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Bis zu 12.000 Euro pro Auftritt: Traumberuf Keynote-Speaker

Was verdient eigentlich ein Barack Obama oder Jordan Belfort für eine Keynote? Und kann ich das auch bekommen? Felix Plötz ist Autor des Buches „Traumberuf: Keynote-Speaker“. Er kennt die Antworten.

Lesezeit: 9 Min.

Felix Plötz, Buchautor „Traumberuf: Keynote-Speaker“. (Foto: Gedankentanken)

Nicht jeder Redner bekommt das Sprecherhonorar eines Barack Obamas, doch fünfstellige Summen müssen kein Traum bleiben. Wovon es abhängt, was Vortragende auf einer Konferenzbühne verdienen, erklärt Sachbuchautor und Arbeitsexperte Felix Plötz im t3n-Interview. Er hat dazu ein Buch geschrieben – der Titel: Traumberuf Keynote-Speaker (Amazon, Google Books). Plötz verrät, wie hoch die Gagen in der Szene sind, wer das Zeug dazu hat und wer es lieber bleiben lassen sollte, wie sich Aufträge akquirieren lassen und wie Anfänger mit Lampenfieber umgehen sollten.

„Ein Keynote-Speaker gibt auf einer Veranstaltung den Ton an“ – Felix Plötz im t3n-Interview

Felix Plötz ist Sachbuchautor und Arbeitsexperte. Keynote-Speaker sei ein Traumberuf, meint er. (Foto: Heiner Hänsel)

t3n.de: Felix, du bist nicht nur Buchautor, sondern selbst auch Keynote-Speaker. Wie viel hast du für deinen letzten Vortrag kassiert?

Felix Plötz: Kassiert? Das klingt ja fast nach Schutzgeld! Nein, Spaß beiseite. Ich kann dir gerne mein Vortragshonorar verraten, denn das ist kein Geheimnis. Bei meinem letzten Vortrag habe ich circa eine Stunde lang vor 200 Führungskräften gesprochen und dafür 6.200 Euro als Vortragshonorar erhalten. Der Kunde hatte sich außerdem gewünscht, dass jeder Teilnehmer ein Exemplar meines Buchs „Das Ende der dummen Arbeit“ erhält. Die habe ich dann natürlich auch im Vorfeld signiert und zur Veranstaltung mitgebracht. Das waren nochmal etwa 3.600 Euro Umsatz.

Wo können wir dich da im Vergleich zu prominenten Speakern wie etwa dem berühmt berüchtigten „Wolf of Wall Street“ Jordan Belfort einordnen?

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Also, es gibt im deutschen Speakermarkt so grob gesagt folgende Kategorien: 1.000 bis 3.000 Euro erhalten Einsteiger, 3.000 bis 6.000 Euro bekommt ein Profi-Speaker, 6.000 bis 12.000 Euro ein bekannter Profi-Speaker und 12.000 bis 50.000 Euro erhalten Speaker, die als Top-Marke gelten. Ein Honorar von mehr als 12.000 Euro pro Auftritt bekommen eigentlich nur Promis. Zu diesem illustren Kreis zählen TV-Stars wie Eckart von Hirschhausen, Ex-Politiker wie Joschka Fischer oder prominente Ex-Sportler wie Boris Becker. Internationale Spitzengagen von über 50.000 Euro bekommen hingegen nur Top-Stars wie der Nobelpreisträger Gary Stiglitz oder prominente Unternehmer wie Richard Branson und Gary Vaynerchuk, die auch international bekannt sind. Die absoluten Top-Verdiener sind frühere Spitzenpolitiker von Weltniveau wie Bill Clinton, der locker 250.000 US-Dollar bekommt. Oder Barack Obama, der ein Honorar von bis zu 400.000 Dollar erhält. All diese Menschen haben für ihren Status allerdings auch Jahre und Jahrzehnte in teilweise enorm wichtigen Schlüsselpositionen gearbeitet. Jordan Belforts Honorar dürfte übrigens ebenfalls im Bereich eines Richard Branson oder Gary Vaynerchuk zu verorten sein – also zwischen 50.000 und 100.000 Dollar. Wenn Leonardo di Caprio dich in einem weltweiten Blockbuster gespielt hat, hast du es bekanntheitstechnisch auf jeden Fall geschafft.

