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„We Met in Virtual Reality“: Dieser Film entstand komplett im Metaverse

In seinem Debütfilm erzählt Joe Hunting Liebesgeschichten, die sich komplett in der virtuellen Realität abspielen. Jetzt feierte die Dokumentation auf dem Sundance-Festival Premiere – und kam offenbar gut an.

2 Min. Lesezeit
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Liebe in VR: "We Met in Virtual Reality" (Screenshot: "We Met in Virtual Reality" Trailer / Youtube).

Ein Film, der komplett im Metaverse spielt? Das dürfte wohl für die meisten Cineasten eine Neuheit sein. Zur weiteren Eigenständigkeit der Dokumentation „We Met in Virtual Reality“ trägt der Fokus auf menschliche Interaktion bei. Dem 22-jährigen Filmemacher Joe Hunting geht es nämlich nicht so sehr um die Technologie an sich, sondern darum, was Menschen in schwierigen Zeiten daraus machen. Deshalb hat er sich auf die Geschichte von Paaren konzentriert, die sich während der Pandemie auf der Plattform „VRChat“ näher kamen und begleitet zwei Lehrer für Zeichensprache auf ihren Unterrichtseinheiten in der virtuellen Welt.

Was passiert, wenn sich Menschen das Metaverse zu eigen machen

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In „We met in Virtual Reality“ bekommt das Publikum zu keiner Zeit die realen Menschen hinter den Avataren im Videospiel zu sehen. Doch genau darum geht es: Die Protagonisten berichten davon, wie frei sie sich auf der Plattform fühlen und wie sehr sie dort sie selbst sein können. Die Dokumentation ist also gewissermaßen die Antithese zur häufig kritisierten Metaverse-Vision der Big-Tech-Unternehmen. Das Magazin Engadget nennt Huntings Dartstellung ein „Proto-Metaverse, wo alles möglich ist“.

So berichtet eine Person, durch die virtuelle Welt und die dort gefundene Freundin nach zwei Jahren zum ersten mal wieder gesprochen zu haben, eine andere davon, wie sie dank des Spiels besser mit einer Familientragödie umgehen konnte. Sie alle scheinen auf der VR-Plattform einen sicheren Ort für ihre persönliche Entfaltung gefunden zu haben.

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Allerdings ist VRChat keine Wohlfühloase für alle Spieler:innen. Wiederholt gab es Beschwerden über Trolle, Beleidigungen und unangemessenes Verhalten, auf welche die Entwickler mit der Ankündigung verstärkter Moderation und der Integration eines Panikknopfes reagierten.

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„We met in Virtual Reality“: Die Kritiken sind positiv

Hunting nutzte für seinen Film eine virtuelle Kameratechnologie namens VCR-Lens, um möglichst authentische Bilder einzufangen. Dies sei ihm gelungen, finden US-Kritiker, die den Film im Rahmen seiner Premiere auf dem Sundance-Festival zu sehen bekamen. So urteilt der Hollywood-Reporter, dass nichts künstliches an den Emotionen sei, die das Gezeigte auslöse. Auf der Filmdatenbank „Imdb“ liegt die Dokumentation aktuell bei 7,5 von 10 Sternen. Ein Verleih für den deutschen Markt ist allerdings bisher nicht gefunden. Wir haben für euch aber Alternativen parat. Diese 11 Filme und Serien bereiten euch aufs Metaverse vor.

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