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Riesenverlust für Softbanks Internet-Investitionsfonds

Softbank-Loog. (Foto: Natthi Phaocharoen/Shutterstock)

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Der Internet-Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank wird sein Geschäftsjahr mit einem riesigen Verlust von umgerechnet 15,3 Milliarden Euro abschließen. Der Fonds war schon durch eine berühmt gewordene Fehlinvestition aufgefallen.

Das Minus von 1,8 Billionen Yen gehe vor allem auf Bewertungsrückgänge in dem aktuell schwachen Marktumfeld zurück, teilte Softbank am Montag mit.

Mit einem Volumen von rund 100 Milliarden Dollar wurde der von Softbank organisierte „Vision“-Fonds zum zahlungskräftigsten Technologie-Investor. Entsprechend locker saß allerdings auch das Geld und der Fonds setzte im vergangenen Jahr allein mit der missglückten großen Wette auf den Büroraum-Vermittler Wework Milliarden in den Sand.

Softbanks „Vision“-Fonds: Milliarden-Investitionen unter anderen in Uber

In der Coronakrise sanken nun Aktienkurse auf breiter Front und vielen Unternehmen bleiben Erlöse weg. Softbank machte keine Angaben dazu, welche Investitionen in welche Firmen zu dem Riesenverlust führten. Der „Vision“-Fonds hatte Milliarden unter anderen in den Fahrdienst-Vermittler Uber und die Hotelfirma Oyo gesteckt.

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Softbank als einer der Geldgeber des Fonds wird in dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr voraussichtlich einen Verlust von 750 Millionen Yen (6,4 Mrd Euro) verbuchen. Der Technologie-Konzern hatte bereits vor rund drei Wochen den Verkauf von Beteiligungen im Wert von 41 Milliarden Dollar angekündigt, um unzufriedene Aktionäre zu besänftigen. Unter anderem war Softbank ein zentraler Anteilseigner der Satellitenfirma Oneweb, die Ende März einen Insolvenzantrag stellte. dpa

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