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Fundstück

CEO macht Sexismus am Arbeitsplatz auf Twitter sichtbar – und tritt eine Welle los

Die simpelste Form von Sexismus ist Voreingenommenheit. Eine CEO berichtet auf Twitter von einem Erlebnis, andere Frauen erzählen von eigenen Erfahrungen.

1 Min.
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„I’m the CEO“: Frau bringt Sexismus am Arbeitsplatz per Tweet auf den Punkt. (Foto: Shutterstock/In Green)

Leider ist Sexismus am Arbeitsplatz noch immer allgegenwärtig. Obwohl in Bezug auf die Frauenrechte weiterhin Fortschritte erzielt werden, endet der Kampf darum nicht: subtiler, beiläufiger Sexismus zeigt sein Gesicht, wenn wir es am wenigsten erwarten. Manche Männer glauben zum Beispiel immer noch nicht, dass eine Frau ein Unternehmen leiten könne.

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Cathy Long ist eine CEO und ihre Geschichte zum alltäglichen Sexismus am Arbeitsplatz ging auf Twitter viral, nachdem sie sie geteilt hatte. Long erzählt, wie sie ein Kundengespräch verpasst habe, weil sie nicht eingeladen wurde. Der Kunde dachte, sie erledige nur Verwaltungsaufgaben. Ihren männlichen Kollegen lud man indes ein.

Andere Frauen teilten ihre eigenen Beispiele zum Sexismus am Arbeitsplatz. Über 2.300 Kommentare gingen auf den Tweet von Cathy Long ein. Eine Nutzerin berichtet beispielsweise, dass sie als Filialleiterin stets nach dem Manager gefragt wurde. Eine andere erzählt, dass ein Mann sich versetzen lassen wollte, da er nicht unter einer Frau arbeiten wolle.

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Sexismus: Belästigungen ernst nehmen

Dass Sexismus am Arbeitsplatz nicht bei Voreingenommenheit endet, sondern von anzüglichen Bemerkungen bis hin zu körperlicher Nötigung geht, hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ermittelt. Jede elfte Person sei von sexueller Belästigung betroffen. Etwa 13 Prozent der Frauen und 5 Prozent der Männer berichten von übergriffigen Situationen.

Forschende der Charité in Berlin sind in Kooperation mit der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung der Frage nachgegangen, was Firmen gegen sexuelle Belästigung tun können. Zum einen sei es ratsam, Richtlinien aufzustellen, die klarmachen, ab wann es sich um Übergriffigkeiten handle. Außerdem brauche es transparente Beschwerdeverfahren und Ansprechpartner.

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