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Schwimmende Offshore-Solaranlage: Tests starten im Sommer in der Nordsee

Windanlagen auf dem Meer tragen schon länger zur Energieversorgung in Europa bei. Jetzt könnten diese Windparks noch durch schwimmende Offshore-Solaranlagen ergänzt werden – was ihre Energieausbeute deutlich erhöhen würde.

2 Min. Lesezeit
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Die schwimmende Offshore-Solaranlage Seavolt. (Renderbild: Tractebel/Deme/Jan De Nul)

Vor der nur rund 70 Kilometer langen belgischen Nordseeküste drehen sich mehrere Hundert Windräder, die auf eine Kapazität von insgesamt über 2,2 Gigawatt kommen.

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Damit könnten, hochgerechnet aufs Jahr, theoretisch bis zu knapp 1,3 Millionen Haushalte mit Strom versorgt werden – ungefähr jeder vierte der fünf Millionen Haushalte in Belgien.

Solaranlagen könnten Offshore-Windparks ergänzen

Die Kapazität der Stromerzeugung in der Nordsee könnte in den kommenden Jahren noch weiter steigen – und zwar nicht nur durch den geplanten weiteren Ausbau von Windparks.

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Denn ein Konsortium aus Belgien will schwimmende Offshore-Solaranlagen an den Start bringen, wie Interesting Engineering schreibt. Diese sollen so robust gefertigt sein, dass ihnen die rauen Bedingungen auf hoher See nichts ausmachen.

Schwimmende Offshore-Solaranlage in der Nordsee

Die „Seavolt“ genannte Technologie haben die belgischen Firmen Jan de Nul, Deme und Tractebel gemeinsam entwickelt. Eine Testanlage soll im Sommer in der Nordsee installiert werden.

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„So, wie wir gesehen haben, wie sich die Windtechnologie vom Land aufs Meer verlagert hat, sehen wir die Ausweitung des gesamten Energiesystems auf Offshore-Standorte“, erklärte Tractebel-CEO Philippe Van Troeye in einer Mitteilung.

Wichtig bei der Beschleunigung der Energiewende

Noch stecke die Technologie in den Kinderschuhen. Aber schwimmende Offshore-Photovoltaik spiele laut Tractebel eine „wichtige Rolle bei der Beschleunigung der Energiewende“.

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Dank ihrer modularen Bauweise sollen die schwimmenden Solaranlagen sich gut in Windparks einfügen lassen – und zwar in die Räume zwischen den Turbinen. Damit könnten die Windparks in der Nordsee insgesamt effizienter Strom produzieren.

Deutschland will Offshore-Windkraft ausbauen

Aktuell beträgt der Anteil der Offshore-Windenergie an der gesamten Stromversorgung Belgiens (Stand: 2021) rund zehn Prozent. Zum Vergleich: Der Anteil der gesamten Windkraft an der Stromerzeugung in Deutschland beträgt rund 22 Prozent. Etwa ein Fünftel davon trägt die Offshore-Windenergie bei.

Von Wasser bis Wind: Das ist die Zukunft der Energiegewinnung Quelle:

Dieser Anteil könnte wie die Gesamtleistung künftig steigen. Die Bundesregierung hatte 2022 die Ausbauziele für Offshore-Windkraft erhöht. Demnach soll die installierte Leistung von Offshore-Windenergie-Anlagen bis zum Jahr 2045 70 Gigawatt betragen.

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