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Twitter will für die nächste Standard-Funktion Geld sehen

Hallo und willkommen zum t3n Daily vom 20. Februar. Heute geht es um kostenpflichtige Sicherheit auf Twitter. Außerdem: Klimaschäden durch autonomes Fahren, das Ende des Homeoffice, seltene Mitarbeitergespräche und das Berufsbild Chief Ethics Officer.

3 Min. Lesezeit
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Wer sich bei Twitter sicher einloggen will, soll künftig dafür zahlen. (Symbolbild: Cavan-Images/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Sicherheit auf Twitter wird kostenpflichtig

Wie Twitter mitteilt, soll bis zum 20. März die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Nutzer:innen ohne Blue-Abo abgeschafft werden. Das zusätzliche Versenden eines SMS-Codes beim Einloggen entfällt dann. Wie Elon Musk auf Twitter durchscheinen ließ, handelt es sich dabei wohl um eine Sparmaßnahme. Die Handynachrichten verursachten nämlich enorme Kosten für das Unternehmen.

Offiziell heißt es jedoch, die SMS-2FA sei nicht sicher genug, weil Hacker ohne weiteres Telefonnummern übernehmen könnten. Dennoch dürfen zahlende Kund:innen weiter darauf zurückgreifen. Wer sein Konto weiterhin schützen möchte, ohne dafür Geld auszugeben, kann Apps wie Google Authenticator, Duo oder Authy benutzen. Diese sind per se sicherer, da kein Code versendet werden muss und die Authentifizierung ausschließlich auf dem eigenen Smartphone stattfindet.

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Autonomes Fahren ist schlecht fürs Klima

Wie eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) berechnet hat, wird autonomes Fahren in der heutigen Form zukünftig einen enormen CO2-Ausstoß verursachen. Grund dafür ist laut der Forscher:innen die große Rechenleistung der Fahrzeuge, die zu einem sehr hohen Energieverbrauch führt.

Wenn man davon ausgeht, dass im Jahr 2050 rund eine Milliarde selbständig fahrende Autos unterwegs sind, würden diese bei einer Fahrzeit von einer Stunde am Tag alleine durch ihre KI 0,14 Gigatonnen CO2 pro Jahr verursachen. Diese Mengen produziert derzeit ein Land wie Argentinien oder sämtliche Rechenzentren der Welt zusammen. Dabei sind aber die Sensorentätigkeiten der Autos und die Herstellungs-Emissionen noch gar nicht eingerechnet.

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Amazon-Mitarbeiter:innen sollen in Büros zurückkehren

Die Ära des Homeoffice neigt sich – zumindest beim Tech-Konzern Amazon – dem Ende zu. Ausgerechnet ab dem 1. Mai, dem Tag der Arbeiter:innen, sollen die Amazonians laut CEO Andy Jassy wieder schrittweise zu einem Arbeitsmodell vor Ort zurückkehren. Bisher hatte man verschiedene Konzepte erprobt, von komplett remote bis hin zu hybriden Formen. Dabei ist man offenbar zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Großteil der Arbeit im Büro für das Unternehmen von Vorteil ist.

Jassy führt an, dass das der Unternehmenskultur helfe, zu fruchtbareren Brainstormings führe und vor allem das Lernen neuer Mitarbeiter:innen von Peers dadurch deutlich verbessert werde. Die neue Regelung besagt, dass Amazonians mindestens drei Tage der Woche im Büro verbringen sollen.

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Umfrage: Mitarbeitergespräche finden nur selten statt

Der Personaldienstleister Randstad hat in einer aktuellen Erhebung herausgefunden, dass ein Großteil der Unternehmen nur sehr selten Feedback-Gespräche mit Mitarbeiter:innen führt. Nur sechs Prozent lassen sich laut der Studie zumindest einmal monatlich in einem gesonderten Gespräch von ihren Angestellten Rückmeldung geben. Gut die Hälfte tut das nur einmal im Jahr. 22 Prozent nehmen sich im Halbjahr die Zeit, zehn Prozent einmal im Quartal.

Personal-Expert:innen sehen das kritisch, weil ständige Kommunikation über Arbeitsprozesse die Basis für reibungslose Abläufe ist. Allerdings kann das auch außerhalb gesonderter Gespräche stattfinden. So gibt es beispielsweise Umfrage-Tools, mit denen Angestellte Rückmeldung geben können. Erstaunlicherweise bescheinigen sich trotz der schlechten Ergebnisse 50 Prozent der Unternehmen eine positive Feedback-Kultur.

Berufsbild: Chief Ethics Officer

Was macht eigentlich ein:e Chief Ethics Officer? Die Berufsbezeichnung stammt ursprünglich aus dem Finanz- und Gesundheitswesen. Dort gibt es schon lange Personen, die die ethisch korrekte Ausführung von Abläufen nicht nur überwachen, sondern auch die Grundlagen dafür schaffen. Während es im Finanzsektor vor allem darum geht, Insider-Handel und ähnliche illegale Aktivitäten zu verhindern, nimmt ein:e Chief Ethics Officer neuerdings auch in der Tech-Branche eine zunehmend wichtige Rolle ein.

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Vor allem bei der Arbeit mit großen Datenmengen und mit künstlicher Intelligenz soll sichergestellt werden, dass ethische Richtlinien innerhalb von unterschiedlichsten Prozessen eingehalten werden. Eine klassische Ausbildung für den Beruf gibt es nicht. Eine ausgezeichnete Branchenkenntnis, Erfahrungen im Compliance-Management, Wissen in Sachen Datenverwaltung und eine analytische Denkweise sind aber die Grundlagen, um diesen Job zu ergattern, der mittlerweile aus den meisten Chefetagen großer Tech-Konzerne nicht mehr wegzudenken ist.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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