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Tesla-Zulieferer CATL entwickelt neue E-Auto-Batterie ohne Nickel und Kobalt

Der chinesische Akkuhersteller CATL hat bestätigt, an einer E-Auto-Batterie zu arbeiten, die ohne Nickel und Kobalt auskommt. Nicht zuletzt Tesla fordert das schon länger – auch aus Kostengründen.

2 Min.
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CATL-Stand auf der IAA 2019. (Bild: CATL)

Vor einigen Wochen hatte CATL (Contemporary Amperex Technology Ltd), seines Zeichens größter Batteriehersteller der Welt, verkündet, dass die langerwartete Eine-Million-Meilen-Batterie jetzt zur Produktion bereit sei. Jetzt scheint der chinesische Konzern, zu dessen Kunden Tesla sowie Toyota, Volkswagen und Daimler zählen, eine weitere Innovation in der Entwicklung zu haben. Auf einer Branchenkonferenz erklärte, Meng Xiangfeng, ein hochrangiger CATL-Manager, dass der Akkuhersteller an einer Batterie arbeite, die ohne Nickel und Kobalt auskomme, wie Reuters schreibt.

Schmutzig und teuer: Verzicht auf Kobalt

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Beide Materialien sind bisher unverzichtbar bei der Produktion von Batterien für Elektroautos. Allerdings versuchen die großen Akkubauer, neben CATL sind das etwa Panasonic und LG Chem, den Anteil von Kobalt und Nickel zu reduzieren. Insbesondere Kobalt gilt als „schmutziger“ Rohstoff, der zu einem großen Teil im Kongo und dort oft in illegalen Abbaustätten und von Kindern gefördert wird. Zudem ist Kobalt aufgrund der hohen Nachfrage der Tech-Industrie sehr teuer. Letzteres gilt auch für Nickel.

Tesla hatte Minenbetreiber zuletzt aufgefordert, mehr Nickel zu fördern, um die Preise zu senken. Denn die hohen Akkukosten seien eine große Belastung für das Firmenwachstum. Schon länger ist Tesla daher in Gesprächen mit CATL über die Versorgung mit Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen, die die bisher eingesetzten Kobalt-haltigen Lithium-Ionen-Akkus ablösen sollen. Kobalt- und Nickel-freie Akkus würden also nicht nur sauberer, sondern auch günstiger sein. Laut Insidern könnten damit Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich realisiert werden.

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CATL verbaut Batteriezellen in Karosserie

Zur konkreten Zusammensetzung der neuartigen Elektroauto-Batterien hat sich CATL-Manager Xiangfeng aber nicht geäußert. Auch zu den möglichen Kosten verriet CATL laut Reuters nichts. CATL arbeitet derzeit außerdem an einer Technologie, bei der Batteriezellen direkt in die Karosserie von Elektroautos verbaut werden sollen. Weil dabei auf weitere Hüllen oder Rahmen verzichtet werden könne, ließen sich mehr Batterie-Zellen in Elektroautos unterbringen. Das könnte wiederum die Reichweite steigern. CATL sprach von bis zu 800 Kilometern.

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