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Vantik-Card: Dieses Fintech zahlt dir ein Prozent auf alle Kartenumsätze

Til Klein, Gründer von Vantik. (Foto: Vantik)

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Das Berliner Fintech Vantik will es Kunden vereinfachen, in die Altersvorsorge zu investieren. Dank einer Mastercard-Debitkarte mit einem Prozent Cashback auf jeden Umsatz soll man so quasi nebenbei sparen.

Mit Vantik und der Vantik-Card ist in Berlin ein Startup an den Markt gegangen, das sich der Altersvorsorge verschrieben hat. Nach einem Betatest mit einigen Hundert Testkunden hat das Unternehmen jetzt eine kostenlose Debitkarte für alle vorgestellt, die ab April verfügbar sein soll. Das Besondere: Die Karte, die mit Mastercard und der Banking-as-a-Service-Plattform Vodeno realisiert wird, gewährt ein Prozent des Umsatzwertes als Cashback für sämtliche Einsätze.

Der Betrag wird automatisch in ein nachhaltiges Portfolio angelegt: So soll es Kunden einfacher gemacht werden, sich um das Thema Altersvorsorge zu kümmern. Ob das ausreicht, um die altbekannte Rentenlücke zu schließen, darf bezweifelt werden. Ein guter Türöffner, um sich mit dem Thema zu beschäftigen, ist es aber allemal. Laut Angaben des Europäischen Statistikamts Eurostat ist die Zahl der von Altersarmut Bedrohten in Deutschland in den vergangenen Jahren stark angestiegen und liegt bei derzeit 3,1 Millionen Menschen über 65 Jahre.

Vantiks interessanter Marketingansatz

Investoren des 2019 von Til Klein gegründeten Unternehmens sind Atlantic Labs, STS-Ventures und Seedcamp sowie Business-Angels wie Maximilian Tayenthal, einer der Gründer von N26. Vantik sieht den USP des Dienstes in der flexiblen und einfachen Vorgehensweise bei der Geldanlage; der Kunde spare so quasi „nebenbei“ für die Altersvorsorge. Die genaue Zusammensetzung der ETF nennt das Unternehmen noch nicht – lediglich die Aufteilung in 60 Prozent Aktien, 25 Prozent Anleihen sowie 10 Prozent Immobilien und 5 Prozent Rohstoffe erfährt der Kunde – und der trendige Begriff nachhaltiges Investment fällt. Im Laufe des Jahres soll es zusätzlich die Möglichkeit geben, selbst in das ETF-Portfolio einzuzahlen – eigentlich eine unabdingbare Grundlage dafür, das Prinzip guten Gewissens dem Kunden als Altersvorsorge zu verkaufen.

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Das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die paar Cent oder wenigen Euro, die so Monat für Monat eingezahlt werden, eher ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Ob ein Kunde dadurch zusätzlich in ETF investiert, ist fraglich – wer es ohnehin tut, wird es auch mithilfe des Cashbacks tun. Vantik ist letzten Endes erst einmal ein (zugegebenermaßen einfach gehaltenes) Cashback-Modell, wie es andere Neobanken von Vivid Money über die DKB bis Dify auch anbieten.

Immerhin sind die Konditionen mit pauschal einem Prozent aber auch so attraktiv: Bei der Vantik-Card handelt es sich um eine handelsübliche Debit-Mastercard ohne monatliche Grundgebühr, die auf Basis von direkter Abbuchung vom Konto Kostenkontrolle gewährleistet. Die Karte kann per Bankanbindung mit jedem gewünschten Konto verbunden werden und unterstützt zudem Apple Pay und Google Pay. Interessenten für das in wenigen Wochen startende Angebot können sich auf eine Warteliste setzen lassen.

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Ein Kommentar
Eren Sarikaya

Sehe jetzt keinen Grund dahin zu wechseln. Es gibt weitaus bessere Modelle. Vivid.Money ist meine erste Wahl

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