asus hatte schon Anfang September ein neues Notebook-Portfolio vorgestellt, das teilweise nach Evo zertifiziert ist.

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Passend dazu: Intel Tiger Lake: 11. Generation der Core-Prozessoren für Laptops ist offiziell

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