Du sprichst in deinem neuen Buch davon, dass das ein Traumberuf sei. Warum?

Erst einmal gibt es einen ganz banalen Grund, warum es sich lohnt, Keynote-Speaker zu werden. Es ist die Aussicht, richtig gutes Geld zu verdienen. Denn auch wenn ein Speaker sein Honorar nicht alleine mit 30 oder 60 Minuten Arbeit während des Auftritts verdient, sind die Verdienstmöglichkeiten sehr gut. Aber es gibt natürlich nicht nur die monetäre Seite, die reizt. Es geht immer auch um etwas Größeres. Etwas, das Sinn stiftet. Jeder gute Redner möchte eine Botschaft verbreiten. Das ist auch bei mir so. Mein Ziel ist es, dabei mitzuhelfen, dass sich die Arbeitswelt verändert und damit auch die Welt, in der wir leben. Meine Message der letzten Jahre war es, mehr Startup-Spirit in die Unternehmen zu bringen und zu zeigen, dass die Ideen normaler Mitarbeiter nicht irgendwelche Hirngespinste sind, sondern ganz real die Unternehmenswelt und letztlich die Arbeit jedes Einzelnen verbessern.

Das klingt gut, aber jetzt mal ehrlich: Ist es nicht auch unglaublich langweilig, ständig das Gleiche zu reden?

Eigentlich nicht, nein. Denn das Leben als Keynote-Speaker ist extrem abwechslungsreich. Man lernt unglaublich viele interessante Menschen kennen. Spannend sind ja auch die unterschiedlichen Auftraggeber aus ganz unterschiedlichen Branchen, in ganz unterschiedlichen Größen und mit ganz verschiedenen Kulturen. An einem Tag redet man bei der Kundenveranstaltung einer Private-Equity-Firma vor 30 Multi-Millionären, dann steht man bei einem Landmaschinenhersteller vor 500 Mitarbeitern auf der Bühne, und am nächsten Tag hält man einen englischen Vortrag bei einem internationalen Kongress in Madrid. Die Eindrücke sind bestimmt kurz, aber immer auch sehr intensiv.

Glaubst du, dass jeder zum Keynote-Speaker werden kann?

Nein. Das kann sicherlich nicht jeder. Es gibt nichts, was jeder kann. Außer du fragst Leute, die dir das passende Seminar verkaufen wollen. Was ich aber sagen kann: Der Markt für Redner ist in den vergangenen Jahren offener und vielfältiger geworden. Es stehen heute ganz neue Typen von Speakern auf der Bühne, beispielsweise Influencer, Podcaster, Blogger, Comedians, Startup-Gründer und andere Digitalpioniere. Sie finden ihren Platz neben der Riege der Klassiker unter den Keynote-Speakern: prominente Ex-Sportler und Politiker, Unternehmer, Coaches und Trainer. Aus meiner Sicht war es noch nie leichter in der Branche Fuß zu fassen als heute.

„Die absoluten Top-Verdiener sind frühere Spitzenpolitiker von Weltniveau.“

Was braucht es dafür?

