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Krieg im All: Erste Jäger-Satelliten starten im Oktober mit SpaceX

Im Oktober 2023 soll eine SpaceX-Rakete zwei Satelliten des Typs Jackal testweise ins All bringen. Die Jackal sind Jäger-Satelliten, die andere Raumfahrzeuge auskundschaften sollen.

1 Min. Lesezeit
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Beginnt ein US-Raumfahrtunternehmen den Krieg im All? (Bild: FoxPictures/Shutterstock)

Wired berichtet über bei der US-amerikanischen Federal Communication Commission (FCC) eingegangene Dokumente, die Pläne für den Teststart von zwei privatwirtschaftlichen Spionagesatelliten beschreiben. Diese Jackal genannten Satelliten werden von dem Raumfahrtunternehmen True Anomaly gebaut und sollen im Oktober dieses Jahres an Bord einer SpaceX-Rakete ins All gebracht werden.

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Satelliten sollen gezielte Spionage betreiben

Dort sollen sie einen Vorgang trainieren, den der Hersteller als „orbitale Verfolgung“ bezeichnet. In etwas einfacheren Worten dürfte man es wohl freier als „Weltraumjagd“ bezeichnen. Damit sind die Jackal ganz eindeutig für die Kriegsführung im Weltraum konzipiert.

„Konflikte existieren auf einem Kontinuum, das mit Wettbewerb beginnt und schließlich zu einem ausgewachsenen Konflikt führt, wie wir ihn gerade in der Ukraine erleben“, erläutert Even Rogers, ehemaliger Major der US Air Force und jetziger True-Anomaly-Chef, gegenüber Wired.

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Insofern gehe es True Anomaly nur um die „die Sicherheit und Nachhaltigkeit im Weltraum“. Dabei will das Unternehmen „mit voll integrierten Missionstechnologien die Interessen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten schützen.“ So steht es auf der Website der Jackal-Hersteller.

Die gute Nachricht lautet, dass die Jackals nicht mit Waffen, Lasern oder Sprengstoff ausgerüstet sind. Laut Wired sollen sie bei sogenannten Rendezvous-Proximity-Operationen (RPO) helfen. Dabei nähern sie sich anderen Satelliten und richten eine Reihe von Sensoren auf sie. Auf diese Weise können die Jackals Informationen über die Überwachungs- und Waffensysteme des Gegners erhalten oder die Kommunikation abfangen.

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Eskalation oder notwendige Reaktion auf globale Lage?

Für Rogers ist die Sache klar. Sein Unternehmen passe sich mit dem Angebot der Jackals lediglich an die ohnehin bereits feindselige globale – und orbitale – Politik an. Andere fragen sich indes, ob die pure Existenz dieser neuen Verfolgersysteme nicht eher zur weiteren Eskalation führen kann.

Bislang waren Weltraumprojekte offen und friedlich. Die Jackals könnten die ersten Raumfahrzeuge sein, die das ändern.

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Das sind die 18 besten Bilder aus dem Weltall Quelle: NicoElNino/Shutterstock
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