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Kryptohandel ist wie Dotcom-Blase – meint Self-Made-Milliardär Mark Cuban

US-Investor Mark Cuban hat den Hype um Kryptowährungen mit der geplatzten Dotcom-Blase von 2000 verglichen. Dem Bitcoin schein Cuban aber eine gewisse Daseinsberechtigung einzuräumen.

2 Min. Lesezeit
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Bitcoin soll mögliches Platzen einer Krypto-Blase überleben. (Foto: Chinnapong/shutterstock)

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Mark Cuban, Self-Made-Milliardär, TV-Star und Besitzer des Basketballteams Dallas Mavericks, noch erklärt, lieber mit Bananen als dem Bitcoin zu handeln. Bananen könne man schließlich immer noch essen, wenn sie sie keiner mehr kaufe, so der US-Investor. Aktuell steht Cuban dem Hype um die Kryptowährungen zwar immer noch sehr kritisch gegenüber, den Bitcoin nimmt er aber jetzt von der Kritik aus.

Kryptowährungen: Knappheit steigert Nachfrage

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Per Twitter meinte Cuban, dass der Handel mit Kryptowährungen genau dasselbe sei wie einst die Dotcom-Blase. Um das zu verdeutlichen, schrieb Cuban in diesem Zusammenhang zweimal das Wort „exactly“ – und zwar in Großbuchstaben. So wie Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre würden die sogenannten Experten schlicht nur Erklärungsversuche für die aktuellen Kurse finden. Wie Gold seien aber auch die Kryptowährungen von Angebot und Nachfrage getrieben. Die Erklärungen dazu seien lediglich Verkaufsargumente. Das stärkste Argument, um die Nachfrage zu steigern, sei Knappheit.

Wie bei der Dotcom-Blase auch würden viele Vermögen gemacht, aber auch große Verluste eingefahren. Viele Kryptowährungen würden aber schnell wieder verschwinden. Die großen Branchenvertreter, Cuban nennt hier explizit Bitcoin und Ethereum, würden das Platzen der Blase aber überstehen und anschließend florieren – ähnlich wie das vor 20 Jahren auch bei Amazon oder Ebay der Fall war. Bitcoin-Fans dürfte dabei besonders das Beispiel Amazon gefallen. Hat der E-Commerce-Riese doch mittlerweile eine Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen US-Dollar. Amazon-Chef Jeff Bezos ist zudem der zweitreichste Mensch der Welt.

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Cuban: Lernt das Hedging

Cuban gibt potenziellen Anlegern aber trotzdem einen anderen Rat mit auf den Weg als den, jetzt in Kryptowährungen zu investieren. „Lernt das Hedging“, so der 62-jährige US-Investor, wie finanzen.net berichtet. Damit meint Cuban das Wetten auf fallende und steigende Kurse über sogenannte Leerverkäufe – also genau das Finanzmodell, das derzeit unter Beschuss der Reddit- oder Robinhood-Trader steht. Die Kleinanleger hatten etablierte Hedgefonds bei Aktien wie Gamestop ins Schwitzen gebracht und konzentrieren sich jetzt auch auf Kryptowährungen und Edelmetalle wie Silber.

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