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„Humor ist die beste Führungskompetenz“ – Rebecca Clarke von Recruitee

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Rebecca Clarke von Recruitee.

3 Min. Lesezeit
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Heute zu Gast: Rebecca Clarke. (Foto: Recruitee)

Rebecca Clarke ist Head of People & Culture bei Recruitee. Als erfahrene Recruiterin treibt sie ihre Leidenschaft an, Menschen und interessante Möglichkeiten zusammenzubringen, großartige Teams aufzubauen und inklusive Arbeitsplätze zu schaffen, die Freude bringen. Recruitee mit Hauptsitz in Amsterdam ist ein Anbieter von cloudbasierter Bewerbermanagement-Software. Die gleichnamige Lösung ist eine intuitive, einfach zu bedienende, kollaborative Recruitment-Software, die für Teams jeder Größe entwickelt wurde, damit sie gemeinsam wachsen und ihre Einstellungsziele erreichen können.

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In unserer „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie verrät Rebecca Clarke, worauf sie in ihrem Arbeitsalltag besonderen Wert legt.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Rebecca Clarke von Recruitee

Lachen: Ich brauche Lachen, Spaß und Freude bei der Arbeit. Studien zeigen, wie positiv sich Freude auf die Arbeit und das Arbeitsklima auswirken kann. In unserem Team wird hart gearbeitet, oft auch an sehr schwierigen und sensiblen Themen. Daher ist es wichtig, dass wir Spaß haben, gemeinsam lachen, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen und über heikle Dinge sprechen zu können. Wir sind alle nur Menschen, die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Eine Quelle, die ich gerne teilen möchte: „Leading with Humor“ von Alison Beard. Auch sie kommt zu dem Schluss: Humor ist die beste Führungskompetenz.

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Roadmaps: Am Ende jedes Jahres mache ich mir Gedanken darüber, was wir im nächsten Jahr erreichen wollen, und leite daraus Projekte und Zeitpläne ab. In unserem schnelllebigen Umfeld kann man sich leicht in den alltäglichen Aufgaben verlieren. Die Erstellung einer Roadmap ist außerdem eine gute Möglichkeit, die Erfolge des Teams zu dokumentieren und stolz darauf zu sein, was wir erreicht haben. Wir setzen sie beispielsweise vierteljährlich. Dafür verwenden wir Notion. Das Programm ist zwar sehr grundlegend, aber so visuell, dass es zugänglich ist und alle leicht damit arbeiten können. Ich muss mein Team nicht fragen, wie weit wir bei einem bestimmten Projekt sind, sondern kann einfach einen Blick auf Notion werfen und mich auf dem Laufenden halten und mir einen Überblick verschaffen.

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Eisenhower-Matrix: Wenn meine Aufgabenliste immer länger wird, bin ich irgendwann gestresst, und diese Methode hilft mir, die Maßnahmen und Projekte zu identifizieren, auf die ich mich im Augenblick konzentrieren muss. Wenn ich mich überfordert fühle, nehme ich mir zehn Minuten Zeit, einen Stift und ein Blatt Papier und wende die Methode an. Es hilft mir, sofort zu erkennen, worum ich mich kümmern muss und was bis zum Ende des Tages oder bis zum Ende der Woche warten kann.

Mein Ehemann: Meine Familie hat oberste Priorität, sie ist mein Rückhalt und schenkt mir stets Unterstützung und Liebe. Mit ihnen im Rücken kann ich mich gut gegen das Impostor-Syndrom wehren. Mein Ehemann arbeitet als Head of Recruitment in einem anderen SaaS-Unternehmen, sodass wir oft Szenarien diskutieren und zu Themen und Ideen brainstormen. Es ist, als hätte man ein Soundingboard, um Ideen auszutauschen und Inspiration für neue Ideen zu erhalten. Jemand, der unabhängig ist, steuert eine neutralere Perspektive bei und kann seine ehrliche Meinung äußern. Mit ihm kann ich einen echten Dialog führen und nicht nur eine eindimensionale Diskussion am Arbeitsplatz, bei der man sich immer der eigenen Selbstdarstellung bewusst ist. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Er ist weder Teil meines Teams, noch mein Chef, sondern ein neutraler Dritter. Mein Tipp: Scheut euch nie, eure unmittelbare Umgebung anzusprechen, um Ideen zu sammeln und Arbeitsgeschichten auszutauschen.

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Eine gute Tasse Tee: Ich bin zu 100 Prozent eine Teeliebhaberin und trinke bereits Tee, solange ich denken kann. Als Exilbritin, die in Amsterdam lebt, ist eine gute englische Tasse Tee – natürlich mit Milch – lebenswichtig. Das ist meine Art, mich mit Koffein zu versorgen – dafür brauche ich keinen Kaffee.

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