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Untertitel in Echtzeit erzeugen: Auch der beliebte Mediaplayer VLC setzt jetzt auf KI

Seit dem Release im Februar 2001 ist der VLC-Mediaplayer schon sechs Milliarden Mal heruntergeladen worden. Jetzt setzt der quelloffene Internetklassiker auch auf KI. So sollen KI-generierte Untertitel integriert werden – ganz ohne Internetverbindung.

2 Min.
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KI-generierte Übersetzungen in Echtzeit und offline: Videolan geht beim VLC Mediaplayer mit der Zeit. (Foto: Pe3k/Shutterstock)

Der Mediaplayer VLC ist nicht nur quelloffen, sondern in der Basisversion auch kostenlos und werbefrei. Die zunächst von französischen Student:innen (Team Videolan) entwickelte Software ist erstmals am 1. Februar 2001 offiziell erschienen.

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VLC mit 6 Milliarden Downloads

Ursprünglich als Lösung zur Fernsehversorgung des Universitätscampus erfunden, hat sich der Mediaplayer in den vergangenen gut 20 Jahren zur führenden kostenfreien Streaminglösung gemausert. Wie die Videolan-Entwickler:innen mitteilten, ist VLC mittlerweile schon sechs Milliarden Mal heruntergeladen worden.

Im Rahmen der CES 2025 hat Videolan jetzt neue KI-Funktionen für den VLC-Mediaplayer angekündigt. Besonders im Fokus steht dabei die KI-generierte Erstellung von Untertiteln und deren Übersetzung in Echtzeit.

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An sich ist ein solches Feature nichts Besonderes. Bieten doch Samsung-Smartphones wie das Galaxy S24 eine ähnliche Funktion. Auch ChatGPT kann verschiedene Sprachen in Echtzeit übersetzen.

KI-Funktionen komplett offline nutzbar

Das Besondere ist laut The Verge, dass die VLC-Lösung die KI-Funktionen lokal auf dem jeweiligen Gerät abwickelt. Heißt: Die Untertitel werden auch komplett ohne eine Internetverbindung in Echtzeit generiert. Die Nutzung von Clouddiensten sei nicht notwendig, so VideoLAN-Präsident Jean-Baptiste Kempf.

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Damit wird auch sichergestellt, dass keine Informationen über die Sehgewohnheiten der VLC-Nutzer:innen an die Server eines entsprechenden Anbieters weitergegeben werden. Open-Source-Fans werden sich zudem freuen, dass die eingesetzte KI quelloffen ist.

Bei der Transkription soll Videolan auf Whisper setzen. Bei der Übersetzung soll SeamlessM4T zum Einsatz kommen, wie Jan-Keno Janssen von C‘T 3003 am CES-Stand des Unternehmens in Las Vegas erfuhr.

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Über 100 Sprachen möglich

Damit könnte die VLC-Lösung rund 100 Sprachen unterstützen. Am Messestand von Videolan waren demnach Untertitel in den Sprachen Deutsch, Hebräisch, Japanisch und Französisch zu sehen.

Apple Intelligence: In diesen 6 Fällen lag die KI daneben Quelle: Foto: Volodymyr TVERDOKHLIB/Shutterstock

Wann VLC die KI-generierte Erstellung und Übersetzung von Untertiteln ins Programm aufnehmen wird, ist noch nicht bekannt. Ebenso gibt es noch keine Antwort auf die Frage, ob der Dienst kostenlos verfügbar sein wird. Videolan hat einen entsprechenden Blogartikel angekündigt, in dem es mehr Informationen zu der geplanten Lösung geben soll.

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