Anzeige
Anzeige
News

Twitter: Hunderte Mitarbeiter verlassen das Unternehmen nach Musk-Ultimatum

Nach Musks Ultimatum an die Twitter-Mitarbeiter haben einige davon das Unternehmen verlassen, weil sie nicht unter den angekündigten Bedingungen arbeiten möchten. Einer der Mitarbeiter sieht ein „ernsthaftes Risiko” durch die ganzen Entlassungen.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

In Twitters Büros wird es immer leerer. (Foto: Shutterstock / Gorodenkoff)

Elon Musk hatte den verbleibenden Twitter-Mitarbeitern am Mittwoch ein Ultimatum gestellt: Entweder sie blieben bei Twitter unter „extreme hardcore“ Arbeitsbedingungen oder sie gehen und bekommen drei Monate Abfindung.

Anzeige
Anzeige

Viele der Mitarbeiter haben sich daraufhin dafür entschieden, das Unternehmen zu verlassen, wie CNBC berichtet. Twitter-Mitarbeiter haben interne Slack-Chats mit der Seite geteilt, in der sie sich in der Chatgruppe namens „Wasserkühler“ von ihren Kollegen verabschieden.

Denn die Deadline für das Ultimatum ist gestern Abend zu amerikanischer Zeit gefallen. In der Chatgruppe fanden sich haufenweise salutierende Emojis und Abschiedsnachrichten wieder. Die Emojis sollen den Mitarbeitern für ihren Dienst bei Twitter danken.

Anzeige
Anzeige

Mit agilem Recruiting die richtigen Talente finden und binden – in unserem Guide erfährst du, wie es geht!

Keine Lust auf „extreme hardcore“

Die Reaktionen sind nachvollziehbar, wenn man sich anschaut, was Elon Musk unter „extreme hardcore“ versteht. In der Mail, in der er das Ultimatum stellte, erklärt er, was er damit meint.

Anzeige
Anzeige

Hier ist unter anderem von „langen Arbeitszeiten bei hoher Intensität“ die Rede. Außerdem wird nur außergewöhnliche Leistung als ausreichend bewertet. Dazu war bereits vorher von einer 80-Stunden-Woche die Rede. Entspannte Arbeitsbedingungen sehen anders aus.

CNBC hat mit drei der Mitarbeiter gesprochen, die das Unternehmen aufgrund des Ultimatums verlassen haben. Einer der Mitarbeiter sagte: „Ganze Teams, die kritische Infrastrukturen repräsentieren, verlassen das Unternehmen freiwillig, wodurch das Unternehmen einem ernsthaften Risiko ausgesetzt ist, sich erholen zu können.“

Anzeige
Anzeige

Genaue Zahlen nicht bekannt

Wie viele Mitarbeiter das Unternehmen wegen der neuen Arbeitsbedingungen freiwillig verlassen, ist nicht bekannt. Die interviewten Ingenieure sagten, dass sie nur zwei Personen kennen, die bleiben wollen. Einer davon bleibt nur, weil Twitter sein US-Visum sponsert.

„Wir sind qualifizierte Fachleute mit vielen Optionen, also hat Elon uns keinen Grund gegeben zu bleiben und viele zu gehen“, schrieb einer der Ex-Mitarbeiter.

Außerdem hat Twitter erst vor ein paar Tagen Entwicklern gekündigt, die sich kritisch äußerten. Hier handelt es sich um einen Entwickler der Android-App und den technischen Leiter für die Timeline.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige