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Steam Deck im Visier der Scalper: Horrende Preise für Valve-Handheld im Netz

Valve hatte beim Steam Deck den sogenannten Scalpern eigentlich einen Riegel vorschieben wollen. Jetzt ist der Gaming-Handheld trotzdem schon im Netz aufgetaucht – zu teils horrenden Preisen.

2 Min. Lesezeit
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Steam Deck: Handheld-Konsole von Valve. (Screenshot: Valve/t3n)

In der vergangenen Woche hatte Valve seine neue Handheld-Konsole Steam Deck vorgestellt. Angetrieben von leistungsstarker Hardware soll der Gaming-PC im Taschenformat auch die neuesten AAA-Spiele problemlos meistern können. Das Gerät soll im Dezember 2021 verfügbar sein, die Vorbestellung war schon ab Freitag möglich. Die zu erwartenden Scalper wollte Valve mit verschiedenen Vorsichtsmaßnahmen auf Abstand halten. Allerdings nur für 48 Stunden – und es dürfte auch nur bedingt funktioniert haben.

PS5, Xbox und mehr: Scalper machen Millionen

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Besonders bei den Next-Gen-Konsolen Playstation 5 und Xbox Series X/S sowie bei aktuellen Grafikkarten waren die sogenannten Scalper in den vergangenen Monaten auf den Plan getreten. Bei ihnen handelt es sich um Menschen, die sich zum Teil mit Unterstützung von Bots große Mengen an Geräten besorgen, um diese dann deutlich teurer auf Internetplattformen wie Ebay zu verkaufen. Laut einem Datenanalysten sollen sich die Gewinne der Scalper mit Verkäufen von Playstation 5 und Xbox Series X/S sowie Ryzen 5000, Radeon RX 6800 und Geforce RTX 30 via Ebay zwischen Mitte September und Anfang Dezember 2020 auf 39 Millionen US-Dollar belaufen haben.

Ebenfalls auf ebay.com sind laut einem Bericht des Webstandards in den vergangenen Stunden zahlreiche Steam-Deck-Handhelds aufgetaucht. Der mobile Gaming-PC, der offiziell zu Preisen zwischen 419 und 679 Euro zu haben ist, soll dort für bis zu 2.500 Dollar angeboten werden. Grund dürfte sein, dass Valve die Restriktionen bei der Reservierung der Handhelds nur für 48 Stunden aufrechterhalten hatte. In dieser Zeit galt, dass Steam-Deck-Interessenten vor Juni 2021 etwas auf der Gamingplattform Steam gekauft haben mussten. Außerdem gab es pro Account nur ein Steam Deck. Und: Die Reservierung kostete eine Gebühr.

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Restriktionen konnten Scalping nicht verhindern

Valve Steam Deck Reservierung

Valve Steam Deck: Wer jetzt reserviert, bekommt seine Handheld-Konsole erst Anfang 2022. (Screenshot: Valve/t3n)

Wahrscheinlich haben die Restriktionen Scalping im ganz großen Stil eindämmen können. Erste Handheld-Konsolen sind aber schon vor dem Ablauf der 48-Stunden-Zeitraum überteuert auf Ebay und anderen Plattformen angeboten worden. Der Andrang auf den Switch-Herausforderer war jedenfalls groß. Wer jetzt reserviert, dürfte seinen Mini-Gaming-PC erst im ersten Quartal 2022 in den Händen halten. Ursprünglich war Dezember 2021 als Termin für den Verkaufsstart des Steam Deck ausgegeben worden.

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Noname

Hate the Players not the Host?
Ich weiß nicht aber das ist doch Irrsinn. Wieso kauft einer übertreuert bei Scalpern ein?
Ja auch ich warte jetzt schon verdammt lange darauf eine neue Grafikkarte kaufen zu können, doch mir würde nicht im Traum einfallen Sie desswegen „gebraucht“ für den doppelten UVP zu kaufen.

Sorry aber dieser ganze Markt würde nicht existieren, wenn die Scalper nicht den Gewinn machen würden, den Sie machen. Also wenn man Sauer sein will, dann auf die Kosumgeilen, die Hardware teurer kaufen als Sie Wert ist.

Antworten
Julius Streicher

Ja, da geb ich Dir recht…
Einige wenige male gemeinsam durchgezogen, um diesen Markt trockenzulegen,
würde zur Totalverlusten und das Ende dieser echt lahmen Masche führen, die die Ungeduld von Rich-Kids ausbeutet und Not-so-rich-Kids den Zugang zu neuer EntertainmentTechnologie erschwert.
Aber könnten den die Produzenten nicht einfach Stückzahlen produzieren, die den Markt komplett sättigt?
Irgendwo müssen doch die Scalper auch ihr Limit haben.
Dann hätte man nämlich mehr Geräte verkauft, als dass es tatsächlich User gibt…

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