Fundstück

Tempel von Baalbek: So werdet ihr per VR zum virtuellen Indiana Jones

Auf zu den Tempelanlagen von Baalbek. (Screenshot: t3n / Youtube)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Die Betreiber des virtuellen Tempels von Baalbek ermöglichen euch eine Reise in den Libanon der Römerzeit. Über die App für Desktop, Mobilgeräte und VR-Brillen schaut ihr euch die zerstörten Tempelanlagen an.

Dem Geld des Milliardärs Bassam Alghanim ist ein Virtual-Reality-Projekt zu verdanken, in dessen Zuge eine Rekonstruktion der Tempelanlagen von Baalbek im Libanon in ihrem vermutlichen Originalzustand erstellt wurde. Die wurde in eine App gegossen, die für Windows, macOS, Android, iOS und die VR-Brillen Oculus Go und Rift sowie die Vive kostenlos erhältlich ist.

Die App ist federführend vom US-Unternehmen Flyover Zone, aber in Kooperation mit dem libanesischen Kulturministerium und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI), entwickelt worden. Mit „Baalbek Reborn: Temples“ kann nun jeder, der die technischen Voraussetzungen mitbringt, die Weltkulturerbestätte in ihrem mutmaßlichen Originalzustand besuchen. Indiana Jones lässt grüßen.

Deutsches Institut maßgeblich beteiligt

Die Tempelanlagen von Baalbek repräsentieren die Architektur des Römischen Kaiserreichs zu seiner Hochzeit. Auch als Ruinen gehören die Tempelanlagen im Osten des heutigen Libanon zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Das Deutsche Archäologische Institut forscht bereits seit 1998 an dem Ort, der zu Zeiten der Römer Colonia Heliopolis hieß und seit mindestens 10.000 Jahren schon an der Stelle existiert hat.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Das Deutsche Archäologische Institut hat seine Expertise in die Umsetzung der App einfließen lassen, die den Tempel des Jupiter Heliopolitanus, den Tempel des Bacchus, den Tempel der Venus und den Tempel der Musen zeigt, wie sie mit wissenschaftlicher Sicherheit um das Jahr 215 nach Christus ausgesehen haben.

Wie im Museum: VR-Erfahrung naturgetreu nachgebaut

Die App lässt sich auf zwei Arten nutzen. So ist es möglich, einen geführten Rundgang zu wählen oder frei durch die virtuelle Anlage zu spazieren. Dabei könnt ihr zwischen 360-Grad-Aufnahmen der Anlage in ihrem aktuellen Zustand und der virtuellen Rekonstruktion wechseln.

Wie bei einer guten Museumsführung hält die App eine Tonspur mit Erläuterungen bereit. „Baalbek Reborn: Temples“ kann in Arabisch, Deutsch, Englisch und Französisch genutzt werden. Die jeweilige App für euer Gerät könnt ihr auf dieser Website, die aussieht wie eine archäologische Ausgrabung aus den Neunzigern, herunterladen.

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung