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„Wale“: 40 Prozent aller Bitcoins sollen im Besitz von nur 1.000 Personen sein

Bitcoin. (Foto: dpa)

1.000 Personen, sogenannte „Wale“, sollen 40 Prozent der Bitcoins besitzen und damit große Macht über die Kurse haben. Bei anderen Kryptowährungen ist dieser Anteil noch größer.

Bitcoins: 1.000 Personen besitzen 40 Prozent

Weil 40 Prozent der verfügbaren Bitcoins in der Hand von nur rund 1.000 Personen sein sollen, haben diese sogenannten Wale einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Die Schätzung zitiert die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg von der Investmenfirma AQR Capital Management.

Vermutlich basiert sie auf den Daten der öffentlich einsehbaren Bitcoin-Blockchain. Aus diesen geht allerdings nur hervor, wie viele Wallets wie viele Bitcoin besitzen. Dabei kann eine Person mehrere Wallets besitzen und in selteneren Fällen haben auch mehrere Personen Zugriff auf eine Wallet. Dem Bericht zufolge kennen sich die meisten der Bitcoin-Großbesitzer und könnten sich theoretisch absprechen, um die Kurse nach ihren Vorstellungen zu bewegen.

Bitcoins: 40 Prozent gehören einigen Hundert. (Grafik: Shutterstock)

„Sie können sich alle gegenseitig anrufen, und das haben sie wahrscheinlich auch getan“, meint etwa der Branchenbeobachter Kyle Samani, Managing Partner bei der Investmentfirma Multicoin, im Gespräch mit Bloomberg. Weil Bitcoin – wie auch die anderen Kryptowährungen – nicht reguliert ist, ist der Austausch zumindest einiger Informationen zwischen den Investoren legal.

Laut dem Rechtsanwalt Gary Ross von Ross & Shulga sei es etwa nicht verboten, dass eine Gruppe sich gemeinsam zu einem Kauf von großen Mengen Bitcoins verabredet, um den Preis in die Höhe zu treiben – und dann innerhalb kurzer Zeit mit Gewinn wieder auszusteigen. Hätten sie allerdings zusätzlich noch Gerüchte gestreut, könnte das wiederum illegal sein.

Bitcoins: Kurserschütterungen wegen Großinvestoren

So oder so können die gewichtigen Bitcoin-Inhaber allein schon wegen der Größe ihrer Anteile für Kurserschütterungen sorgen. Für kleinere Investoren macht das den Handel mit der Kryptowährung schwerer einschätzbar. Bei den derzeit hohen Kursen könnten die Großinvestoren einen großen Teil ihres Besitzes abstoßen, um Kasse zu machen. Das könnte für einen zwischenzeitlichen heftigen Ausschlag des Bitcoin-Kurses nach unten sorgen.

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Immer noch unbestritten die Nummer eins unter den Kryptowährungen: Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von rund 280 Milliarden US-Dollar. (Stand: Anfang Dezember 2018) (Foto: Shutterstock/Julia Tsokur)

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Noch schlechter stehen kleine Investoren allerdings in anderen Kryptowährungen da. Während etwa die 100 Top-Bitcoin-Adressen rund 17,3 Prozent der verfügbaren Bitcoins kontrolloeren, sind es bei Ethereum schon 40 Prozent. Bei Coins wie Gnosis, Qtum oder Storj verfügen die 100 größten Besitzer sogar über mehr als 90 Prozent der verfügbaren Anteile an der Kryptowährung.

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Ein Kommentar
4me
4me

Unfug, da man Wallet Adressen nicht mit Personen verbinden kann! Eine grosse Wallet kann eine Hotwallet einer Boerse sein genauso wie 500 kleine Wallet einem einzigen gehoeren koennen.

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