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So weit liegt Starlink hinter seinen eigenen Zielen zurück

Vor rund acht Jahren hatte sich Starlink, Satelliteninternet-Tochter von Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX, ambitionierte Ziele gesetzt – diese jedoch bisher klar verfehlt. Es gibt aber Grund für Zuversicht.

2 Min.
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Starlink: Ziele bisher nicht erreicht. (Bild: Shutterstock/JL Images)

Geht es nach einer Präsentation aus dem Jahr 2015 hätte Starlink im Jahr 2022 einen Umsatz von zwölf Milliarden US-Dollar und sieben Milliarden Dollar Gewinn machen sollen. 2025 sollten es demnach schon 30 Milliarden Dollar Umsatz sein.

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Ambitionierte Ziele deutlich verfehlt

Die Einnahmen sollten von 20 Millionen für 2022 prognostizierten Nutzer:innen des Satelliteninternets von Starlink kommen. Die acht Jahre alten Zielvorgaben hat das Wall Street Journal zu Gesicht bekommen. Diese Ziele hat die SpaceX-Tocher allerdings um einiges verfehlt, wie ein Blick auf die tatsächlichen Ergebnisse zeigt.

Demnach soll Starlink im Jahr 2022 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar erzielt, nach gerade einmal 222 Millionen Dollar im Jahr 2021. Inwieweit der Internetsatelliten-Anbieter damit Gewinne erzielt hat, ist nicht klar. Als nichtbörsennotierte Unternehmen sind SpaceX und Starlink zu einer entsprechenden Offenlegung nicht verpflichtet.

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Starlink schafft positiven Cashflow

Bekannt ist in diesem Zusammenhang derweil, dass Starlink im Jahr 2022 in einem Quartal einen positiven Cashflow geschafft hat. Im ersten Quartal 2023 soll SpaceX, inklusive Starlink, einen Gewinn erzielt haben.

Ähnlich weit entfernt von den Zielvorgaben war Starlink im Jahr 2022 bei den Nutzer:innenzahlen. Statt der prognostizierten 20 Millionen standen gerade einmal 1 Million Nutzer:innen zu Buche. Im Mai 2023 soll Starlink schon rund 1,5 Millionen Nutzer:innen gehabt haben.

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Diese Marke sei mittlerweile auch schon deutlich übersprungen, wie der für Starlink verantwortliche SpaceX-Vice-President Jonathan Hofeller gegenüber CNBC sagte. Dabei handele es sich sowohl um private als auch um Firmenkund:innen. Diese Zahl werde „hoffentlich zu Millionen und Abermillionen wachsen“, so Hofeller.

Terminals: Starlink zahlt nicht mehr drauf

Positiv auf die möglichen Gewinne für 2023 dürfte sich auswirken, dass Starlink die Empfangsterminals mittlerweile kostendeckend anbieten kann. Am Anfang kosteten die Terminals in der Herstellung noch jeweils rund 3.000 Dollar. Im Jahr 2021 habe das Unternehmen die Kosten auf immerhin 1.300 Dollar reduzieren können.

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Jetzt ist man bei unter 600 Dollar angelangt, was ziemlich genau dem Preis entspricht, den private Nutzer:innen mindestens dafür zahlen müssen. Hofeller bezeichnete das als einen der Schlüssel zum Erfolg.

Darüber hinaus hat SpaceX mittlerweile schon mehr als 5.000 Starlink-Satelliten in den Orbit gebracht – und es sollen schnell mehr werden. Aktuell seien zweimal pro Woche Starts mit jeweils einigen Dutzend Satelliten geplant.

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