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Self-Made-Milliardär Marc Cuban startete mit einem Müllsäcke-Abo

Schon im Alter von zwölf Jahren erwies sich Self-Made-Milliardär und Seriengründer Mark Cuban als geschäftstüchtig. Um sich Geld für neue Sneakers zu verdienen, verkaufte er Müllsäcke in der Nachbarschaft – und kam auf eine geniale Geschäftsidee.

2 Min. Lesezeit
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Self-Made-Milliardär Mark Cuban. (Foto: Mark Cuban Cost Plus Drug Company)

Heute ist Mark Cuban Eigentümer des Profibasketball-Teams der Dallas Mavericks und verfügt über ein Vermögen von knapp sechs Milliarden US-Dollar. Den Grundstock dieses Vermögens legte der Verkauf des von ihm mitgegründeten Internetradio-Unternehmens Broadcast.com an Yahoo im Jahr 1999 – für 5,9 Milliarden Dollar.

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Cuban: Geschäftstüchtig schon als Junge

Seine ersten Millionen dürfte der aus einer Arbeiterfamilie stammende Cuban mit dem Verkauf der von ihm direkt nach dem College gegründeten IT-Beratungsfirma Microsolutions gemacht haben. Dass der Self-Made-Milliardär geschäftstüchtig ist, erwies sich aber schon in jungen Jahren.

Seinen allerersten Verkaufsjob hatte der Unternehmer im Alter von zwölf Jahren, wie Cuban dem GQ Magazine erzählte. Demnach hatte ihm ein Freund der Familie die Möglichkeit gegeben, Müllsäcke zu verkaufen. Eine Schachtel mit den Säcken kaufte er dem Freund für drei Dollar ab – und verkaufte sie für sechs Dollar weiter.

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Cuban habe dafür einen 14-sekündigen Pitch entwickelt, in dem er sich vorstellte, den Bedarf an Müllsäcken klärte und anbot, dass die Käufer:innen aus der Nachbarschaft ihn einfach anrufen könnten, wenn sie Nachschub bräuchten. Er würde dann persönlich vorbeikommen und neue Säcke bringen.

Müllsäcke-Abo-Firma mit Tür-zu-Tür-Service

„Das war mein erstes Business“, so Cuban, der seit 2014 in der US-Jury der Gründershow „Shark Tank“ sitzt. „Shark Tank“ läuft hierzulande unter dem Titel „Die Höhle der Löwen“. Cuban weiter: „Es war die welterste und vielleicht bis heute einzige Müllsäcke-Abo-Firma mit Tür-zu-Tür-Service“.

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Diese Erfahrung und seinen Pitch nutzte Cuban auch in späteren Jahren als Teenager, als er Briefmarken und Münzen verkaufte. Schließlich verlagerte Cuban seinen Fokus von der Anhäufung von Geld zur Suche nach Möglichkeiten, seine eigene Zeit besser zu kontrollieren, wie CNBC schreibt.

Auch heute noch scheint der Unternehmer Zeit als hohes Gut anzusehen. Von den 1.000 E-Mails mit Anfragen, die er täglich bekomme, lese er meist nur die ersten Sätze – und könne dann schon beurteilen, ob ihn das Ganze interessiere. Falls ja, fange er an, die Absender:innen mit Fragen zu löchern.

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Satz gewinnt Cubans Aufmerksamkeit

Einer der Sätze, die seine Aufmerksamkeit sofort gewinnen konnten, war: „Wollen Sie die Versicherungsindustrie revolutionieren?“. Geschrieben hatte ihn Adam Lyons, Gründer des Startups The Zebra.

Legendäre Visitenkarten: „I’m CEO, Bitch!“ Quelle: Reddit

Cuban antwortete innerhalb von 25 Minuten – daraus wurde eine über Wochen andauernde E-Mail-Konversation. Letztlich investierte Cuban in The Zebra. Und er war nicht der einzige. In den vergangenen Jahren hat The Zebra über 250 Millionen Dollar an Land ziehen können und ist jetzt ein Unicorn.

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