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Umfrage zur #futurework22: Hybrides Arbeiten macht Arbeitswelt besser

Das Arbeiten von überall auf der Welt, besonders aus dem Homeoffice, ist so wichtig wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kam nun auch eine neue Umfrage. Fast die Hälfte aller Menschen in Deutschland findet, dass sich das Arbeiten mit hybriden Modellen verbessert hat.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig hybrides Arbeiten ist (Foto: Shutterstock)

Corona-positiv und trotzdem mal schnell an den Laptop? Mit einer reinen Office-Politik wäre das vor einiger Zeit noch nicht möglich gewesen. Die Pandemie und der Wandel der Zeit lassen die Menschen, vor allem auch die Unternehmen, umdenken. Sehr zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer:innen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey anlässlich der #futerework22, dem Festival zur Zukunft der Arbeit von Microsoft Deutschland und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), haben 44,8 Prozent aller Teilnehmer:innen ausgesagt, dass sich die Arbeitswelt durch den Wandel zu hybriden Arbeitsmodellen verbessert hat.

Homeoffice auch weiterhin?

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Es sind bereits 100 Tage seit dem Ende der gesetzlichen Homeoffice-Pflicht vergangen. Doch auch weiterhin wird über die Einführung einer generellen Homeoffice-Möglichkeit diskutiert. Dabei könnten theoretisch 56 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland aus dem Homeoffice arbeiten. Schließlich bieten sich Arbeitnehmer:innen, die sowohl im Büro als auch aus dem Homeoffice arbeiten können, ganz andere Möglichkeiten als denen, die an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind. Fast die Hälfte aller Befragten hätte dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Lediglich 24,2 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen empfindet hybride Arbeit als Verschlechterung, alle anderen sehen darin keine Veränderung oder haben gar keine Meinung.

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Marianne Janik, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, sagte: „Qualifizierte Kräfte zu finden, wird für Unternehmen immer schwieriger. Gerade jüngere Beschäftigte erwarten Flexibilität und hybride Angebote“ Gleichzeitig sei es in hybriden Konstellationen anspruchsvoller, Zusammenarbeit und Innovation zu organisieren. Sie fügte hinzu: „Wenn Unternehmen die Grundlagen ihres Erfolgs langfristig sichern wollen, müssen sie ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich Beschäftigte wohlfühlen und produktiv und innovativ zusammenarbeiten können.“

Elon Musk sieht das anders

Nach dem Auslaufen der gesetzlichen Vorgabe hat sich für mehr als die Hälfte aller Befragten nichts an der Aufteilung zwischen Homeoffice und Büro geändert (53,1 Prozent). Drei von zehn Umfrageteilnehmer:innen arbeiten wieder vermehrt aus dem Büro (29,3 Prozent). Bei fast einem Fünftel der Befragten hat das Homeoffice sogar noch zugenommen (17,6 Prozent).

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Tesla-Chef Elon Musk steht Homeoffice skeptisch gegenüber. Eine geleakte E-Mail des Milliardärs sorgte erst kürzlich für Wirbel. „Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen“, schrieb er an die Tesla-Mitarbeiter:innen. Musk erklärte, dass Homeoffice nicht länger akzeptabel sei. „Wenn jemand nicht erscheint, müssen wir davon ausgehen, dass diese Person das Unternehmen verlassen hat.“ Warum er Homeoffice von seinen Arbeitnehmer:innen verlangt, machte er auf Twitter klar: „Sie sollen woanders so tun, als würden sie arbeiten.“

BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter dagegen ist ganz anderer Meinung: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Unternehmen und ihre Beschäftigten finden flexible und sichere Modelle für hybrides Arbeiten. Das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist in der Pandemie sogar noch gewachsen.“ Das sei die Grundlage für gute und kreative Arbeit, die Unternehmen und Beschäftigte zufrieden stelle. Er stellte klar: „Der Staat sollte sich hier nicht mit pauschalen Lösungsansätzen einmischen – Praktiker wissen weit besser, was passt. Das ist auch die Meinung der Menschen in Deutschland, wie die Umfrage eindeutig zeigt.“

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