Die Grundvoraussetzung, um den Beruf auszuüben, ist immer Expertenwissen. Ein Speaker ist immer eine Instanz auf einem bestimmten Fachgebiet und verfügt über ein besonderes Know-how. Wissensvermittlung ist ein Teil des Wertes, den er seinem Publikum liefert. Außerdem muss die Person auch unterhalten können. Die eigene Story gehört für mich deshalb genauso zum Produkt. Sie ist so wichtig, weil ein Vortrag mit exzellentem Fachwissen angereichert sein kann und dennoch schnell langweilig wird. Die Frage ist ja auch: Wann ist ein Vortrag wirklich mitreißend? Wenn der Speaker aus erster Hand von Erlebnissen berichtet, die er selbst erlebt hat. So ein Auftritt ist authentisch und glaubwürdig. Außerdem musst du als Speaker klare Positionen vertreten und den Mut haben, auch einmal Widerspruch herauszufordern. Kein Mensch will Redner, die ihre Botschaft mit vielen „vielleichts“ relativieren und abschwächen oder in ihren Vorträgen das Für und Wider so lange debattieren, bis am Ende gar nicht klar ist, welche Meinung überhaupt vertreten wird. Du brauchst als Speaker also auch eine klar Haltung. Wer das alles nicht hat, sollte es lassen.

Wie viel Arbeit fließt in eine gute Keynote?

Das ist eine gute Frage, denn viele Anfänger unterschätzen die Mühe, die die Vorbereitung eines überzeugenden Bühnenauftritts mit sich bringt. Bei meinem ersten Vortrag habe ich circa vier Wochen gebraucht, um ein Redemanuskript zu schreiben, und dann locker nochmal vier bis fünf Wochen, um die Rede auch zu verinnerlichen und zu optimieren. In dieser Zeit habe ich das Ganze mindestens dreißig Mal in voller Länge für mich selbst gesprochen, damit ich den Vortrag auch wirklich drauf hatte. Heute bin ich deutlich schneller. Das liegt zum einen an der Erfahrung, aber auch daran, dass ich nicht mehr jeden Vortrag von Null an aufbauen muss.

Und worauf gilt es da zu achten? Beziehungsweise: Was muss eine gute Keynote können?

Ein Keynote-Speaker gibt auf einer Veranstaltung den Ton an, er legt den Kerngedanken, das grundsätzliche Thema des Tages fest. Der Begriff „Keynote“ stammt ja aus dem Musik-Bereich und bezeichnet dort die Grundnote. Ein Vortrag, der Ton und Thema bestimmt, findet logischerweise häufig zu Beginn der Veranstaltung statt. Der Keynote-Speaker ist dann der Eisbrecher, der das Publikum motiviert, neugierig macht und auf den Tag einstimmt. Auch zum Abschluss einer Veranstaltung gibt es oft eine Keynote-Rede, die die Informationen des Tages zu einem anregenden Impuls bündelt und so die Veranstaltung für die Teilnehmer abrundet. Der Keynote-Speaker spricht also meistens dann, wenn das Publikum noch nicht ganz angekommen ist oder wenn es gedanklich schon auf der Heimfahrt ist. Eine klassische Keynote-Speech dauert üblicherweise zwischen 45 und 60 Minuten. Doch die Dauer eines Auftritts kann variieren. Ein fokussierter 20- bis 30-minütiger Vortrag – auch Impulsvortrag oder Impulsreferat genannt – ist ein ebenso beliebtes Format für Speaker. Doch egal wie lange eine Rede dauert: Ihr Ziel ist immer das Gleiche: Impulse geben, Wissen vermitteln und Zusammenhänge aufdecken, die im Trubel des Tagesgeschäfts verborgen bleiben.

Lass uns noch etwas mehr über das Geschäftsmodell reden: Wie akquirierst du deine Aufträge?

Der wichtigste Marketingkanal besteht tatsächlich aus den Vorträgen selbst. „Bühne macht Bühne“ ist in der Szene ein geflügeltes Wort. Einerseits wird man teilweise direkt aus dem Publikum heraus für den nächsten Auftrag engagiert, andererseits wird man in der Szene somit auch immer bekannter und profitiert von Weiterempfehlungen. Irgendwann lohnt es sich dann auch, sich bei Redneragenturen listen zu lassen. Darüber hinaus gibt es viele unterschiedliche Werbekanäle, die kurz- und langfristig einzahlen – von Suchmaschinenmarketing über Werbeanzeigen bis zur Präsenz in sozialen Netzwerken. Wichtig sind Projekte, die auf den Status als Speaker einzahlen, die Bekanntheit steigern und auf Umwegen zum Erfolg führen. Ein Paradebeispiel dafür ist die Veröffentlichung eines Buchs. Langfristiges Marketing ist keinesfalls überflüssig oder schlechter als kurzfristig wirksame Kanäle, für den Karriereweg als professioneller Redner kann es sogar ganz entscheidend sein. Wichtig ist, dass man den richtigen Mix für sich findet.

