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Dieses Startup baut Häuser aus recyceltem Plastik

Neuen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen bieten und Plastikmüll reduzieren – das US-Startup Azure Printed Homes hat große Ziele. Künftig sollen nicht nur Tiny Houses möglich sein.

Von Hannah Klaiber
1 Min.
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Recycelte Flaschen werden zu einem Haus. (Grafik: Azure Printed Homes)

Es ist überall auf der Welt das gleiche Problem: Während in ländlichen Räumen Leerstand herrscht, drängen sich die Menschen in Ballungsräumen zusammen, die Immobilienpreise steigen dort ins Unermessliche, es wird immer mehr gebaut und verdichtet. Wer nicht bezahlen kann, landet in Staaten ohne funktionierendes Sozialsystem auf der Straße. 41.000 Obdachlose gibt es allein in Los Angeles.

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Dort ist man dazu übergegangen, kleine Wohneinheiten in Hinterhöfen zu bauen, um mehr Wohnraum zu schaffen. Ein Mini-Haus kostet aber schon zwischen 150.000 bis 350.000 US-Dollar. Wie das Magazin Fast Company berichtet, will das ortsansässige Startup Azure Printed Homes dafür jetzt eine billigere Alternative schaffen – und damit auch noch bei der Beseitigung eines Umweltproblems helfen.

Häuser aus dem 3D-Drucker: Billig und rasend schnell zu produzieren

Knapp 40.000 Dollar kostet ein größtenteils am 3D-Drucker entstandenes Studio-Apartment mit umgerechnet 16,5 Quadratmetern. Produziert werden kann es innerhalb kürzester Zeit. Das Dach, der Boden und zwei der vier Wände entstehen an nur einem Tag.

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An Tag 2 werden in den ausgesparten Schächten der frisch gedruckten Plastikteile Rohre und Leitungen verlegt. Zwei weitere Wände kommen vorgefertigt mit Fenstern und Türen dazu.

Die restlichen Teile werden in einem eigenen Werk gefertigt. Anlieferung und Anschluss kosten extra, was den Gesamtpreis noch um circa 30 Prozent erhöht. Dennoch spart dieses System ordentlich Kosten.

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Bald schon Mehrfamilienhäuser aus Plastikmüll?

Als Rohstoff dienen dem Unternehmen weggeworfene Plastikflaschen. Rund 100.000 Stück werden für ein Tiny House benötigt. Das ist zunächst nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch ein sehr günstiges Material.

Bisher werden die kleinen Apartments von einem Anbieter in Hinterhöfen zur Kurzzeitmiete angeboten. Laut eigener Aussage befindet sich Azure Printed Homes aber auch in Gesprächen mit Organisationen, die das kostengünstige System zur Schaffung von Unterkünften für Obdachlose einsetzen wollen.

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Das Startup plant in Zukunft auch, die Plastikschachteln zu stapeln und zu kombinieren. So könnten sogar Ein- oder Mehrfamilienhäuser am 3D-Drucker entstehen.

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