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Entlassungen bei Tesla: Elon Musk will 10 Prozent aller Stellen streichen

Schlechte Nachrichten für Tesla-Mitarbeiter: CEO Elon Musk will offenbar bis zu 10.000 Stellen streichen.

2 Min. Lesezeit
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Elon Musk will Tausende Stellen streichen. (Foto: dpa)

Am Donnerstag schrieb Tesla-Chef Elon Musk eine E-Mail an die Führungskräfte seines Unternehmens. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Musk erklärte in der für einen kleinen Kreis bestimmten Nachricht, dass er ein „super schlechtes Gefühl“ im Bezug auf die allgemeine Wirtschaft habe und etwa zehn Prozent der Stellen beim Elektroautohersteller abgebaut werden müssten. Dabei ging Musk in seiner kurzen E-Mail nicht näher auf die Gründe für sein „super schlechtes Gefühl“ hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten ein.

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Bei fast 100.000 Menschen, die Ende 2021 bei Tesla und den dazugehörigen Tochtergesellschaften unter Vertrag standen, wären das rund 10.000 Mitarbeiter, die ihren Job verlieren könnten, sollte Musk die Ankündigung wahr werden lassen.

Aktuell ist das Verhältnis zwischen Musk und seiner Belegschaft ohnehin angespannt, nachdem der Milliardär die Homeoffice-Tür weitestgehend schloss und Mitarbeiter aufforderte, wieder volle 40 Stunden pro Woche im Büro zu arbeiten. Wer dies nicht tun wolle, könne gehen, hieß es.

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Angst vor Rezession

Bereits in der letzten Woche warnte Musk vor den Risiken einer Rezession, doch jetzt wurde er noch einmal deutlicher. Die E-Mail hat den klar zu verstehenden Betreff: „Alle Einstellungen weltweit pausieren“. Mit einer derart direkten Ankündigung des Einstellungsstopps und des Personalabbaus scheint es für Musk längst nicht mehr um eine lose Überlegung, als vielmehr eine konkrete Handlungsempfehlung zu gehen. Vor Musks Warnung hatte Tesla etwa 5.000 Stellenausschreibungen auf Linkedin veröffentlicht. Die Jobangebote reichten von Vertriebsmitarbeitern in Tokio und Ingenieuren in der Berliner Gigafactory bis hin zu Deep-Learning-Wissenschaftlern in Palo Alto. All diese Stellen sind jetzt wohl erst mal eingefroren.

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Noch ist die Nachfrage nach Tesla-Fahrzeugen groß geblieben und Indikatoren für einen Abschwung, wie steigende Lagerbestände, sind nicht eingetreten, auch wenn die Tesla-Aktien um die drei Prozent fielen. Die düsteren Aussichten, die Musk prognostiziert, haben mit der Inflation in den Vereinigten Staaten zu tun, die so hoch ist wie seit 40 Jahren nicht mehr und die Lebenshaltungskosten der Amerikaner rasant steigen ließ. Es ist nun an der Federal Reserve, die Nachfrage ausreichend zu dämpfen, um die Inflation einzudämmen, ohne eine Rezession zu verursachen.

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