Welche Marketing-Maßnahmen kannst du besonders empfehlen?

Das ist ein ganz wichtiges Thema, auf das ich auch in meinem neuen Buch sehr detailliert eingehe. Es würde hier in seiner ganzen Breite schlichtweg den Rahmen sprengen. Wenn du als Speaker gerade anfängst, kann ich dir aber zwei Dinge raten, die auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Erstens: Probiere aus, was für dich funktioniert. Und zweitens: Probiere nicht alles gleichzeitig aus. Was ich damit meine: Es lohnt sich, unterschiedliche Dinge an die Wand zu werfen, wenn ich vorher nicht wissen kann, was kleben bleibt. Es bringt aber wenig, wenn du gleich zu Beginn deiner Speaker-Karriere einen riesigen Marketing-Apparat in Gang setzt. Klar, du könntest zum Start bereits versuchen, alle möglichen Kanäle gleichzeitig zu bedienen. Du könntest sofort zehn Agenturen einschalten, um einen perfekt choreographierten Start als Redner hinzulegen. Darin liegt aber auch eine Gefahr: Wenn du dein Angebot mit großem Aufwand bis ins letzte Detail im stillen Kämmerlein planst und dann erst in die Welt trittst, kannst du ziemlich kalt erwischt werden. Denn es ist überhaupt nicht gesagt, dass diese Kanäle alle gut für dich sind – und umsonst sind sie auch nicht.

Ich denke, so gut wie jeder Leser überlegt sich gerade, ob er oder sie es auch könnte. Fachwissen hat ja eigentlich so gut wie jeder Berufstätige. Und durch den Beruf eben auch Stories. Problematisch ist ja häufig etwas ganz anderes: Sich zu trauen. Das Lampenfieber abzuschalten.

Ja, Lampenfieber ist echt hinterhältig. Die Symptome, die bei Redeangst auftreten, sind so ähnlich wie beim Fluchtreflex von Urzeitmenschen im Angesicht einer Gefahr. Aber natürlich warten draußen im Vortragssaal keine 300 Säbelzahntiger darauf, dich zu fressen. Es gibt keine ernsthafte Gefahr. Die körperlichen Symptome lösen wir selbst aus: Es ist reines Kopfkino. Und weil es Kopfkino ist, lässt sich Redeangst auch überwinden.

Wie war das anfangs bei dir?

An meine ersten zwei, drei Vorträge vor großem Publikum mit mehreren hundert Leuten erinnere ich mich nicht besonders gerne zurück. Diese Auftritte konnte ich noch nicht genießen und kam auch nicht in einen Flow. Ich war so sehr mit mir selbst beschäftigt, wie ein Fahranfänger im Auto. Der ist so sehr darauf konzentriert, die Kupplung zu treten und zu lenken, dass er die Landschaft um ihn herum gar nicht richtig wahrnehmen kann. Genauso ging es mir bei den ersten Vorträgen: Ich achtete auf den Punkt, auf dem ich stehen musste, um vom Spot angestrahlt zu werden. Ich schaute unentwegt auf die Uhr, die Sekunde um Sekunde gnadenlos runtertickte. Ich nahm Geräusche im Publikum wahr. Und vor allem achtete ich darauf, möglichst perfekt meine Rede zu halten und bloß keinen Fehler zu machen. Einen dieser Auftritte habe ich später auf einer Filmaufnahme gesehen. Im Nachhinein muss ich gestehen: Ich sah aus wie ein Roboter. Festgetackert an einem Punkt auf der Bühne, mit ziemlich reduzierter Mimik, weil ich dermaßen konzentriert auf mich selbst war.

