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Elon Musk fordert Tesla-Mitarbeiter auf: Zurück ins Büro oder Kündigung!

Elon Musk pfeift die Belegschaft von Tesla zurück ins Büro. Er begründet das mit den Fabrikarbeitenden, die auch nicht remote arbeiten können. Auf Twitter lässt er jedoch tiefer blicken.

2 Min. Lesezeit
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Elon Musk will Twitter-Chef werden. (Foto: dpa)

Für Elon Musk ist der Job mehr als nur ein notwendiges Übel. Der Tesla- und Space-X-Chef hat gegenüber Recode gesagt, dass er locker 80 bis 120 Stunden die Woche arbeitet. Gegenüber CNBC gab er einmal zu verstehen, dass er in seinen Gigafactorys schlafe, um Zeit zu sparen. Musk ist mit jeder Faser seines Körpers dabei. Dafür erntet er großen Respekt, jedoch immer öfter auch Kritik – etwa, wenn er seine Lebensweise auch von Kolleginnen und Kollegen einfordert: So hat ein ehemaliger Produktionsleiter beklagt, dass 70 Wochenstunden in seinem Job keine Seltenheit waren. Kürzlich wurde öffentlich, dass Produktionsarbeitende aus Shanghai in der Gigafactory übernachten mussten.

Elon Musk an Mitarbeiter: Schluss mit Homeoffice!

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Wer für Elon arbeitet, muss wie Elon sein – so scheint es. Jetzt geht die Unternehmer-Legende einen Schritt weiter, der nicht nur für Zustimmung sorgen dürfte. Bloomberg berichtet, dass Musk am Dienstag mehrere E-Mails an die Belegschaft von Tesla geschickt habe, in der er deutlich macht, dass er alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig an allen Arbeitstagen in den Büros sehen will. Eine der E-Mails, die das Nachrichtenmagazin im Volltext veröffentlicht hat, trägt die Betreffzeile: „Remote work is no longer acceptable“. Darin steht, dass jede beziehungsweise jeder, die oder der im Homeoffice arbeiten möchte, 40 Stunden pro Woche im Büro sein oder Tesla verlassen müsse.

Von Fabrikarbeitenden werde mehr gefordert, gibt er zu verstehen. Musk stellt mit diesem Satz einen Bezug zur faktischen Anwesenheitspflicht für die Tesla-Mitarbeitenden an den Fließbändern her, die nicht von zu Hause arbeiten können. Inwieweit das die Beweggründe sind, bleibt zweifelhaft, denn an anderer Stelle antwortet er einem Twitter-Nutzer, der eine E-Mail teilte, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lieber woanders so tun sollen, als ob sie arbeiten würden. Zumindest aus dieser Aussage könne man schließen, dass er das Homeoffice für einen Ort hält, in dem nicht produktiv gearbeitet werden kann. Immerhin: Damit hat Musk zumindest die Echtheit der E-Mails indirekt bestätigt.

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Homeoffice-Zoff bei Apple ist eskaliert

Welche Folgen sich daraus ergeben können, zeigt ein anderes Beispiel aus der IT-Welt. Apple-Mitarbeitende wurden ebenfalls zurück ins Büro beordert. Allerdings mit der Möglichkeit an einigen konkreten Tagen in der Woche auch zuhause arbeiten zu können. Welche und wie viele Tage, das hat der Führungsstab über die Köpfe der Belegschaft hinweg entschieden. Dieser Vorstoß endete für Apple in einem vorläufigen Fiasko, das in Unmut im Team, einem offenen Brief und sogar der Kündigung eines Top-Mitarbeiters geführt hat. Apple ist daraufhin zurückgerudert und hat die Regeln flexibler gestaltet. Die Menschen können vorerst selbst entscheiden, ob sie ins Büro kommen.

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