Und wie hast du das in den Griff bekommen?

Was hierbei hilft, sind drei Dinge: Erstens, den Vortrag üben. Zweitens, den Vortrag üben. Und drittens, du siehst meinen Punkt, oder? Gute Vorbereitung ist einfach extrem wichtig und auch Teil des Respekts, den du deinem Publikum entgegenbringst. Kein professioneller Speaker entert die Bühne und quatscht einfach eine Stunde drauf los. Und noch eines: Redeangst kann man überwinden, das Lampenfieber bleibt. Mark Twain hat einmal gesagt: „Es gibt zwei Arten von Rednern: Solche, die zugeben nervös zu werden und solche, die Lügner sind.“ Da hat er Recht. Und das ist auch gut so, denn ohne eine gewisse innere Anspannung wirkt ein Vortrag schnell blutleer. Es darf nicht der Eindruck entstehen, als sei der Redner von seinem Thema selbst nicht mehr mitgerissen oder gar gelangweilt. Ein guter Vortrag braucht also immer auch ordentlich Adrenalin.

Danke für diese Einblicke!

Sehr gerne.

Erfolgreicher im Job: Diese Apps helfen euch bei der Karriere
Jobsuche: Die kostenlose Truffls-App für iOS und Android ist ein Tinder für Bewerber. Wer auf der Suche nach einem interessanten Job ist und fündig wird, swipt einfach nach rechts und schickt einen Lebenslauf ab. Antwortet das Unternehmen, kommt es zum Match. (Grafik: t3n / dunnnk)

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4 Kommentare
Any-Keynote-Speaker vs. Hype
Any-Keynote-Speaker vs. Hype

Die Preise für Obama sind echt übertrieben. Er nutzt den Hype rund um amerikanische Wahlen und verdient damit weiter. Gleichzeitig war seine Amtszeit ein Disaster für viele Länder. Er hätte den Krieg in Syrien (2011) rechtzeitig stoppen können.

Er hat gegen Russland keine nennenswerte Sanktionen für den Krieg gegen Geogrien (2008) gemacht und hat es den Russen quasi verziehen. Das ermöglichte den nächsten Krieg gegen die Ukraine (2014).

Was kann er jetzt dazu sagen?

Antworten
Titus von Unhold
Titus von Unhold

Wen interessiert das? Richtig, niemanden der auf Veranstaltungen geht bei denen Obama spricht.

Antworten
Christian Bindernagel
Christian Bindernagel

Jeder der einen Preis hat, der bezahlt wird, hat das Recht den Preis zu nennen. Warum sollte ich für weniger Geld arbeiten? Wenn Du Speaker bist, zahlt man für das Wissen was du vermitteln kannst – das hast du jahrelang hart erarbeitet oder bist einfach auf deinem Gebiet eine Top Adresse. Vielen Dank für den guten Beitrag zu diesem Thema, und jeder Vortrag bringt einen auch nach Vorn.

Antworten
Dr. Jens Wegmann
Dr. Jens Wegmann

Keynote-Speaker wird man nicht mal schnell so eben. Um diese Tätigkeit auszuüben braucht es Expertenwissen, eine gute Bühnenperformance und viel Marketing. Keynote-Speaker ist kein Beruf, sondern eine Tätigkeit, die Menschen mit einem anderen Beruf ausführen. Kaum ein Keynote-Speaker hält nur Vorträge, sie sind Autoren, Seminarleiter, Berater, Schaupieler, etc. Auch eine ernstzunehmende Ausbildung gibt es in dem Bereich nicht.
Wer sich auf Grund dieses Artikels entscheidet, Keynote-Speaker zu werden, hat auf jeden Fall einen langen Weg vor sich.

Antworten

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